Buchsbaumzünsler

Raupe des Buchsbaumzünslers (Cydalima perspectalis)

Raupe des Buchsbaumzünslers (Cydalima perspectalis)

Der Buchsbaumzünsler (lat. Cydalima perspectalis) ist ein Schädling, der Buchsbäume befällt und diese vollständig zerstören kann. Es handelt es sich um einen Falter, der seine Eier hauptsächlich an den äußeren Blättern des Buchsbaums ablegt. Aus diesen Eiern schlüpfen schließlich die Raupen, welche zu erst die Blätter des Buchsbaums und anschließend sogar die Rinde an den Ästen fressen. Dabei sterben alle Pflanzenteile des Buchsbaums oberhalb der Fraßstelle ab. Befallene Pflanzen sehen meist beige-gelblich aus, haben kaum noch Blätter und sind häufig von den Raupen eingespinnt. Die Schädlinge sind in der Regel bis zu 5cm lange, grüne, schwarz gepunktete Raupen.
Vermutlich wurde der Buchsbaumzünsler aus Ostasien über ein Containerschiff nach Deutschland eingeschleppt. Mittlerweile hat sich der Schädling bis nach Österreich und in die Schweiz verbreitet.

 

Ein Buchsbaumzünslerfalter

Ein Buchsbaumzünslerfalter

Der Buchsbaumzünsler-Falter ist hauptsächlich weiß mit einem schwarzen Muster. Seine Vorderflügel sind in den meisten Fällen weiß mit braunen Außenrändern. Die Flügelspannweite der Falter beträgt ca. 40 – 45mm. Es wurden auch schon schwarze Exemplare mit weißen Punkten beobachtet. Der Falter sitzt hauptsächlich unter den Blättern des Buchsbaums. Männliche Exemplare lassen sich mithilfe von Pheromonfallen anlocken, um so das Aufkommen des Schädlings in einer Region übnerprüfen zu können. Der Falter lebt nur ca. 8 Tage. In dieser Zeit legen die Falter-Weibchen ihre Eier. Man kann davon ausgehen, dass von Frühjahr bis Spätsommer, ca. alle 2 Monate eine neue Buchsbaumzünslergeneration entsteht. So können pro Jahr bis zu vier Buchsbaumzünslergenerationen entstehen. Auch bevorzugen die Buchsbaumzünsler-Weibchen zum Eierlegen Buchsbäume, welche noch nicht befallen wurden, was wiederum die Ausbreitung begünstigt.

Der Buchsbaumzünsler - alle Infos auf einen Blick
  • Schwarz-weiß gemusterter Falter legt Eier an Blättern des Buchsbaums ab
  • Grüne Raupe mit schwarzen Punkten frisst Blätter und Rinde des Buchsbaums
  • Buchsbaumzünsler überwintert eingesponnen in Kokons im Geäst des Buchsbaums
  • Liegen die Temperaturen konstant über 7°C wird der Schädling aktiv
  • Befallene Sorten: Buxus sempervirens & Buxus microhylla
  • Gegenmittel: Bacillus thuringiensis, Azadirachtin, Thiacloprid und Acetamiprid

Lebensweise des Buchsbaumzünslers

Die Buchsbaumzünsler-Falter sitzen vornehmlich an der Unterseite der Blätter des Buchsbaums. Zwecks Eiablage fliegen die Falter gezielt zu Buchsbäumen und legen ihre Eier vor allem an den äußeren Blättern des Gewächses ab. Ab März, wenn die Temperaturen über 7°C liegen schlüpfen die Raupen des Buchsbaumzünslers, welche bei Temperaturen von ca. 15°C ca. zehn Wochen lang bis zu sieben Larvenstadien durchlaufen. Bei Temperaturen über 20°C beschleunigt sich die Entwicklung der Raupen, sodass die sieben Larvenstadien in nur ca. drei Wochen abgeschlossen werden.

Nach dem Durchlaufen der Larvenstadien verpuppen sich die Raupen in Kokons und werden nach ca. einer Woche wiederum zu Faltern. Die Lebenszeit der nachtaktiven Falter beträgt bis zu neun Tage, in denen sie durch die Eiablage maßgeblich für die Verbreitung des Buchsbaumzünslers verantwotlich sind. Ein Falter kann bis zu 150 Eier ablegen. Optimale Bedingungen zur Entwicklung findet der Buchsbaumzünsler bei Temperaturen zwischen 18 und 30 °C vor.
Besonders schnell verbreitet sich der Buchsbaumzünsler bei optimalen Witterungsbedingungen. Dann kann der Schädling während einer Saison bis zu vier Generationen hervorbringen. Dies ermöglicht eine rasante Verbreitung und erschwert die Bekämpfung des Schädlings ungemein. Da in einer Saison mehrere Generationen von Schädlingen entstehen, überwintert die letzte Generation zwischen den Blättern und Ästen des Buchsbaums. Zum Schutz vor Kälte überwintern die Raupen dabei in ihrem Kokon, welcher aus verklebten und verformten Blättern besteht. Dabei nutzen die Raupen die Spinnweben, um die Kokons zu verkleben und sich vor Angreifern zu schützen. Auch dieser Umstand erschwert auch die Bekämpfung der Schädlinge.

Schadbild bei Befall durch den Buchsbaumzünsler

Buchsbaumzünsler Buchsbaum

Der bereits weit fortgeschrittener Befall eines Buchsbaums durch den Buchsbaumzünsler
Bildquelle: „Buchsbaumbusch nach Befall durch Buchsbaumzünsler“ by Hungchaka CC BY 3.0

Bei starkem Befall durch den Buchsbaumzünsler können Buchsbäume durchaus absterben. Die durch den Schädling betroffene Buchsbaumsorten sind die in Deutschland beheimateten Arten „Gewöhnlicher Buchsbaum“ (Buxus sempervirens) und der eher selten vorkommende „Kleinblättrige Buchsbaum“ (Buxus microhylla).
Doch zunächst ist es schwierig den Befall durch den Buchsbaumzünsler im ersten Stadium zu erkennen. Meistens beginnt der Befall an den unteren Ästen des Buchsbaums. Die Schäden sind gering und normalerweise erst bei genauer Betrachtung festzustellen. Bei fortschreitendem Befall wird auch das Innere der Pflanze befallen, wodurch auch hier Schäden entstehen. Aufgrund der dicht bewachsenen Äste und der dichten Verzweigung ist es allerdings auch hier schwierig einen Befall frühzeitig zu erkennen. Normalerweise können sich die Buchsbaumzünsler in diesem Stadium unentdeckt dem Fressen hingeben. Nach und nach werden so die Außenbereiche der Pflanze vom Schädling erreicht. Nun ist auch der Befall deutlich zu erkennen. Zahlreiche Blätter wurden abgefressen und der Buchsbaumzünsler beginnt damit, die Rinde der Äste oder sogar schon jüngere Zweige des Buchsbaums zu fressen. Auch beginnt der Buchsbaumzünsler nun damit, sich zum Schutz vor Kälte, Regen oder anderen Beeinträchtigungen einzuspinnen. Dieses sogenannten Gespinnste sehen von der Farbe her einem Spinnennetz ähnlich, sind jedoch viel dichter miteinander verwebt. Im Winter können die Schädlinge innerhalb dieser Gespinne auch überwintern. Wurde ein Buchsbaum einmal befallen, so stirbt dieser nicht zwangsläufig ab, sondern kann sich durchaus wieder erholen. Wichtig ist jedoch, einen erneuten Befall um jeden Preis zu vermeiden. Denn bei wiederholtem Befall der Pflanze durch den Schädling wird ein Überleben der Pflanze immer unwahrscheinlicher. Aus China sind Fälle bekannt, in denen der Buchsbaumzünsler nicht nur Buchsbäume befällt, sondern auch Stechpalmen und Pfaffenhütchen befallen kann. In Europa wurde dies jedoch noch nicht beobachtet, allerdings sollte man hier besonders wachsam sein.

Ausbreitung des Buchsbaumzünslers

Ein im Kokon eingesponnener Buchsbaumzünsler

Ein im Kokon eingesponnener Buchsbaumzünsler

Da sich der Buchsbaumzünsler mittlerweile in Europa etabliert hat, handelt es sich bei dem Schädling um ein Neozoon. Der ursprünglich aus Ostasien stammende Buchsbaumzünsler wurde erstmals im Frühjahr 2006 in Deutschland bemerkt. In den folgenden Jahren wurde der Schädling auch in der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien und Österreich gesichtet. In den letzten zwei Jahren wurden auch aus Belgien, Türkei, Slowakei, Ungarn und Rumänien Befälle gemeldet.
Es wird vermutet, dass die Larve über ein Containerschiff aus Asien nach Deutschland eingeschleppt wurde. Diese Theorie gilt auch deshalb als sehr wahrscheinlich, weil die ersten Befallsherde durch den Buchsbaumzünsler stets in der Umgebung von Rhein-Binnenhäfen verzeichnet wurden. Mittlerweile wurden aber auch befallene Gebiete rund um Gartencenter weit Abseits des Reihns beobachtet. Dies lässt den Schluss zu, dass der Schädling samt Pflanzen in diese Gegenden transportiert wurde. Da sich die Schädlinge vor allem auch durch den Pflanzenhandel rasant ausbreiten, ist es äußerst ratsam, Buchsbäume vor dem Kauf gründlich auf den Schädlingsbefall zu untersuchen. Auch ist es ratsam, sich nach dem Kauf neuer Buchsbäume einige Gelbtafeln in die Buchsbäume zu hängen, um herauszufinden, ob Buchsbaumzünsler im Garten bereits vorkommen und ob man weitere Bekämpfungsmaßnahmen einleiten muss. Ist der Schädling bereits im Garten vorhanden, können die Gelbtafeln auch darüber Aufschluss geben (bei verstärktem Aufkommen des Buchsbaumzünslers), wann mit der nächsten Buchsbaumzünsler-Generation zu rechnen ist.
 
Videoquelle: Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) by Stefan Dotti

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Ihre Erfahrungen interessieren uns!

Aufgrund der massenhaften Verbreitung des Buchsbaumzünslers sind zerstörte Buchsbaumpopulationen längst kein Einzelfall mehr. Daher interessiert es uns um so mehr, welche Erfahrungen Sie mit dem Buchsbaumzünsler gemacht haben. Welche Mittel und Wege haben sie verwendet, um den Buchsbaumzünsler zu bekämpfen? Waren unsere Tipps hilfreich bei der Bekämpfung des Zünslers?
Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie uns ihre Erfahrungen mit dem Buchsbaumzünsler in die Kommentare schreiben. Vielleicht gibt es ja noch andere Mittel und Wege unsere geliebten Buchsbäume vor den Schädlingen zu retten? Vor allem auch im Interesse der anderen Websitebesucher und zwecks Erfahrungsaustausch sind Erfahrungsberichte hier sehr willkommen!

 

Wichtiger Hinweis!
Unsere Informationen über den Buchsbaumzünsler sind ohne Gewähr und die Bekämpfung des Buchsbaumzünslers erfolgt auf eigene Gefahr. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden jeglicher Art.

 

 
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29 thoughts on “Buchsbaumzünsler

  1. Walter
    24. Mai 2016 at 08:14

    Ich habe die Buchsbaumzünsler mit einem scharfen Wasserstrahl aus dem Schlauch aus der Hecke herausgespühlt und diese eingesammelt. Nach ein paar Tagen habe ich die Prozedur wiederholt und dann war Ruhe. Es ist allerdings eine kleine sehr niedrige Hecke.

  2. Rosa
    23. Mai 2016 at 13:41

    Wir haben einige Buchse im Garten und deshalb habe ich einige Erfahrung. Letztes Jahr war es lange nicht so schlimm, dieses Jahr ist es wirklich fies: ich habe seit dem 11. April bisher rund 2.700 Zünsler abgelesen, manchmal bis zu 400 am Tag.
    Wir haben auch letztes Jahr schon mit Calypso gespritzt – null Wirkung. Careo ist minimal besser, hilft aber im Prinzip auch rein gar nichts.
    Das Einzige, was wirklich hilft, ist Ablesen. Unsere Buchse stehen im vollen Saft. Auf die Dauer aber nicht durchzuhalten.
    Dieses Jahr wollte ich mir das nochmal antun, werde dann aber wohl aufgeben. Xentari wollten wir nochmal probieren, aber im Moment bringt das eh nichts, da die Viecher sich derzeit verpuppen. Kriechende Zünsler sieht man kaum noch. In ein paar Tagen werden die ersten Falter kommen. Hatte schon mal über Netze nachgedacht, sodass die gar nicht erst zum Eierlegen kommen.

  3. Katja
    21. Mai 2016 at 22:36

    Hallo, habe jetzt im Großeinsatz abgesammelt, zurück geschnitten, abgesammelt, mit dem Hochdruckstrahler bearbeitet und wieder abgesammelt. Und immer noch Zünzler ohne Ende! Hilft die Chiliöl-Mischung ohne der Pflanze zu schaden? Wenn ja hätte ich gerne das Rezept! Vielen Dank!

  4. Bernd
    20. Mai 2016 at 13:02

    Habe vor einer Woche in meinem Garten einen Buchs untersucht voller Raupen! Horror! Frankfurt ist voll.
    Habe die Nachbarschaft informiert. Die Büchse aller waren voll.Gärtner hat letztes Jahr auch Abhilfe geschafft!!!!!

  5. Claudia
    19. Mai 2016 at 09:45

    Ich habe auf Empfehlung Pro’Loh gekauft, habe es wie beschrieben über die Blätter. Vorher bin ich mit dem kärcher über den Buchs gegangen und habe ihm gereinigt. Ich hatte innerhalb von ein paar Tagen junge Blätter. Ich bin bis jetzt begeistert. Werde mal nur dieses Mittel nehmen da ich kein Gift mehr verwenden möchte.

    1. Heinz Ruckwied
      26. Mai 2016 at 10:47

      Hallo Claudia, wo bekommt ma das pro`Loh

  6. MHufschmied
    19. Mai 2016 at 00:49

    Heute einen Befall mit den Zünslern an meiner 4,0 m langen und 0,5 m hohen Einzäunungshecke bemerkt. Ich würde gerne die Bekämpfung mit der Chiliöllösung versuchen. Hat jemand mal das Rezept oder die Zusammensetzung der Lösung????

  7. MHufschmied
    19. Mai 2016 at 00:45

    Ich habe heute entdeckt, dass unsere 2 Hecken von 4 m Länge und 0,5 m Höhe , 0,3 m breite voll von diesen Raupen besetzt sind. Auf einer Länge von 1,5 m ist kein Blatt mehr an den Zweigen und diese sind auch schon angefressen. Alles voller Spinnweben und Eier. Na toll!!!!!! Ich werde mal die Lösung mit dem Chiliöl ausprobieren. Wäre nett , wenn jemand das Rezept bzw. die Zusammensetzung postet.

  8. Hutzel
    16. Mai 2016 at 01:29

    Wir hatten im letzten Jahr einen starken Befall von zwei Buchsbaumkugel (Höhe ca. 80 cm) mit dem Zünsler. Wir haben von beiden Bäumen zusammen gut 150 Raupen abgesammelt, und dann die Bäume zwei mal mit einem Produkt eingesprüht (mit Druckspritze, auch innen sehr sorgfältig), das auf dem Toxin von Bacillus thuringiensis basiert (Pulver zum Anrühren).
    Danach war Ruhe und die Bäume haben den Winter gut überstanden, in diesem Frühjahr intensiv wieder ausgetrieben. Also nochmals gutgegangen. In diesem Jahr wird wöchentlich inspiziert. Bisher kein Befall, aber das Mittel steht für den Ernstfall parat.

  9. Ruth
    15. Mai 2016 at 09:00

    In unmittelbarer Nähe unserer Buchspflanzen stehen auch zwei Kirschlorbeer. Bereits letztes Jahr sah einer krank aus. In diesem Jahr beide. Jetzt habe ich die ersten Gespinnste entdeckt…

    1. Beate
      20. Mai 2016 at 09:23

      Hallo Ruth, das hört sich ja sehr beunruhigend an. Ich habe nicht gewusst, das sie auch kirschlorbeersträucher angreifen. Wie ist der Verlauf?mhsbt ihr sie retten können? Gruß Beate

  10. Vera
    14. Mai 2016 at 13:29

    Ich habe heute aus einer meiner großen Kugeln ca. 50 Raupen abgesammelt. Alle anderen Nichtzünsler-Raupen, die da unterwegs waren habe ich umgesiedelt und dann habe ich leider Calypso einsetzen müssen.

    Das verwende ich wirklich nur im äußersten Notfall, aber die Kugel ist so groß, es wäre furchtbar für mich, wenn sie zerstört würde.

    Das Ganze habe ich auch letztes Jahr schon gemacht. Der Buchs hat sich danach super erholt.

    Ich wünschte wirklich, man könnte den Buchsbaumzünsler komplett ausrotten.

    1. Gerlinde
      18. Mai 2016 at 18:47

      wir haben auch sechs wunderbare Buchsbaum-Kugeln.
      Seid letztem Jahr hat sich der Zünsler eingenistet.
      Habe über 200 abgelesen und trotzem ging es weiter.
      Calypsol habe ich dann mit meinem Mann gesprüht und jetzt sehe ich, dass
      die Maden wieder „gearbeitet“ haben.
      Ich mag nicht mehr, denn die ganze Chemie kann doch nicht Sinn der Sache sein.

      Gibt es eine Alternative zu Buchs? Wer hat da Erfahrung?

  11. Ajola
    11. Mai 2016 at 21:11

    Haben letztes Jahr zum ersten Mal die Erfahrung gemacht. Der Baum war schon zur Hälfte zerfressen, kamen aus dem Urlaub wieder und dachten, er wäre vertrocknet. Haben den Baum untersucht und nach Infos aus dem Internet gute 50 Raupen zu zweit aus dem Baum gepflückt. Sehr ekelhaft. Dann half nur noch die Chemiekeule und ein starker Rückschnitt. Der Baum hat sich sehr gut erholt. Jetzt ist bei uns in Vorgarten ein letztes Jahr gepflanzter Baum befallen. Also, wieder von vorne das Ganze

  12. Maria
    11. Mai 2016 at 09:08

    Hallo an alle: wir verwenden ein Produkt das neu am Markt ist. Es hat sogar das Natur im Garten Gütesiegel. Es ist völlig Chemiefrei, und auch benötigt man keine Schutzbekleidung. Ich hatte den Zünsler auch, seitdem ich es mit diesem Mittel behandele, kommt er zwar lässt aber sehr schnell von den Buchs ab. Mir wurde erklärt das der Zünsler den Geschmack nicht mag. Weiters habe ich es auch bei Mehltau und Blattläusen erfolgreich angewandt. Gekauft hab ich das Produkt bei der Firma WJK in Traiskirchen. Es heisst Pro`Loh. Ich kann es euch nur sehr empfehlen. Ich wende es wirklich überall an, und bin sehr begeistert.

  13. Martin Schäfer
    5. Mai 2016 at 18:15

    habe im letzten Jahr unsere Buchsbäume mit Neemazol T/S behandelt, leider erst im Spätsommer, als ein deutlicher Befall sichtbar war. Vorher mit Hochdruckreiniger abgespritzt und die Raupen auf Plastikfolie gesammelt. Eine ziemliche Sauerei. Jedenfalls haben sich die Bäume gut erholt. Ich will diese Saison die Bäume einmal pro Monat mit Nee abspritzen, das geht recht schnell. Bin gespannt

  14. Jörg
    2. Mai 2016 at 18:09

    Habe vor ca einer Woche 18Buchsbäume bei bei einem Bekannten Baumarkt in Frankfurt (Oder) gekauft. Die Pflanzen stehen zu räumlich von einander entfernt und nun stellt sich heraus, es sind alle Pflanzen befallen.

    Ich werde meine weiteren Erfahrungen Posten.

    1. Peter Hocker
      3. Mai 2016 at 10:42

      Ich würde niemals im Baumarkt-Buchs kaufen, der meistens bereits mit allen möglichen Krankheiten und Schädlingen infiziert ist, sondern ausschließlich einheimisch kultivierte Pflanzen. Eine Topp-Adresse, auch in Sachen Beratung zum Thema Bekämpfung des Buchsbaumzünslers, ist die Fa. Taraborrelli – Buchsbäume aus Remseck

  15. B-&G.SG
    18. April 2016 at 12:29

    IRRTUM: Es wurde festgestellt, dass die Vögel, welche Raupen des Buchsbaumzünslers verzehrt haben, diese später wieder erbrechen müssen! Man nimmt an, dass die mit dem giftigen Buchs gefütterten Raupen ebenfalls giftig werden. So hat der Zünsler bei uns bisher keine natürlichen Feinde.
    Bei kleineren Einheiten von Buchsbeständen lassen sich die Raupen auch mit einem Hochdruckreiniger wegpusten. Dabei ist zu beachten, dass um die zu behandelnde Pflanze Plastikblachen gelegt werden, um die Raupen und Gespinste darin aufzufangen, um sie schliesslich zu entsorgen!
    Die besten Erfolgserlebnisse machte ich bisher eindeutig mit dem Gegenmittel Bacillus thuringiensis. Dabei sollte man aber sehr sorgfältig umgehen und die gesamte Pflanze mit den Blattunterseiten benetzen.

  16. KB
    11. April 2016 at 17:51

    Bei uns hat folgendes geholfen: etwas Chilliöl und Spülmittel mit Wasser in eine 2 Liter Sprühflasche vermischen und auf die Blätter sprühen. Die Viecher mögen das gar nicht und sind erledigt.
    Das hat bei uns vor 2 Jahren und letztes Jahr super gewirkt.

    1. Schäffner
      14. April 2016 at 14:12

      Hallo KB, könntest du mir bitte das Verhältnis von Chiliöl, Spülmittel und Wasser schreiben, ich würde diese Mischung gerne mal probieren!
      Danke

    2. Mathis U.
      15. Mai 2016 at 18:15

      Hallo KB,
      ich habe seit vergangenem Sonntag auch eine Invasion vom Zünslern an meinen Buchsbäumchen.
      Zu dem Rezept mit Chillioel hätte ich noch eine Frage, WO bitte kann man das kaufen.
      Ich könnte mir gut vorstellen, daß die Raupen den brennenden Geschmack nicht mögen und eventuell greift es auch die Haut an.
      Über eine kurze Mitteilung würde ich mich freuen, denn ich möchte möglichst nicht mit der chemischen Keule spritzen. Bis jetzt habe ich die Raupen abgelesen.
      Mit freundlichem Gruß, Mamylie

      1. Beate
        20. Mai 2016 at 09:36

        Hallo, auch uns hat es jetzt erwischt. Ich finde die Idee mit einem Chilliöl-Spülmittel-wassergemisch zu spritzen sehr sympathisch. Hattet ihr Erfolg damit? Und meine Frage, welches mischverhältnis habt ihr genommen. Herzl dank für die Info. Beate

      2. Mathis U.
        24. Mai 2016 at 20:26

        Hallo hier meldet sich noch einmal „Mamylie“.
        Außer mir, möchten viele User das Rezept von dem Chilioel, so wie ich die Kommentare verfolgen konnte.
        Da Niemand das Rezept ins Internet stellte, habe ich eben selbst im Internet danach gesucht und mehrere Vorschläge gefunden. Auf jeden Fall werde ich mir das Chilioel ansetzen und ausprobieren.
        Inzwischen habe ich meine Buchsbäume etwa 13-15 Stück mit Bacillus thurengensis gespritzt und heute nach 3/4 Tagen habe ich nur noch 2! Zünsler gefunden. Das Produkt der Fa. Neudorff ist leicht zu dosieren und die Anwendung äußerst leicht.
        Ich werde nach einer Woche noch einmal spritzen; danach vielleicht die Büsche zurückschneiden und mit einem kräftigen Wasserstrahl den ganzen Zünslerdreck heraus spülen.
        Viel Erfolg wünscht, Mamylie

    3. Udo Sculfort
      22. Mai 2016 at 19:21

      Auch ich hätte gern das Mischungsverhältnis mit Cilliöl , Spülmittel und Wasser.
      Vielen Dank

  17. Sabine Csampai
    6. April 2016 at 08:02

    ich habe letzten Sommer in meinem Garten im Süden der Toskana den Zünsler das 1.Mal auf kleineren Buchsbäumen entdeckt . Ich habe die eingesponnenen Larven , die in den Gabelungen der Zweige sitzen alle mit der Hand entfernt und die letzten Raupen auch gleich mit. Und alles mit hartem Wasserstrahl abgespritzt. Es ist nur einer eingegangen. Die großen Buchsbäume kann ich so nicht behandeln, ich habe Wermutzweige reingesteckt, in der Hoffnung, dass der Zünsler den Geruch nicht mag. Jetzt ist er wieder aufgetaucht. Ich mache das gleiche Programm, mir scheint, dass es weniger sind….hoffentlich

  18. EGJ
    3. April 2016 at 12:44

    Wir haben in unserem Garten sehr viel Buchs, ganze Hecken, aber relativ niedrig, ca. 50 cm. Vor wenigen Jahren hatten wir im Fruehjahr darin ebenfalls den Zünsler feststellen muessen und hatten auch schon damit gerechnet unseren Buchs abzuschreiben. Aber…

    Als wir Gegenmassnahmen ergreifen wollten, stellten wir fest, dass die wenigen Sperlinge in unserem Garten sich ueber den Zuensler her machten, um damit ihren Nachwuchs zu fuettern. Klasse, dachten wir, so soll es sein und wir fuetterten die Spatzen mit dem ueblichen Winterfutter den Sommer durch. Die Koerner fuer die Eltern, die Raupen fuer den Nachwuchs.

    Unser Buchs gedeiht nach wie vor sehr gut und die Sperlinge ebenfalls. Inzwischen haben wir sie als Dauergaeste im Garten, zirka 60 bis 70 Stueck an der Zahl und sie leisten tolle Arbeit. Ausserdem noch Buchfinken, Meisen, Rotkehlchen etc. pp.

    Mit dieser Art Gegenmassnahme haben wir bis jetzt sehr gute Erfahrung gemacht. Ueberrascht war auch unser Gaertner, dem wir davon erzaehlten, als er fragte, wie wir das hinbekommen, dass der Buchs so gut gedeiht!

    1. Joe65
      21. Mai 2016 at 13:00

      Hallo,
      auch wir haben sehr viel Buchs (teilweise sehr alt und auch groß / ausladend).
      Auch wir haben sehr viele Spatzen, welche wir sehr gut über den Winter füttern.
      Trotzdem sind die Buchs bei uns befallen.

      Absammeln kann man bei so viel Buchs vergessen ….

      Habe jetzt mal chemisch gespritzt. Mal sehen, ob es hilft….

  19. Ral
    19. März 2016 at 03:11

    Bald ist wieder Zünsler Saison…habe im Raum Südhessen bereits einen Falter gefangen…

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