Buchsbaumzünsler

Raupe des Buchsbaumzünslers (Cydalima perspectalis)

Raupe des Buchsbaumzünslers (Cydalima perspectalis)

Der Buchsbaumzünsler (lat. Cydalima perspectalis) ist ein Schädling, der Buchsbäume befällt und diese vollständig zerstören kann. Es handelt es sich um einen Falter, der seine Eier hauptsächlich an den äußeren Blättern des Buchsbaums ablegt. Aus diesen Eiern schlüpfen schließlich die Raupen, welche zu erst die Blätter des Buchsbaums und anschließend sogar die Rinde an den Ästen fressen. Dabei sterben alle Pflanzenteile des Buchsbaums oberhalb der Fraßstelle ab. Befallene Pflanzen sehen meist beige-gelblich aus, haben kaum noch Blätter und sind häufig von den Raupen eingespinnt. Die Schädlinge sind in der Regel bis zu 5cm lange, grüne, schwarz gepunktete Raupen.
Vermutlich wurde der Buchsbaumzünsler aus Ostasien über ein Containerschiff nach Deutschland eingeschleppt. Mittlerweile hat sich der Schädling bis nach Österreich und in die Schweiz verbreitet.

 

Ein Buchsbaumzünslerfalter

Ein Buchsbaumzünslerfalter

Der Buchsbaumzünsler-Falter ist hauptsächlich weiß mit einem schwarzen Muster. Seine Vorderflügel sind in den meisten Fällen weiß mit braunen Außenrändern. Die Flügelspannweite der Falter beträgt ca. 40 – 45mm. Es wurden auch schon schwarze Exemplare mit weißen Punkten beobachtet. Der Falter sitzt hauptsächlich unter den Blättern des Buchsbaums und lebt lediglich für ca. 8 Tage. In dieser Zeit legen die Falter-Weibchen ihre Eier. Man kann davon ausgehen, dass von Frühjahr bis Spätsommer, ca. alle 2 Monate eine neue Buchsbaumzünslergeneration entsteht. So können pro Jahr bis zu vier Buchsbaumzünslergenerationen entstehen. Auch bevorzugen die Buchsbaumzünsler-Weibchen zum Eierlegen Buchsbäume, welche noch nicht befallen wurden, was wiederum die Ausbreitung begünstigt.

Der Buchsbaumzünsler - alle Infos auf einen Blick
  • Schwarz-weiß gemusterter Falter legt Eier an Blättern des Buchsbaums ab
  • Grüne Raupe mit schwarzen Punkten frisst Blätter und Rinde des Buchsbaums
  • Buchsbaumzünsler überwintert eingesponnen in Kokons im Geäst des Buchsbaums
  • Liegen die Temperaturen konstant über 7°C wird der Schädling aktiv
  • Befallene Sorten: Buxus sempervirens & Buxus microhylla
  • Gegenmittel: Bacillus thuringiensis, Azadirachtin, Thiacloprid und Acetamiprid

Lebensweise des Buchsbaumzünslers

Die Buchsbaumzünsler-Falter sitzen vornehmlich an der Unterseite der Blätter des Buchsbaums. Zwecks Eiablage fliegen die Falter gezielt zu Buchsbäumen und legen ihre Eier vor allem an den äußeren Blättern des Gewächses ab. Ab März, wenn die Temperaturen über 7°C liegen schlüpfen die Raupen des Buchsbaumzünslers, welche bei Temperaturen von ca. 15°C ca. zehn Wochen lang bis zu sieben Larvenstadien durchlaufen. Bei Temperaturen über 20°C beschleunigt sich die Entwicklung der Raupen, sodass die sieben Larvenstadien in nur ca. drei Wochen abgeschlossen werden.

Nach dem Durchlaufen der Larvenstadien verpuppen sich die Raupen in Kokons und werden nach ca. einer Woche wiederum zu Faltern. Die Lebenszeit der nachtaktiven Falter beträgt bis zu neun Tage, in denen sie durch die Eiablage maßgeblich für die Verbreitung des Buchsbaumzünslers verantwotlich sind. Ein Falter kann bis zu 150 Eier ablegen. Optimale Bedingungen zur Entwicklung findet der Buchsbaumzünsler bei Temperaturen zwischen 18 und 30 °C vor.
Dann verbreitet sich der Buchsbaumzünsler besonders schnell und kann während einer Saison bis zu vier Generationen hervorbringen. Dies ermöglicht eine rasante Verbreitung und erschwert die Bekämpfung des Schädlings ungemein. Da in einer Saison mehrere Generationen von Schädlingen entstehen, überwintert die letzte Generation zwischen den Blättern und Ästen des Buchsbaums. Zum Schutz vor Kälte überwintern die Raupen dabei in ihrem Kokon, welcher aus verklebten und verformten Blättern besteht. Dabei nutzen die Raupen die Spinnweben, um die Kokons zu verkleben und sich vor Angreifern zu schützen. Auch dieser Umstand erschwert die Bekämpfung des Schädlings.

Schadbild bei Befall durch den Buchsbaumzünsler

Buchsbaumzünsler Buchsbaum

Der bereits weit fortgeschrittener Befall eines Buchsbaums durch den Buchsbaumzünsler
Bildquelle: „Buchsbaumbusch nach Befall durch Buchsbaumzünsler“ by Hungchaka CC BY 3.0

Bei starkem Befall durch den Buchsbaumzünsler können Buchsbäume durchaus absterben. Die durch den Schädling betroffene Buchsbaumsorten sind die in Deutschland beheimateten Arten „Gewöhnlicher Buchsbaum“ (Buxus sempervirens) und der eher selten vorkommende „Kleinblättrige Buchsbaum“ (Buxus microhylla).
Doch zunächst ist es schwierig den Befall durch den Buchsbaumzünsler im ersten Stadium zu erkennen. Meistens beginnt der Befall an den unteren Ästen des Buchsbaums. Die Schäden sind gering und normalerweise erst bei genauer Betrachtung festzustellen. Bei fortschreitendem Befall wird auch das Innere der Pflanze befallen, wodurch auch hier Schäden entstehen. Aufgrund der dicht bewachsenen Äste und der dichten Verzweigung ist es allerdings auch hier schwierig einen Befall frühzeitig zu erkennen. Normalerweise können sich die Buchsbaumzünsler in diesem Stadium unentdeckt dem Fressen hingeben. Nach und nach werden so die Außenbereiche der Pflanze vom Schädling erreicht. Nun ist auch der Befall deutlich zu erkennen. Zahlreiche Blätter wurden abgefressen und der Buchsbaumzünsler beginnt damit, die Rinde der Äste oder sogar schon jüngere Zweige des Buchsbaums zu fressen. Auch beginnt der Buchsbaumzünsler nun damit, sich zum Schutz vor Kälte, Regen oder anderen Beeinträchtigungen einzuspinnen. Dieses sogenannten Gespinnste sehen von der Farbe her einem Spinnennetz ähnlich, sind jedoch viel dichter miteinander verwebt. Im Winter können die Schädlinge innerhalb dieser Gespinne auch überwintern. Wurde ein Buchsbaum einmal befallen, so stirbt dieser nicht zwangsläufig ab, sondern kann sich durchaus wieder erholen. Wichtig ist jedoch, einen erneuten Befall um jeden Preis zu vermeiden. Denn bei wiederholtem Befall der Pflanze durch den Schädling wird ein Überleben der Pflanze immer unwahrscheinlicher. Aus China sind Fälle bekannt, in denen der Buchsbaumzünsler nicht nur Buchsbäume befällt, sondern auch Stechpalmen und Pfaffenhütchen befallen kann. In Europa wurde dies jedoch noch nicht beobachtet, allerdings sollte man hier besonders wachsam sein.

Ausbreitung des Buchsbaumzünslers

Ein im Kokon eingesponnener Buchsbaumzünsler

Ein im Kokon eingesponnener Buchsbaumzünsler

Da sich der Buchsbaumzünsler mittlerweile in Europa etabliert hat, handelt es sich bei dem Schädling um ein Neozoon. Der ursprünglich aus Ostasien stammende Buchsbaumzünsler wurde erstmals im Frühjahr 2006 in Deutschland bemerkt. In den folgenden Jahren wurde der Schädling auch in der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien und Österreich gesichtet. In den letzten zwei Jahren wurden auch aus Belgien, Türkei, Slowakei, Ungarn und Rumänien Befälle gemeldet.
Es wird vermutet, dass die Larve über ein Containerschiff aus Asien nach Deutschland eingeschleppt wurde. Diese Theorie gilt auch deshalb als sehr wahrscheinlich, weil die ersten Befallsherde durch den Buchsbaumzünsler stets in der Umgebung von Rhein-Binnenhäfen verzeichnet wurden. Mittlerweile wurden aber auch befallene Gebiete rund um Gartencenter weit Abseits des Reihns beobachtet. Dies lässt den Schluss zu, dass der Schädling samt Pflanzen in diese Gegenden transportiert wurde. Da sich die Schädlinge vor allem auch durch den Pflanzenhandel rasant ausbreiten, ist es äußerst ratsam, Buchsbäume vor dem Kauf gründlich auf den Schädlingsbefall zu untersuchen. Auch ist es ratsam, sich nach dem Kauf neuer Buchsbäume einige Gelbtafeln in die Buchsbäume zu hängen, um herauszufinden, ob Buchsbaumzünsler im Garten bereits vorkommen und ob man weitere Bekämpfungsmaßnahmen einleiten muss. Ist der Schädling bereits im Garten vorhanden, können die Gelbtafeln auch darüber Aufschluss geben (bei verstärktem Aufkommen des Buchsbaumzünslers), wann mit der nächsten Buchsbaumzünsler-Generation zu rechnen ist.
 
Videoquelle: Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) by Stefan Dotti

>> Hier gehts zur Bekämpfung des Buchsbaumzünslers <<

Ihre Erfahrungen interessieren uns!

Aufgrund der massenhaften Verbreitung des Buchsbaumzünslers sind zerstörte Buchsbaumpopulationen längst kein Einzelfall mehr. Daher interessiert es uns um so mehr, welche Erfahrungen Sie mit dem Buchsbaumzünsler gemacht haben. Welche Mittel und Wege haben sie verwendet, um den Buchsbaumzünsler zu bekämpfen? Waren unsere Tipps hilfreich bei der Bekämpfung des Zünslers?
Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie uns ihre Erfahrungen mit dem Buchsbaumzünsler in die Kommentare schreiben. Vielleicht gibt es ja noch andere Mittel und Wege unsere geliebten Buchsbäume vor den Schädlingen zu retten? Vor allem auch im Interesse der anderen Websitebesucher und zwecks Erfahrungsaustausch sind Erfahrungsberichte hier sehr willkommen!

 

Wichtiger Hinweis!
Unsere Informationen über den Buchsbaumzünsler sind ohne Gewähr und die Bekämpfung des Buchsbaumzünslers erfolgt auf eigene Gefahr. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden jeglicher Art.

 

 
Impressum / Datenschutz

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 3.9/5 (165 votes cast)
Buchsbaumzünsler, 3.9 out of 5 based on 165 ratings

58 thoughts on “Buchsbaumzünsler

  1. Matthias
    7. Juli 2016 at 17:52

    Seit letztem Jahr im Raum Bonn auch an unserem (alten) Buchs die Raupen gefunden. Kärcher genutzt, und mit Thurengiensis nachgesprüht. Der Buchs hat sich erholt, aber im frühen Frühjahr wieder Befall entdeckt.
    Zünslers jeden Tag abgesammelt. Nicht gespritzt (eigentlich schon aufgegeben).
    ABER:
    Über längere Zeit (Wochen) festgestellt, dass
    – die Schäden nicht merklich mehr wurden
    – ständig im 5 Meter entfernten Baum nistende Spatzen und Meisen zum Buchs fliegen, dort was machen und wieder zurückfliegen zum Nest.

    Zumindest ein Mal gesichert gesehen, dass einer der Vögel einen Zünsler im Schnabel hatte.
    wenn es stimmt, dass die Vögel nur den Geschmack nicht mögen (also die Zünsler nicht „giftig“ sind), dann wird die nächste Meisen- und Spatzengeneration auch ihr „Lieblingsessen aus der Kindheit“ weiter suchen. Das wäre klasse.

    Zwischenzeitlich mit Nikotinjauche (Zigarettenkippen von 2 Wochen in 10 Liter Wasser, 2 Wochen ziehen lassen, 1 Viertel Jauche zu 3/4 Wasser) den Buchs übergossen und gegossen und habe jetzt eine Population Zünsler Ruhe. Zufall oder effektiv wird sich zeigen, mache erst mal damit weiter.
    Weiss vielleicht jemand von Euch, wie die Falter den Buchs finden ? Sehen ? Riechen ?
    Also mein Buchs riecht jetzt nach Aschenbecher 😉

    1. Matthias
      14. Juli 2016 at 17:29

      Ergänzung:
      Die letzten Wochen jeden Tag kontrolliert, kein neuer Befall.
      Heute folgendes beobachtet:
      2 Amseln turnen im Buchs rum.
      Daraufhin wieder kontrolliert.
      Befall.
      Einige Gespinste rausgeschnitten.

      1 Stunde später aus dem Fenster geschaut:
      2 Amseln, 4 Spatzen und 1 Meise turnen im Buchs rum und suchen Zünsler.

      Die ganzen letzten Wochen war kein einziger Vogel im Buchs, jetzt 7 gleichzeitig.

      Ich glaube nicht, die suchen alle Zünsler, weil sie Bulimie haben, also um sie wieder rauszuwürgen 🙂

      Jetzt gibts keine Chemie mehr, sondern ich sammel ab, was ich sehe, und den Rest lass ich die Vögel machen.

    2. Akol
      19. Juli 2016 at 11:35

      Bei mir und der Verwandtschaft ist es kein Problem mehr, die Vögel haben alles gefressen (Bereich Heidelberg) Kein Neuibefall..Fraßschäden sind überwachsen. Ich werde nicht mehr spritzen !!!!

    3. Brit Strempel
      23. Juli 2016 at 20:33

      Hallo,
      mir hat ein Gärtner geraten,schon im zeitigen Frühjahr, die Buxäume mit einen Stock zu durchkämmen. Also den Zündsler stören. Dieses kann er überhaupt nicht ab denn er braucht „Ruhe“. Dieses gild auch für andere Schädlinge. Ich habe aber leider immer wieder Pilzbefall (Triebspitzensterben). Alle Spritzungen mit verschiedenen Wirkstoffen helfen auch nicht zu 100%. Wer hat da vielleicht einen guten Tipp??

      1. Claudia
        25. Juli 2016 at 13:29

        Hallo Brit, wir verwenden Pro`Loh Pflanzenstärkung. Wir haben auch viele Buchsbäume, und seit wir es anwenden haben wir keine Probleme mehr. Auch ist vom Zünsler nix mehr zu sehen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen
        Liebe Grüsse Claudia

    4. Queeny
      28. Juli 2016 at 15:37

      Habe sehr viel Buchs im Garten (Hecke + große Kugeln) – habe auch schon alles versucht und schon letztes Jahr erst abgesammelt, dann mit Kärcher gespritzt, dann zurückgeschnitten (und alles in Plastiksäcken entsorgt – auf keinen Fall darf das in den Komposter oder in den Grünschnitt! ) und anschließend mit einem Gemisch aus Rapsöl + Essig übergossen. Hat letztes Jahr geholfen (obwohl mich alle ausgelacht haben) – im Mai dieses Jahres war der Zünsler wieder da – und alles begann von vorne! Aber diesmal habe ich kein Glück – denn gestern + heute habe ich bestimmt über 100 Stück abgesammelt – alles ist kahlgefressen + hängt voller Eier!

      Auch wir haben viele Vögel (Meisen, Amseln etc. ) im garten – aber die fressen KEINE ZÜNSLER ) konnte dies mehrfach beobachten!)

      Werde wohl jetzt Thurengiensis oder ProLoh spritzen, da ich mit meinem Latein am Ende bin!

  2. Sargon
    15. Juni 2016 at 22:10

    Ich habe die Pflanzen vor 2 Wochen testweise mit nur schwach verdünnter Brennesseljauche gegossen. Nach dem Urlaub war heute kein einziger Zünsler mehr anzutreffen. War das Zufall oder kann das jemand eindeutig bestätigen/widerlegen ?
    Fände ich sehr spannend, weil es nichts kostet im Vergleich zum teuren ProLoh.

    1. Till Wollheim
      16. Juni 2016 at 00:14

      In den Demeter-Kreisen ist natürlich Brennnesselsud ein hoch angesehenes Mittel!

    2. Hopfenpower
      16. Juni 2016 at 00:19

      Sie sind nach nur 8 Tagen ausgeflogen. Deswegen siehst Du sie nicht mehr.

    3. Maria
      17. Juni 2016 at 09:23

      Lieber Sargon, welches Bio Mittel ist schon günstig? Wir haben 5 Liter gekauft und damit einige Buchsbäume gepflegt. Wir haben 2 mal gegossen, und wir kennen auch Erfahrungsberichte wo letztes Jahr gegossen wurde und heuer nicht und auf den im letzten Jahr gegossenen keine Zünsler zu finden sind. Deshalb haben wir uns für dieses Produkt entschieden. Wir haben es auch nicht so dick. Aber ich denke wenn es der Natur so gut tut, kann man schon mal etwas investieren. Man gibt viel mehr Geld für Blödsinn aus. wir mögen dieses Produkt, und werden es bestimmt auch in Zukunft anwenden weil auch gesagt wurde das man eben nicht ständig gießen muss.

    4. Gerhard Hartl
      19. Juni 2016 at 14:16

      Im letzten Jahr bin ich der Plage durch absammeln noch einigermaßen Herr geworden – dachte ich. In diesem Jahr habe ich es auf gegeben, es waren einfach zu viele und es geht rasend schnell. Vor ein paar Tagen war ich dann sehr überrascht, weil die Zünsler alle weg waren, einfach vertrocknet. Man findet eingetrocknete Raupen, nur zu erkennen an den schwarzen Köpfen die übrig bleiben. Ich habe kein Spritzmittel angewendet. Ich vermute das Wetter war zu kalt und zu nass für die Raupen. Oder, das passiert manchmal auch, dass Pflanzen Gift gegen ihre Fressfeinde entwickeln. Ich konnte beobachten, dass wenige Raupen förmlich aus den Buchsbaumstreuchen geflohen sind, die Hauswand hoch bis zur Fensterscheibe. Oft hilft sich die Natur auch selber. Die Buchsbäume erholen sich schon sichtbar.

  3. Till Wollheim
    12. Juni 2016 at 15:02

    Die Bekämpfung des BZ mit der Giftkeule ist schwachsinnig! Man tötet damit die Vogelbrut ab, denn unter den Vögeln spricht sich der Befall sehr schnell herum und sogar der Buntsprecht hält sich eifrig an den Raupen unschädlich und auch wenn die Hecke nun jämmerlich tot aussieht, so kann man sich darauf verlassen, daß die Vögel zunehmend der Raupenplage Herr werden!

    1. anjely
      14. Juni 2016 at 11:20

      Hallo Till Wollheim,
      Sie irren sich; die Vögel fressen den Buchsbaumzünsler eben nicht, denn er ist giftig. Es gibt hier keine natürlichen Feinde!

      1. Till Wollheim
        16. Juni 2016 at 00:15

        Ich sehe es doch wie die abpflücken! Und tote Vögel sehe im Ggs. dazu nicht :-)!

        1. Angela
          10. Juli 2016 at 21:29

          Ich stimme voll zu! Bei mir haben sich auch die Kohlmeisen darauf spezialisiert. Ich konnte im Frühjahr direkt beobachten wie sie die Raupen abgepflückt haben. Das passiert jetzt schon im 2. Jahr. Mein uralter Buchsbaum, der wirklich ein 3m hoher Baum ist und furchtbar gelitten hatte, ist praktisch befallsfrei! An den ganz kleinen Kugeln die ich außerdem im Garten habe musste ich von Hand absammeln. Da wollten die Meisen nicht ran (wegen der Katze vielleicht).

  4. Maria
    10. Juni 2016 at 08:32

    ich habe hier einen Kommentar gelesen wo DIPEL empfohlen wird weil es gift frei ist. Bitte lest die Inhaltsangabe von DIPEL! Es steht sogar: wenn es absichtlich in Gewässer kommt das es mit bis zu 50.000€ bestraft werden kann. Ich habe jetzt vor über 1 Monat dieses Pro`Loh auf Empfehlung gekauft, und dieses Produkt ist Gift frei. Wir haben seit Anwendung keine Zünsler mehr an unseren Buchsbäumen.
    Auf Facebook kann man auch tolle Bilder sehen, so haben wir uns überzeugt. Leider kann ich hier nichts einstellen.

    1. Hopfenpower
      10. Juni 2016 at 10:40

      Hier lese ich pausenlos „muss Bio sein“ und „meine kleine Tochter“ und „die arme Umwelt“ und „oje die Gewässer“…. etc.

      Dann muss ich Euch doch gleich fragen: habt Ihr Eure Ölheizungen schon ausgetauscht und Eure Diesel verkauft?

      Wohnt Ihr schon in Passivhäusern und fahrt CO2-neutral elektrisch mit selbsterzeugten Strom vom eigenen Dach?

      Feinstaub und Lärm töten uns, nicht die Spritzmittel gegen den Zünsler!

  5. B. Repke
    6. Juni 2016 at 16:48

    BLINDSCHLEICHE! Meine Mutter har 3 kniehohe Buchskugeln, die an der Oberfläche befallen waren und in der diese Raupen saßen. Sie hatte noch kein Mittel zur Bekämpfung ausprobiert. Gestern untersuchte mein Schwager die Pflanzen und fand keine einzige Raupe mehr – aber eine Blindschleiche. Blindschleichen fressen laut Lexikon unbehaarte Raupen. Da meine Mutter die Pflanzen fast täglch mit Restwasser aus der Küche begießt ist es der Blindschleiche vielleicht feucht genug um gerne dorthin zu kommen. Da sie auch keine verpuppten Raupen gefunden haben, halte ich es für möglich daß die Blindschleiche die Raupen gefressen hat.

    1. Fuchs
      13. Juli 2016 at 12:48

      Habe ich ebenfalls beobachtet: drei Blindschleichen waren in einem großen
      Buchsbaum. Was mir auch auffiel: viele Hauschenschnecken hängen an meinen
      Buchsbäumen. Dass diese so harte Blätter fressen, kann ich mir kaum vorstellen.

  6. Romana
    1. Juni 2016 at 10:29

    Hallo an alle
    Ich hab ein super Mittel entdeckt, das auch wirklich hilft, Pro’Loh heißt es, kann man zwar nur in Österreich kaufen , aber ich bin wirklich voll begeistert. Und es hilft nicht nur den Buchsbaum , sondern auch den anderen Pflanzen! Ich habe zwei Ficuse die im Winter alle Blätter verloren haben, und seit dem ich mit dem Mittel gieße….. Super schöne kräftige Blätter den ganzen Winter durch! Und vorallem war mir Wichtig das es rein Bio ist, da ich eine 3 jährige Tochter habe, und ich keine Chemie verwenden wollte !

  7. Maria
    31. Mai 2016 at 19:20

    Hallo, ich habe schon mal hier geschrieben, wir verwenden jetzt seit knapp 3 Wochen Pro’Loh. Ich kann nur sagen, wir können es nicht glauben aber keine einzige Raupe, auch kein Falter in Sicht. Unsere Buchsbäume haben sich schnell erholt. Ich möchte am liebsten bilder hier einstellen. Probiert es,. Wir sind echt froh das wir kein Gift mehr nehmen müssen, wir haben Kinder und Haustiere.
    Wir empfehlen es total.

    1. Bianka Rill
      1. Juni 2016 at 08:16

      Guten morgen,

      Danke für den Tipp. Denn wegen der Kinder, will ich auch, auf die Chemiekeule verzichten.
      Wo kann man dieses Pro ‚loh kaufen?
      Ich finde es nicht im Internet.

      Lg Rill

      1. Maria
        1. Juni 2016 at 19:46

        Hallo, ich habe es auf Facebook gesehen, und wir haben es bei der Firma wjk in Traiskirchen gekauft. LG maria

  8. Angela
    30. Mai 2016 at 19:31

    Ich habe den Zünsler bei meinen Buchsbäumen in der Toscana, es sind alle Sträucher befallen. Auch in der weiteren Umgebung sind viele Buchshecken vernichtet.
    Wir haben mit „Calypso“ bekämpft, ob es hilfreich war wird sich zeigen. Im Moment treiben sie vereinzelt wieder aus, sind aber überwiegend kahl gefressen.
    Da die ganze Umgebung befallen ist, fürchte ich erneuten Befall in der neuen Saison.

  9. Hopfenpower
    30. Mai 2016 at 10:26

    Habe zum Anfang des Befalles meine Buchse stark reduziert, weil sie zu dicht und nicht luftig gewachsen sind. Nun sind es wieder separate Säulen, 50% kleiner. Dabei stellte sich heraus, daß alles was im inneren der Buchse „zufällig“ hängt, sei es noch so unscheinbar wie ein zusammengerolltes Blatt vom vorherigen Herbst das sich verfangen hatte eine Raupe enthalten hat bzw. kann. Auch 2-3 angesammelte Buchsblättchen sind kein Zufall, dort hat sich jemand eingesponnen. Auch gut ist das Schnittgut großzügig in Säcke zu verpacken, weil durch die Löcher im Plastiksack alle Zünsler ans Licht kommen und gekillt werden können.

  10. Walter
    24. Mai 2016 at 08:14

    Ich habe die Buchsbaumzünsler mit einem scharfen Wasserstrahl aus dem Schlauch aus der Hecke herausgespühlt und diese eingesammelt. Nach ein paar Tagen habe ich die Prozedur wiederholt und dann war Ruhe. Es ist allerdings eine kleine sehr niedrige Hecke.

  11. Rosa
    23. Mai 2016 at 13:41

    Wir haben einige Buchse im Garten und deshalb habe ich einige Erfahrung. Letztes Jahr war es lange nicht so schlimm, dieses Jahr ist es wirklich fies: ich habe seit dem 11. April bisher rund 2.700 Zünsler abgelesen, manchmal bis zu 400 am Tag.
    Wir haben auch letztes Jahr schon mit Calypso gespritzt – null Wirkung. Careo ist minimal besser, hilft aber im Prinzip auch rein gar nichts.
    Das Einzige, was wirklich hilft, ist Ablesen. Unsere Buchse stehen im vollen Saft. Auf die Dauer aber nicht durchzuhalten.
    Dieses Jahr wollte ich mir das nochmal antun, werde dann aber wohl aufgeben. Xentari wollten wir nochmal probieren, aber im Moment bringt das eh nichts, da die Viecher sich derzeit verpuppen. Kriechende Zünsler sieht man kaum noch. In ein paar Tagen werden die ersten Falter kommen. Hatte schon mal über Netze nachgedacht, sodass die gar nicht erst zum Eierlegen kommen.

  12. Katja
    21. Mai 2016 at 22:36

    Hallo, habe jetzt im Großeinsatz abgesammelt, zurück geschnitten, abgesammelt, mit dem Hochdruckstrahler bearbeitet und wieder abgesammelt. Und immer noch Zünzler ohne Ende! Hilft die Chiliöl-Mischung ohne der Pflanze zu schaden? Wenn ja hätte ich gerne das Rezept! Vielen Dank!

  13. Bernd
    20. Mai 2016 at 13:02

    Habe vor einer Woche in meinem Garten einen Buchs untersucht voller Raupen! Horror! Frankfurt ist voll.
    Habe die Nachbarschaft informiert. Die Büchse aller waren voll.Gärtner hat letztes Jahr auch Abhilfe geschafft!!!!!

  14. Claudia
    19. Mai 2016 at 09:45

    Ich habe auf Empfehlung Pro’Loh gekauft, habe es wie beschrieben über die Blätter. Vorher bin ich mit dem kärcher über den Buchs gegangen und habe ihm gereinigt. Ich hatte innerhalb von ein paar Tagen junge Blätter. Ich bin bis jetzt begeistert. Werde mal nur dieses Mittel nehmen da ich kein Gift mehr verwenden möchte.

    1. Heinz Ruckwied
      26. Mai 2016 at 10:47

      Hallo Claudia, wo bekommt ma das pro`Loh

  15. MHufschmied
    19. Mai 2016 at 00:49

    Heute einen Befall mit den Zünslern an meiner 4,0 m langen und 0,5 m hohen Einzäunungshecke bemerkt. Ich würde gerne die Bekämpfung mit der Chiliöllösung versuchen. Hat jemand mal das Rezept oder die Zusammensetzung der Lösung????

  16. MHufschmied
    19. Mai 2016 at 00:45

    Ich habe heute entdeckt, dass unsere 2 Hecken von 4 m Länge und 0,5 m Höhe , 0,3 m breite voll von diesen Raupen besetzt sind. Auf einer Länge von 1,5 m ist kein Blatt mehr an den Zweigen und diese sind auch schon angefressen. Alles voller Spinnweben und Eier. Na toll!!!!!! Ich werde mal die Lösung mit dem Chiliöl ausprobieren. Wäre nett , wenn jemand das Rezept bzw. die Zusammensetzung postet.

  17. Hutzel
    16. Mai 2016 at 01:29

    Wir hatten im letzten Jahr einen starken Befall von zwei Buchsbaumkugel (Höhe ca. 80 cm) mit dem Zünsler. Wir haben von beiden Bäumen zusammen gut 150 Raupen abgesammelt, und dann die Bäume zwei mal mit einem Produkt eingesprüht (mit Druckspritze, auch innen sehr sorgfältig), das auf dem Toxin von Bacillus thuringiensis basiert (Pulver zum Anrühren).
    Danach war Ruhe und die Bäume haben den Winter gut überstanden, in diesem Frühjahr intensiv wieder ausgetrieben. Also nochmals gutgegangen. In diesem Jahr wird wöchentlich inspiziert. Bisher kein Befall, aber das Mittel steht für den Ernstfall parat.

    1. Atze
      9. Juni 2016 at 00:47

      Das gleiche Mittel 2015 zwei mal gespritzt! Bis jertzt Juni 2016 kein neuer Befall.Die Planzen sind hervorragend ausgetrieben.Mal sehen wie es weiter geht.

  18. Ruth
    15. Mai 2016 at 09:00

    In unmittelbarer Nähe unserer Buchspflanzen stehen auch zwei Kirschlorbeer. Bereits letztes Jahr sah einer krank aus. In diesem Jahr beide. Jetzt habe ich die ersten Gespinnste entdeckt…

    1. Beate
      20. Mai 2016 at 09:23

      Hallo Ruth, das hört sich ja sehr beunruhigend an. Ich habe nicht gewusst, das sie auch kirschlorbeersträucher angreifen. Wie ist der Verlauf?mhsbt ihr sie retten können? Gruß Beate

  19. Vera
    14. Mai 2016 at 13:29

    Ich habe heute aus einer meiner großen Kugeln ca. 50 Raupen abgesammelt. Alle anderen Nichtzünsler-Raupen, die da unterwegs waren habe ich umgesiedelt und dann habe ich leider Calypso einsetzen müssen.

    Das verwende ich wirklich nur im äußersten Notfall, aber die Kugel ist so groß, es wäre furchtbar für mich, wenn sie zerstört würde.

    Das Ganze habe ich auch letztes Jahr schon gemacht. Der Buchs hat sich danach super erholt.

    Ich wünschte wirklich, man könnte den Buchsbaumzünsler komplett ausrotten.

    1. Gerlinde
      18. Mai 2016 at 18:47

      wir haben auch sechs wunderbare Buchsbaum-Kugeln.
      Seid letztem Jahr hat sich der Zünsler eingenistet.
      Habe über 200 abgelesen und trotzem ging es weiter.
      Calypsol habe ich dann mit meinem Mann gesprüht und jetzt sehe ich, dass
      die Maden wieder „gearbeitet“ haben.
      Ich mag nicht mehr, denn die ganze Chemie kann doch nicht Sinn der Sache sein.

      Gibt es eine Alternative zu Buchs? Wer hat da Erfahrung?

      1. Bert
        30. Mai 2016 at 17:49

        Ich habe Dipel gekauft und das wirkt wunderbar , ist kein Gift . 1zu 1 mit Zucker gemischt und alle Zünsler sind futsch .

  20. Ajola
    11. Mai 2016 at 21:11

    Haben letztes Jahr zum ersten Mal die Erfahrung gemacht. Der Baum war schon zur Hälfte zerfressen, kamen aus dem Urlaub wieder und dachten, er wäre vertrocknet. Haben den Baum untersucht und nach Infos aus dem Internet gute 50 Raupen zu zweit aus dem Baum gepflückt. Sehr ekelhaft. Dann half nur noch die Chemiekeule und ein starker Rückschnitt. Der Baum hat sich sehr gut erholt. Jetzt ist bei uns in Vorgarten ein letztes Jahr gepflanzter Baum befallen. Also, wieder von vorne das Ganze

  21. Maria
    11. Mai 2016 at 09:08

    Hallo an alle: wir verwenden ein Produkt das neu am Markt ist. Es hat sogar das Natur im Garten Gütesiegel. Es ist völlig Chemiefrei, und auch benötigt man keine Schutzbekleidung. Ich hatte den Zünsler auch, seitdem ich es mit diesem Mittel behandele, kommt er zwar lässt aber sehr schnell von den Buchs ab. Mir wurde erklärt das der Zünsler den Geschmack nicht mag. Weiters habe ich es auch bei Mehltau und Blattläusen erfolgreich angewandt. Gekauft hab ich das Produkt bei der Firma WJK in Traiskirchen. Es heisst Pro`Loh. Ich kann es euch nur sehr empfehlen. Ich wende es wirklich überall an, und bin sehr begeistert.

  22. Martin Schäfer
    5. Mai 2016 at 18:15

    habe im letzten Jahr unsere Buchsbäume mit Neemazol T/S behandelt, leider erst im Spätsommer, als ein deutlicher Befall sichtbar war. Vorher mit Hochdruckreiniger abgespritzt und die Raupen auf Plastikfolie gesammelt. Eine ziemliche Sauerei. Jedenfalls haben sich die Bäume gut erholt. Ich will diese Saison die Bäume einmal pro Monat mit Nee abspritzen, das geht recht schnell. Bin gespannt

  23. Jörg
    2. Mai 2016 at 18:09

    Habe vor ca einer Woche 18Buchsbäume bei bei einem Bekannten Baumarkt in Frankfurt (Oder) gekauft. Die Pflanzen stehen zu räumlich von einander entfernt und nun stellt sich heraus, es sind alle Pflanzen befallen.

    Ich werde meine weiteren Erfahrungen Posten.

    1. Peter Hocker
      3. Mai 2016 at 10:42

      Ich würde niemals im Baumarkt-Buchs kaufen, der meistens bereits mit allen möglichen Krankheiten und Schädlingen infiziert ist, sondern ausschließlich einheimisch kultivierte Pflanzen. Eine Topp-Adresse, auch in Sachen Beratung zum Thema Bekämpfung des Buchsbaumzünslers, ist die Fa. Taraborrelli – Buchsbäume aus Remseck

  24. B-&G.SG
    18. April 2016 at 12:29

    IRRTUM: Es wurde festgestellt, dass die Vögel, welche Raupen des Buchsbaumzünslers verzehrt haben, diese später wieder erbrechen müssen! Man nimmt an, dass die mit dem giftigen Buchs gefütterten Raupen ebenfalls giftig werden. So hat der Zünsler bei uns bisher keine natürlichen Feinde.
    Bei kleineren Einheiten von Buchsbeständen lassen sich die Raupen auch mit einem Hochdruckreiniger wegpusten. Dabei ist zu beachten, dass um die zu behandelnde Pflanze Plastikblachen gelegt werden, um die Raupen und Gespinste darin aufzufangen, um sie schliesslich zu entsorgen!
    Die besten Erfolgserlebnisse machte ich bisher eindeutig mit dem Gegenmittel Bacillus thuringiensis. Dabei sollte man aber sehr sorgfältig umgehen und die gesamte Pflanze mit den Blattunterseiten benetzen.

  25. KB
    11. April 2016 at 17:51

    Bei uns hat folgendes geholfen: etwas Chilliöl und Spülmittel mit Wasser in eine 2 Liter Sprühflasche vermischen und auf die Blätter sprühen. Die Viecher mögen das gar nicht und sind erledigt.
    Das hat bei uns vor 2 Jahren und letztes Jahr super gewirkt.

    1. Schäffner
      14. April 2016 at 14:12

      Hallo KB, könntest du mir bitte das Verhältnis von Chiliöl, Spülmittel und Wasser schreiben, ich würde diese Mischung gerne mal probieren!
      Danke

    2. Mathis U.
      15. Mai 2016 at 18:15

      Hallo KB,
      ich habe seit vergangenem Sonntag auch eine Invasion vom Zünslern an meinen Buchsbäumchen.
      Zu dem Rezept mit Chillioel hätte ich noch eine Frage, WO bitte kann man das kaufen.
      Ich könnte mir gut vorstellen, daß die Raupen den brennenden Geschmack nicht mögen und eventuell greift es auch die Haut an.
      Über eine kurze Mitteilung würde ich mich freuen, denn ich möchte möglichst nicht mit der chemischen Keule spritzen. Bis jetzt habe ich die Raupen abgelesen.
      Mit freundlichem Gruß, Mamylie

      1. Beate
        20. Mai 2016 at 09:36

        Hallo, auch uns hat es jetzt erwischt. Ich finde die Idee mit einem Chilliöl-Spülmittel-wassergemisch zu spritzen sehr sympathisch. Hattet ihr Erfolg damit? Und meine Frage, welches mischverhältnis habt ihr genommen. Herzl dank für die Info. Beate

      2. Mathis U.
        24. Mai 2016 at 20:26

        Hallo hier meldet sich noch einmal „Mamylie“.
        Außer mir, möchten viele User das Rezept von dem Chilioel, so wie ich die Kommentare verfolgen konnte.
        Da Niemand das Rezept ins Internet stellte, habe ich eben selbst im Internet danach gesucht und mehrere Vorschläge gefunden. Auf jeden Fall werde ich mir das Chilioel ansetzen und ausprobieren.
        Inzwischen habe ich meine Buchsbäume etwa 13-15 Stück mit Bacillus thurengensis gespritzt und heute nach 3/4 Tagen habe ich nur noch 2! Zünsler gefunden. Das Produkt der Fa. Neudorff ist leicht zu dosieren und die Anwendung äußerst leicht.
        Ich werde nach einer Woche noch einmal spritzen; danach vielleicht die Büsche zurückschneiden und mit einem kräftigen Wasserstrahl den ganzen Zünslerdreck heraus spülen.
        Viel Erfolg wünscht, Mamylie

    3. Udo Sculfort
      22. Mai 2016 at 19:21

      Auch ich hätte gern das Mischungsverhältnis mit Cilliöl , Spülmittel und Wasser.
      Vielen Dank

    4. Udo
      29. Mai 2016 at 13:15

      Das Mischung aus Chilliöl,Spülmittel,Wasser muß wohl ein kleines Geheimnis bleiben ???
      Jeder will es,keiner schreibt was.Ich kann es nicht verstehen !!!!!
      Vielleicht kann sich doch jemand erbarmen.

      Vielen Dank

      1. Katja
        31. Mai 2016 at 07:56

        Hallo,
        auch mir hat das Rezept gefehlt, also habe ich es eben selbst „erfunden“ und ausprobiert. Da ich kein Chiliöl hatte habe ich Cayenne-Extract genommen. Dachte hauptsache scharf. Davon 2 Pipetten, ein Liter Wasser und ein Schuss Spüli. Ob es wirklich gewirkt hat kann ich nicht sagen, da ich auch zurückgeschnitten, mit Druckstrahler behandelt und viele viele abgelesen habe.

  26. Sabine Csampai
    6. April 2016 at 08:02

    ich habe letzten Sommer in meinem Garten im Süden der Toskana den Zünsler das 1.Mal auf kleineren Buchsbäumen entdeckt . Ich habe die eingesponnenen Larven , die in den Gabelungen der Zweige sitzen alle mit der Hand entfernt und die letzten Raupen auch gleich mit. Und alles mit hartem Wasserstrahl abgespritzt. Es ist nur einer eingegangen. Die großen Buchsbäume kann ich so nicht behandeln, ich habe Wermutzweige reingesteckt, in der Hoffnung, dass der Zünsler den Geruch nicht mag. Jetzt ist er wieder aufgetaucht. Ich mache das gleiche Programm, mir scheint, dass es weniger sind….hoffentlich

  27. EGJ
    3. April 2016 at 12:44

    Wir haben in unserem Garten sehr viel Buchs, ganze Hecken, aber relativ niedrig, ca. 50 cm. Vor wenigen Jahren hatten wir im Fruehjahr darin ebenfalls den Zünsler feststellen muessen und hatten auch schon damit gerechnet unseren Buchs abzuschreiben. Aber…

    Als wir Gegenmassnahmen ergreifen wollten, stellten wir fest, dass die wenigen Sperlinge in unserem Garten sich ueber den Zuensler her machten, um damit ihren Nachwuchs zu fuettern. Klasse, dachten wir, so soll es sein und wir fuetterten die Spatzen mit dem ueblichen Winterfutter den Sommer durch. Die Koerner fuer die Eltern, die Raupen fuer den Nachwuchs.

    Unser Buchs gedeiht nach wie vor sehr gut und die Sperlinge ebenfalls. Inzwischen haben wir sie als Dauergaeste im Garten, zirka 60 bis 70 Stueck an der Zahl und sie leisten tolle Arbeit. Ausserdem noch Buchfinken, Meisen, Rotkehlchen etc. pp.

    Mit dieser Art Gegenmassnahme haben wir bis jetzt sehr gute Erfahrung gemacht. Ueberrascht war auch unser Gaertner, dem wir davon erzaehlten, als er fragte, wie wir das hinbekommen, dass der Buchs so gut gedeiht!

    1. Joe65
      21. Mai 2016 at 13:00

      Hallo,
      auch wir haben sehr viel Buchs (teilweise sehr alt und auch groß / ausladend).
      Auch wir haben sehr viele Spatzen, welche wir sehr gut über den Winter füttern.
      Trotzdem sind die Buchs bei uns befallen.

      Absammeln kann man bei so viel Buchs vergessen ….

      Habe jetzt mal chemisch gespritzt. Mal sehen, ob es hilft….

  28. Ral
    19. März 2016 at 03:11

    Bald ist wieder Zünsler Saison…habe im Raum Südhessen bereits einen Falter gefangen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*