Bekämpfung

Den Buchsbaumzünsler bekämpfen

Buchsbaumzünsler Raupe - Cydalima perspectalis Bekämpfung

Eine ausgewachsene Raupe des Buchsbaumzünsles.
Insektizide und Pheromonfallen eignen sich zur Bekämpfung des Buchsbaumzünslers.

Der Buchsbaumzuensler ist erst seit Kurzem in Europa anzutreffen. Seit ca. 2015 hat er sich großflächig in Deutschland verbreitet. Da in Europa bisher keine natürlichen Feinde des Buchsbaumzünslers bekannt sind, kann sich der Schädling bisher ungestört ausbreiten. „Bacillus thuringiensis“ hat sich bisher als geeignetes Insektizid gegen den Buchsbaumzünsler erwiesen. Um zu wirken, muss Bacillus thuringiensis jedoch angewandt werden, wenn die Raupen gerade mit dem Fressen beginnen. Daher muss man auf den passenden Entwicklungsstatus des Buchsbaumzünslers achten. Das rechtzeitige Erkenenn des Befalls ist von großer Wichtigkeit für eine erfolgreiche Bekämpfung. Zur Früherkennung eignen sich z.B. Pheromonfallen. Weitere Informationen rund um die Bekämpfung des Buchsbaumzünslers im Überblick:

Die Bekämpfung des Buchsbaumzünslers - kompakt zusammengefasst

  • Das rechtzeitige Erkennen des Befalls ist extrem wichtig
  • Pflanzenschutznetze eignen sich, um einen Befall zu vermeiden.
  • Pheromonfallen eignen sich zur Früherkennung und zur Bestimmung des besten Bekämpfungszeitpunkts mit biologischen Insektiziden
  • Biologische Insektizide: Bacillus thuringiensis und Azadirachtin
  • Chemische Insektizide: Thiacloprid und Acetamiprid
  • Befallene Sorten: Buxus sempervirens & Buxus microhylla
  • Nach einem Befall kann ein Rückschnitt vor der völligen Zerstörung bewahren
  • Zerstörte Buchsbäume luftdicht verpackt im Restmüll entsorgen
  • Algenkalk soll Berichten zufolge einem Befall vorbeugen und den Schaden bei Befall verringern.

Vorbeugung gegen den Buchsbaumzünsler

Buchsbaumzünslerbefall durch Netz Abdeckung vermeiden

Ein mit Tüll abgedecker Buchsbaum zur Vermeidung eines Befalls. © Philine Bujard

Eine gute Methode, um einen Befall durch den Buchsbaumzünsler zu vermeiden, ist es die Buchsbäume mit engmaschigen Netzen abzudecken, sodass die Falter nicht mehr in das Innere der Buchsbäume gelangen und dort ihre Eier ablegen können. Um einen Befall zu vermeiden, ist es allerdings notwendig, die Pflanzenschutznetze bereits im Frühjahr anzubringen, wenn die Temperatur konstant über 7°C liegen und der Buchsbaumzünsler aktiv wird. Erst im Herbst, wenn die Temperaturen wieder unter 7°C sinken und sich die Raupen zwecks Überwinterung verpuppen, können die Netze wieder entfernt werden.
Um die optische Beeinträchtigung so gering wie möglich zu gestalten, bietet es sich an grüne Netze zu verwenden. Es gibt vielfältige Materialien mit denen sich solche Netze herstellen lassen und der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Alternativ kann man auch bereits fertige Pflanzennetze z.B. hier bei Amazon bestellen.

Pheromonfallen zur Früherkennung und Bestimmung des Bekämpfungszeitpunkts

Beim Bekämpfen des Buchsbaumzünslers ist das rechtzeitige Bemerken des Befalls das A und O. Daher empfielt es sich im Frühjahr und Sommer seine Buchsbäume regelmäßig auf Befall zu kontrollieren. Um ein Aufkommen der Buchsbaumzünslerfalter im Umkreis festzustellen, wurden spezielle Pheromonfallen für den Buchsbaumzünsler entwickelt. Diese locken mit Duftstoffen die männlichen Falter an, welche dann in der Falle kleben bleiben. So kann man ein Falteraufkommen im näheren Umkreis ohne viel Aufwand feststellen. Auch lässt sich durch die Pheromonfalle der beste Zeitpunkt für die Bekämpfung mit biologischen Insektiziden ermitteln. Der optimale Zeitpunkt hierfür ist ca. 10 bis 14 Tage nachdem die Falter geflogen sind. Je nach Witterung können die Pheromonfallen ab Ende April / Anfang Mai eingesetzt werden.

Bekämpfung bei schwachem Befall

Absprühen eines Buchsbaums mit einem Hochdruckreiniger

Absprühen eines Buchsbaums mit einem Hochdruckreiniger
Bildquelle: „BuchsZuenslerBekaempfungHochdruck“ by StromBer CC BY-SA 3.0 Es wurden keine Änderungen vorgenommen.

Für Privatanwender wird bei schwachem Befall der Buchsbäume durch Buchsbaumzünsler empfohlen, die Schädlinge zu erst per Hand von den Buchsbäumen zu sammeln. Ist der Befall großflächiger, so wird empfohlen, die Buchsbäume mit einem Hochdruckreiniger, wie diesem hier, abzuspritzen und die so heruntergefallenen Schädlinge einzusammeln. Dies kann sich jedoch je nach Ausprägung des Befalls als sehr mühsam herausstellen. Zudem kann man leicht Schädlinge im Geäst übersehen. Eine bessere Bekämpfungsmethode ist es auf Insektizide zu setzen. Hierbei hat sich Bacillus thuringiensis als wirksam erwiesen.

Insektizide gegen den Buchsbaumzünsler

Insektizide habe sich als erfolgreich beim Bekämpfen des Buchsbaumzünslers erwiesen. Man solle allerdings darauf achten, dass Insektizide auf keinen Fall vorbeugend angewendet werden dürfen. Erst bei Befall ist es erlaubt zu Spritzen. Im Zweifelsfall sollte man eine fachmännische Beratung hinzuziehen.
Entscheidend für ein erfolgreiches Bekämpfen des Buchsbaumzünslers ist in jedem Fall eine gründliche Anwendung des Insektizids. Hierbei muss unbedingt bis in das Zentrum der Pflanze gespritzt werden, da sich vor allem auch im Inneren der Buchsbäume zahlreiche Schädlinge aufhalten. Auch kann es sein, dass manche Larven noch nicht aus ihren Kokons geschlüpft sind. Bei den Insektiziden unterscheidet man zwischen biologischen und chemischen Insektiziden.

 

Rückschnitt nach Befall durch den Buchsbaumzünsler

Rückschnitt bei fast zerstörten Buchsbaum

Ein vom Buchsbaumzünsler nahezu zerstörter Buchsbaum kann durch einen Rückschnitt noch gerettet werden.

Wurde der Buchsbaum durch den Befall stark in Mitleidenschaft gezogen und droht sogar abzusterben, kann ein Rückschnitt das Gewächs noch vor der endgültigen Zerstörung bewahren. Im darauf folgenden Frühjahr können die Äste neu austreiben.
Um die Regeneration des Buches zu unterstützen, kann die Anwendung von speziellem Buchsbaumdünger hilfreich sein. Bei einem Neuaustrieb darf der Buchsbaum auf keinen Fall erneut befallen werden. Die Wahrscheinlichkeit den Buchsbaum dann noch zu retten ist dann gleich Null.
In Extremfällen, ist das letzte Mittel der Bekämpfung, die vollständige Vernichtung der befallenen Buchsbäume, damit sich der Schädling nicht weiter ausbreiten kann.

Entsorgung befallener Buchsbäume

Bei der Entsorgung von durch den Buchsbaumzünsler befallenen und / oder bereits zerstörten Buchsbäumen sollte man darauf achten, das Schnittgut nicht einfach in der Biotonne zu entsorgen. Vielmehr sollte das Schnittgut in Plastiksäcken, luftdicht verpackt, in kleineren Mengen in den Restmüll geben. Da der Restmüll in Müllverbrennungsanlagen bei hohen Temperaturen verbrannt wird, kann eine weitere Verbreitung des Buchsbaumzünslers ausgeschlossen werden. Bei größeren Mengen an zu entsorgendem Schnittgut, sollte man sich mit den örtlichen Kompostierungsanlagen / Entsorgungsanlagen absprechen. Oftmals informieren auch die örtlichen Anlagen über entsprechende Entsorgungswege auf den jeweiligen Websites. Im Zweifel sollte man die Entsorgungsanlage immer direkt kontaktieren.

 

Vorbeugung mit Algenkalk

Um einen Befall durch den Buchsbaumzünsler vorzubeugen, ist Algenkalk zur Zeit ein viel diskutiertes Mittel. Es gibt vermehrt Berichte, dass ein Befall durch Algenkalk zwar nicht komplett verhindert wird, jedoch der durch den Zünsler hervorgerufene Schaden erheblich begrenzt werden kann. Angeblich sollen die mit dem Kalk bestäubten Blätter für den Buchsbaumzünsler ungenießbar sein. Auch sollen mit Algenkalk bestreute Buchsbäume die Eiablage der Zünslerfalter zumindest einschränken. Kommt es dennoch zu einem Befall, so soll der Algenkalk für eine bessere Regeneration des Buchsbaums sorgen. Achtung! Wissenschaftlich belegt ist die Wirkung von Algenkalk gegen den Buchsbaumzünsler bisher nicht! Die Annahme über die Wirksamkeit von Algenkalk gegen den Buchsbaumzünsler beruht bisher auf den Berichten von zwei Gärtnern, die medial viel beachtet wurden.
Laut den Berichten erfolgt die Anwendung des Algenkalks am besten, indem man den Buchs gleichmäßig mit feinem Algenkalkpulver bestreut, sodass die Blätter gut bedeckt sind. Wichtig ist, dass man zum Bestäuben auf jeden Fall Pulver verwendet und nicht Algenkalkgranulat.
Den Berichten zufolge, soll Algenkalk auch beim Buchsbaumtriebsterben ein wirksames Gegenmittel sein.
Algenkalk kann man hier bei Amazon bestellen.

 

Mittel gegen den Buchsbaumzünsler

 

Biologische Insektizide

Der Vorteil bei Biologischen Insektiziden liegt darin, dass diese in der Regel nutztierschonend sind. Also beispielsweise Bienen durch die Anwendung dieser Insektizide nicht gefährdet werden. Auch ist die Zeitspanne bis der gewünschte Effekt eintritt äußerst kurz. Biologische Insektizide bekämpfen die Schädlinge, indem natürliche Feinde der Schädlinge eingesetzt werden. Diese können z.B. Krankheitserreger, Parasiten oder auch Räuber sein. Im Fall das Buchsbaumzünslers hat man auch schon probiert Vögel auf diesen Schädling anzusetzen, allerdings ohne Erfolg. Jedoch hat sich das Bakterium „Bacillus thuringiensis“ als sehr erfolgreich bei der Bekämpfung des Buchsbaumzünslers erwiesen.

 

Bacillus thuringiensis

Zur Bekämpfung haben sich besonders Insektizide auf der Basis von Bacillus thuringiensis bewährt. Hierbei handelt es sich um Bakterien, die vom Buchsbaumzünsler gefressen werden.

Anwendung von Bacillus thuringiensis
Bei der Anwendung dieses Insektizides ist es besonders wichtig, die Buchsbäume bis in das Innere gut zu spritzen. Hierfür eignet sich beispielsweise ein solches Drucksprühgerät.
Wenn die Raupen gerade aus den Eiern geschlüpf und ca. 1 cm groß sind, ist der Ideale Zeitpunkt für das Spritzen
Bei der Bestimmung des idealen Bekämpfungszeitpunkts sind Buchsbaumzünslerfallen besonders praktisch. Mit diesen lässt sich der Zeitpunkt des Falterfluges und damit auch der Zeitpunkt der Eiablage des Schädlings feststellen. Ca. 10 Tage nach der Eiablage schlüpfen die Larven aus den Eiern und beginnen zu fressen. Mehr zum Lebenszyklus des Buchsbaumzünslers gibt es hier.

Da Bacillus thuringiensis ein Fraßgift ist, sollte man das Insektizid nur bei warmen Wetter (ab ca. 15°C) anwenden, wenn die Raupen viel Fressen. Auch sollte man darauf achten, dass es in den ersten Tagen nach dem Spritzen nicht regnet, damit das Insektizid nicht vom Regen abgewaschen wird. Nach 10 bis 14 Tagen sollte man die Anwendung nocheinmal wiederholen.
Je nach Größe und Menge der Buchsbäume muss die Insektizidmenge angepasst werden. 1 Gramm „Neudorff – Raupenfrei – Xentari“ reicht für 1 Liter Wasser.
Normalerweise entstehen zwei bis drei Buchsbaumzünslergenerationen im Jahr. Für eine Buchsbaumzünslergeneration sollte man jeweils zwei Mal spritzen (mit 10 bis 14 Tagen Abstand).

Xentari Raupenfrei Bacillus thuringiensis

Bacillus Thuringiensis Insektizid – bei Amazon

 

Azadirachtin

Ein anderes biologisches Insektizid ist Azadirachtin. Mit diesem Azadirachtin-Konzentrat von Bayer können sie ebenfalls sehr wirksam den Buchsbaumzünsler bekämpfen. Mit Azadirachtin handelt es sich um den gleichen Wirkstoff wie beim Neemöl das aus den Samen des Niembaumes gewonnen wird. Neemöl wird schon seit langem in Asien von den dortigen Bauern eingesetzt und hat sich bereits erfolgreich bei der Bekämpfung von Buchsbaumzünslern und anderen Schädlingen bewährt. Kommen die Schädlinge mit Azadirachtin in Berührung, sterben diese sofort ab. Empfehlenswert ist es dieses Gift mit einem Drucksprühgerät wie diesem hier auf die betreffenden Buchsbäume zu spritzen. Vor dem Spritzen sollte jedoch darauf geachtet werden, dass sämtliche Gespinnste am betreffenden Gewächst entfernt wurden, damit das Spritzmittel bis in das Innere des Gewächses wirken kann.

Azadirachtin_klein

Bayer-Bio-Schädlingsfrei Neem – bei Amazon

 

Chemische Insektizide

Chemische Insektizide sind die wohl am meisten verbreiteten Insektizide überhaupt. Meistens werden diese Insektizide in flüssiger Form verspritzt. In der Vergangenheit wurden chemische Insektizide immer wieder erfolgreich gegen Schädlingsbefall eingesetzt. Allerdings ist sind chemische Insektizide im Hinblick auf andere Nutztiere wie etwa Bienen nicht ganz unbedenklich, da diese durch den Einsatz von chemischen Insektiziden ebenfalls Schaden nehmen können. Daher ist es ratsam, falls möglich auf biologische Insektizide zurückzugreifen. Grundsätzlich wurden Chemische Insektizide in der Vergangenheit erfolgreich gegen den Befall von Buchsbaumzünslern eingesetzt und stellen auf jeden Fall eine wirksame Alternative zu den biologischen Insektiziden dar.
Als besonders wirksam zur Bekämpfung des Buchsbaumzünslers haben sich die Wirkstoffe „Thiacloprid“ und „Acetamiprid“ erwiesen.

 

Thiacloprid

Besonders Insektizide mit dem Wirkstoff Thiacloprid haben sich hier bewährt. Thiacloprid ist jedoch wie bereits erwähnt für Bienen im geringen Maß giftig. Dies kann bei mehrmaligen Anwendungen dazu führen, dass Bienen durch dieses Insektizid sterben. Den Wirkstoff Thiacloprid enthält z.B. das Schädlingsbekämpfungsmittel Calypso schädlingsfrei von Bayer. Dieses Insektizid wurde bei der Bekämpfung von Buchsbaumzünslern bereits erfolgreich eingesetzt und hat den Vorteil, dass es bereits in flüssiger Form erworben werden kann.

Bayer Calypso Sprühfalsche

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Acetamiprid

Ein weiteres wirksames Insektizid gegen den Buchsbaumzünsler ist Acetamiprid. Dieses Mittel eignet sich gegen sämtliche saugende und beißende Schädlinge wie etwa den Buchsbaumzünsler oder z.B. auch Blattläuse, Weiße Fliege oder Wollspinner. Das Insektizid wirkt systemisch, das heißt es wird von der Pflanze aufgenommen und verteilt sich im ganzen Organismus der Pflanze. Frisst nun ein Schädling von der Pflanze so nimmt dieser auch das Insektizid in sich auf und stirbt ab. Aber auch bei direktem Kontakt mit dem Insektizid sterben die Schädlinge ab.

Acetamiprid

Celaflor Schädlingsfrei Careo – bei Amazon

 

Pheromonfalle – Buchsbaumzünslerfalle

Pheromonfallen eignen sich sehr gut zum frühzeitigen Erkennen eines Aufkommens des Buchsbaumzünslerfalters im Umkreis. Mittels Sexuallockstoffen der Falter-Weibchen werden die männlichen Falter angelockt und bleiben in der Falle kleben. So lässt sich bequem erkennen, zu welchem Zeitpunkt die Buchsbaumzünslerfalter unterwegs sind. Auch bleiben mehr Falter-Weibchen unbegattet, da die Männchen in der Falle sterben. Dadurch werden weniger Eier abgelegt und es entwickeln sich weniger Raupen.
Ein weiterer Vorteil der Pheromonfalle ist es, den besten Zeitpunkt zur Bekämpfung mit biologischen Insektiziden ermitteln zu können. Dieser liegt etwa 10 – 14 Tage nach dem Falterflug. Ein geeignetes biologisches Insektizid ist Bacillus thuringiensis. Je nach Witterung, (sobald die Temperaturen konstant über 7°C liegen) kann die Fallen ab ca. Ende April aufgestellt werden. Die Pheromonfallen müssen möglichst nah und in Windrichtung an den Buchsbäumen platziert werden.

Pheromonfalle Buchsbaumzünsler

Pheromonfalle – bei Amazon

 

Buchsbaumdünger

Wurde der Buchsbaum durch einen Befall stark in Mitleidenschaft gezogen, kann spezieller Buchsbaumdünger für eine schnellere Regeneration und eine stärkere Widerstandskraft des Buchsbaums sorgen.
Der Buchsbaumdünger von Compo enthält extra Eisen sowie alle wichtigen Haupt- und Spurennährstoffe für ein sattes Blattgrün und dichten Wuchs des Buchses.

Buchsbaumdünger - Pflanzenstärkungsmittel

Compo Buchsbaumdünger – bei Amazon

 

Sprühgeräte

Um die verschiedenen Insektizide erfolgreich gegen den Buchsbaumzünsler einzusetzen, ist es notwendig, die Insektizide mittels Sprühgerät bis in das Innere der Buchsbäume zu spritzen. Auch sollte man darauf achten, dass man wirklich alle Stellen des Buchsbaums mit dem Insektizid einsprüht, damit einzelene Larven nicht überleben können. Hier stellen wir zwei geeignete Sprühgeräte vor.
 

GLORIA Drucksprüher

Bei diesem Drucksrprüher wird mittels integrierter Handpumpe Druck aufgebaut, um das Insektizid zu versprühen.

Drucksprühgerät

Gloria Drucksprühgerät – bei Amazon

 

GLORIA Drucksprüher – Batteriebetrieben

Diese Pumpe mit selbstständiger Druckregelung und konstantem Drucklevel garantiert ein optimales Sprühen. Dank Batterie – oder Akkubetrieb entfällt das Pumpen per Hand. (Die Akkukapazität kann bis zu 12 Gerätefüllungen ausbringen)

Drucksprühgerät Batterie

Gloria Batteriedrucksprühgerät – bei Amazon

Schutzkleidung

Natürlich sollte man sich vor den giftigen Insektiziden mit entsprechender Schutzkleidung schützen. Wir empfehlen beim Einsatz von Insektiziden zumindest Handschuhe zu tragen.

Uvex Nitril – Schutzhandschuhe

Diese Handschuhe schützen zuverlässig gegen Chemikalien und andere Risikostoffe.
Schutzhandschuhe

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Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen!

Was sind Ihre Erfahrungen bei der Bekämpfung des Buchsbaumzünslers? Haben Sie auf die hier aufgeführten Mittel zur Schädlingsbekämpfung zurückgegriffen? Oder haben sie andere Mittel und Wege gefunden um der Buchsbaumzünsler-Plage Einhalt zu gebieten? Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns ihre Erfahrungen in den Kommentaren schildern!
 
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Wichtiger Hinweis!
Wir übernehmen keine Haftung für Schäden jeglicher Art, welche durch die hier beschriebenen Bekämpfungsmöglichkeiten gegen den Buchsbaumzünsler entstanden sind.
Unsere Informationen über den Buchsbaumzünsler sind ohne Gewähr und die Bekämpfung des Buchsbaumzünslers erfolgt auf eigene Gefahr.

 

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Zusammenfassung
Buchsbaumzünsler 2018 - Bekämpfung und Gegenmittel
Artikel
Buchsbaumzünsler 2018 - Bekämpfung und Gegenmittel
Beschreibung
Es gibt verschiedene Bekämpfungswege und Mittel gegen den Buchsbaumzünsler. Als Insektizid hat sich Bacillus thuringiensis bewährt.

19 thoughts on “Bekämpfung

  1. Yvonne
    1. Mai 2018 at 13:58

    Hallo, für alle in Berlin und Brandenburg: der Zünsler ist seit einer Woche kräftig am fressen. Es dürfte sich hierbei um die letzte Generation aus dem letzten Jahr handeln. Ich wohne am südwestlichen Stadtrand von Berlin und habe in den seit Anfang April hängenden Falterfallen noch keine Falter aber jede Menge Raupen. Im letzten Jahr habe ich Careo gespritzt und hoffte, es sei ausgestanden, zumal ich gut mit den Nachbarn vernetzt bin und wir die Gegenmaßnahmen koordiniert hatten. Jetzt hoffe ich einfach mal, dass ich rechtzeitig gespritzt habe, um Schlimmeres zu verhindern. Alle befallenen Pflanzen aus dem Vorjahr hatten wieder kräftig ausgetrieben. Bei 50 Meter Buchshecke und diversen alten Formgehölzen gebe ich noch nicht auf. Ich werde jedoch in 10 Tagen mit Xentari (Bazillus) von Neudorf spritzen, damit die Racker nicht resistent werden. Ich hoffe, ich konnte einige rechtzeitig vorwarnen.

    Yvonne

  2. Le Borgne
    9. August 2017 at 16:30

    ich bin erstaunt, wie viele Leute sich hier an einer Diskussion beteiligen, die nur darauf abzielt noch mehr Gift und Tod in die Umwelt zu bringen und den Chemieunternehmen sinnlos Geld in die Kassen zu spülen.

    Bieten Sie den natürlichen Freßfeinden der Raupen einen Lebensraum und Sie werden sehen, dass durch Artenvielfalt in Flora und Fauna Zünsler, Nackschnecken, Blatt- und Schildläuse, Milben, Zecken usw. selten in ihrem Garten werden.

    Wer Monokulturen wie Stein-, Kies- und Betonwüsten mit Buchsbaumgeschwader seinen Garten nennt, ist bei einseitigem Schäglingsbefall selber Schuld und sollte sich gar nicht beschweren (denken Sie an den Borkenkäfer). Lassen Sie den Vögeln im Herbst die Nahrung auf den Hecken und Sträuchern. Bieten Sie Nistplätze, Todholzstapel, Teiche und viele verschiedene Blumen, Gehölze, Stauden etc., sodass sich viele viele verschiedene Vögel und Insekten bei Ihnen ansiedeln. Nicht nur viele heimische Vögel fressen Raupen, auch räuberische Insekten wie Libellen, Hornissen, Wespen aber auch Käfer helfen, dass der Garten wieder ins Gleichgewicht kommt.

    Alle heimischen Singvögel stehen auf der roten, mindestens aber auf der Vorwarnliste: sie finden absolut keine Insekten mehr in Deutschland und drohen auszusterben. Einzige Nahrungsquelle sind artenreiche Gärten im Speckgürtel der Städte. Und das einzige, was den meisten hier einfällt, ist es, eines der wenigen Insekten, das mal in Ihrem Garten etwas zu Fressen findet, mit Gift zu tilgen.

    Ein trauriges Bild.

    Herzliche Grüße

    1. Anton D.
      14. August 2017 at 14:52

      Pauschalisierung hat noch niemandem geholfen. Mein Garten ist ein typischer Bauerngarten mit jeder Menge Vögeln, Insekten und Kleinsäugetieren. Ich nutze nie Gift und trotzdem ist mein einziger 20 Jahre alter Buxbaum befallen – den ich allerdings alternativ behandeln werde.

      Herzliche Grüße und nicht entmutigen lassen

    2. Ernst Hoffer
      5. September 2017 at 18:04

      ich lebe hier in südfrankreich , pyrenäen , und wir haben dieses jahr erstmalig befall . wilde wälder, artenvielfalt … der zünsler hat hier keine natürlichen feinde , wilde buchswälder verschwinden …ich finde es zum kotzen ..danke globalisierung …

    3. Yvonne
      1. Mai 2018 at 22:52

      Hallo le borgne, netter Versuch! So einfach ist es nicht. Ich gärtner seit 15 Jahren ohne Gift. Mein Garten ist naturnah und bietet jede Menge Arten Futter und Unterschlupf. Ob Hornissen, Bienen oder Libellen, Fledermäusen und Igeln sowie diverse einheimische Vögel, Frösche und Schlangen. Alle Tiere sind sich einig: Der Zünsler schmeckt nicht. Die Hoffnung kann man schnell begraben. Nur vereinzelt wird aus Süddeutschland berichtet, das Sperlinge im Brutgeschäft vereinzelt die Jungen mit dem Zünsler füttert.

  3. Klaus Mazurek
    18. Juli 2017 at 22:33

    Ich habe nur vier kleine Buchsbäume. Im Frühjahr waren zwei davon befallen. Durch mühseliges Absammeln konnte ich die retten.
    Mit dem Hochdruckreiniger hatte ich es auch probiert aber das hat bei mir nichts gebracht. Danach habe ich immer noch rd. 30 Raupen aus den zwei befallenen Bäumchen absammeln müssen.
    Die Rettung hielt nicht lange, denn die zweite Generation des Schädlings ist da.

    Aktuell sind alle vier Bäume betroffen. Das Absammeln ist mühselig und zeitaufwendig. Das halte ich nicht durch!

    Ich muss ggf. aufgeben!

    Im Internet habe ich ein Rezept für ein Hausmittel gefunden: Essig und Rapsöl je 3 Esslöffel auf 0,5 Liter Wasser gemischt.
    Das habe ich heute probiert.
    Brachte definitiv nichts. Eine Raupe, die ich mit der o.g. Mischung definitiv getroffen hatte, habe ich dann weiter beobachtet (sie war 3 cm lang). Nach ca. 15 Minuten der Schockstarre fraß sie schon wieder.
    Ich habe sie dann vorsichtig um sie nicht zu verletzen abgesammelt und zur Beobachtung einfach auf die Steinterasse gesetzt.
    Sie putzte sich und war augenscheinlich voll dabei.
    Eine nochmalige Behandlung mit dem o.g. Hausmittel hielt sie aus. So krabbelte sie ca. 1 Stunde über die Terrasse und legte rd. 5m zurück. Sie hatte keine Anzeichen von Schwächung.
    Das o.g. Hausmittel funktioniert so nicht – vielleicht langfristig, irgendwie.

    Ich habe dann mit dem alten Hausmittel gegen Blattläuse einen Versuch gegen diese einzelne Raupe unternommen. Wohlgemerkt auf der Terrasse und nicht im etwas komplizierteren Fall der Gespinste und Blättervielfalt von befallenen Buchsbäumen
    Die Blattlaus-Hausmittel-Variante funktionierte binnen Minuten: die Raupe verendete.
    Also es ist vielleicht eine Hoffnung!
    REZEPT: man nehme ein handelsübliches flüssiges Spülmittel. 1 Teil Spülmittel und 9 Teile Wasser – höher konzentriert geht auch – greift aber dann ggf. auch die Pflanze an.
    Dann das Ganze auf die Pflanze sprühen.
    Da die Raupen eingesponnen sind und unter den Blättern, die sie fressen ein Art Höhle bauen, muss die Bekämpfung wahrscheinlich mehrfach wiederholt werden und gründlich den ganzen Buchs innen und außen betreffen.
    Die Raupe muss halt massiv mit dem Mittel in Kontakt kommen.
    Aber in meinem „Laborversuch“ auf der Terrasse war das Mittel erfolgreich!
    Das kann ich mit Sicherheit sagen und hier bestätigen!
    Das o.g. Hausmittel aus dem Internet hat zumindest bei mir nichts bewirkt. Ich habe aber auch nur eine Stunde darauf verwendet, um die Wirkung zu beobachten.

    1. Johann Geiss
      30. Juli 2017 at 01:30

      Habe mit dem Mittel Bacillus Thuringiensis meine Buchsbaumhecke (ca20m) vor ca 4 Wochen richtig satt eingesprüht und die nächsten Tage immer wieder nachgesehen und dabei festgestellt das fast alle eingegangen sind. Sie waren auf den Blättern als schwarze tote Raupe zu finden. Ich habe die Hecke systematisch abgesucht und alle an den Zweigspitzen gefundenen Gespinste entfernt.Bei den Kontrollen habe ich bisher keine Raupen mehr gefunden bis ich Gestern auf einmal 3 Falter bei der Kontrolle elimeniert habe. Habe nun Heute erneut gespritzt und hoffe, wenn ich so konsequent weiter mache den Buchs zu retten.
      Das entscheidende ist meiner Meinung nach die konsequente Beobachtung und bei ersten Anzeichen sofort zu handeln. Das Mittel ist auf alle Fälle super.
      Ich hatte bei meinem Schwager mit Hochdruckreiniger und Neemöl vor einem Jahr seinen Buchs behandelt mit wenig Erfolg auch mit den Fallen waren kein Erfolg zu verzeichnen. Erst mit dem Bacillus Thuringiensis konnten wir den Rest des Buchses retten. Ich hatte gehofft das ich davon verschont würde aber leider war das ein Traum. Werde weiter berichten.

    2. Algo Parsio
      23. September 2017 at 09:47

      Hallo Klaus,
      es ist ein sehr altes Märchen das Spülmittel helfen soll.Spülmittel bringt nur unverdünnt etwas weil es beim Trockenen auskristallisiert. Besser ist es Seife zu benutzen. Ein einfacher nachvollziehbarer Selbstversuch ist es sich einmal die Hände mit Spülmittel zu waschen, ohne abspülen.
      Die Haut spannt etwas aber klebt nicht. Gleicher Versuch mit einfacher Seife uns siehe da man ist versucht an der Wand hochzulaufen. :o)
      Seife verklebt die Atemöffnungen bleibend, Spülmitel entspannt das Wasser, es kann in kleinste Poren eindringen. Allerdings ist dieser Effekt temporär und nur erfolgreich bei 100%-igem Treffer. Mittel mit Seife behindern Tiere die nicht voll getroffen wurden in ihrer Entwicklung auf Grund mangelnder Sauerstoffversorgung.Ein mehrmaliges Sprühen sorgt für flächendeckende Behandlung. Die Tiere die nicht verenden kommen oft nicht zur Geschlechtsreife oder weisen Fehlentwicklungen auf. Ich weiß nicht warum sich dieses Spülmittelmärchen so lange hält und als ,,Wundermittel“ propagiert wird. Anscheinend ist es so wie mit dem ,,eisenhaltigen“ Spinat. Ein simpler Selbstversuch wie oben beschrieben wird sie überzeugen.

  4. Ulrich Schulz
    25. Mai 2017 at 11:38

    Mit Heißdampf gegen Buchsbaumzünsler?

    Idee ist, den Zünsler mit sehr heißen Dampf zu bekämpfen. Das kurzzeitige Besprühen mit 150 Grad heißen Dampf dürfte alle Raupen und Eiern den Garaus machen. Die Pflanzen könnten die Prozedur überstehen, da die Hitze nur kurzzeitig und oberflächlich in die Äste und Blätter einwirkt. Sie könnten wieder nachwachsen.

    Beispielsweise hat Kärcher Heißwasser-Hochdruckreiniger und Dampfstrahler im Programm. Allerdings sollte aus der Düse ein sehr heisser Sprühnebel ausgesprüht werden; kein Hochdruck-Wasserstrahl.

    Hat jemand einen Tipp, welche Dampfstrahler sich für einen Test am besten eignen? – Wer beteiligt sich an dem Test?

    1. mikesch
      21. Juni 2017 at 19:48

      ein heißwasser hochdruckreiniger oder gar heißer dampf ist absolut nicht nötig um die zünsler los zu werden. heißer dampf wird wohl auch übers ziel hinaus schießen und den buchs schädigen..

      perfekt zur vertreibung des zünslers ist ein normaler kaltwasser hochdruckreiniger.

      ich habe fünf größere und zum teil stark befallene buchse abgedampft ohne vorher die zünsler einzusammeln.

      zwei tage später waren an zwei von fünf bäumen wieder je ein kleines nest zu entdecken. die nester fallen sofort in’s auge da der buchs ja von den gespinnsten und exkrementen befreit wurde.

      die wenigen zünsler habe ich dann per hand entfernt.

      mutmaßlich verenden die meißten zünsler direkt durch die einwirkung des wasserstrahles oder verkleben in der gespinnst/exkrementmasse am boden.

      sobald ich wieder mal gespinnste finde werde ich einfach wieder zum hochdruckreiniger greifen. ohne gespinnste ist der zünsler wohl auch anfällig für frassfeinde oder umwelteinflüsse.

      schön und besonders effektiv wäre eine konzertierte reinigungsaktion möglichst vieler gartenfreunde. vielleicht läßt sich sowas über die sozialen oder klassischen medien anstoßen.

      der buchsbaumzünsler hat für mich jedenfalls seinen schrecken verloren..

  5. Roland Emmert
    14. April 2017 at 10:37

    Ich habe diese Woche (Ostern 2017) bei einem von vier Buchsbäumen einen starken Befall mit Raupen unterschiedlicher Grösse entdeckt. Die anderen drei sind nur stellenweise befallen. Einen weiteren unserer mehr als zwanzigjährigen Buchsbäume habe ich letztes Jahr entfernt, er war nicht mehr zu retten.

    Gestern, Donnerstag 13. April, habe ich zwei der vier Buchs mit einem in der Schweiz erwerbbaren Produkt aus einem Drucksprühgerät gespritzt. Das Mittel heisst KENDO und wird von MAAG vertrieben (gehört zu Syngenta). Der Wirkstoff ist 9.43% Lambda-Cyhalothrin (gemäss Deklaration ein sehr gefährlicher Giftmix!).
    Die Raupen sterben innerhalb eines Tages ab – das ist das positive. Der Vorgang muss allerdings nach ein paar Wochen wiederholt werden, spätestens dann, wenn neuer Befall festgestellt wurde – das ist das negative. Die kleinen schwarzen Eier werden anscheinend nicht zerstört, dadurch kommt wohl der nächste Befall zustande. Das Mittel ist also kein Langzeitschutz.

  6. Elisabeth Ludwig
    22. Februar 2017 at 15:46

    Letztes Jahr war ein kleiner Teil meiner Buchshecke ohne Raupen, der Rest schlimm befallen. Ich habe wie das Jahr zuvor gespritzt und die Pflanzen haben sich erholt. Interessant war, dass auf den nicht befallenen Teil ein Gewürzstrauch drauf gefallen war. Entweder konnten dadurch die Falter nicht landen oder sie mochten den Geruch der Pimpinelle nicht.
    Ich werde dieses Jahr daher meine niedrige, ca. 6 m lange Einfassungshecke rechtzeitig im Frühjahr und bis September mit einem Netz gegen Kirschfliegen u.ä. abdecken und hoffe, so davon zu kommen. Werde berichten!

  7. Monika Hobek-Zimmermann
    3. September 2016 at 21:31

    Nachdem mir das Pflanzenstärkungmittel Pro’loh empfohlen wurde, habe ich es zusätzlich zum Buchsbaum mit Buchsbaumzünslerbefall, erfolgreich bei einem Pfirsichbaum, der jedes Jahr unter der Kräuselkrankheit leidet, bei Oliander mit Lausbefall und einem Feigenbaum, dessen Blätter immer zerfressen wurden, getestet. Bin sehr zufrieden. Mit der Kräuselkrankheit hatte ich heuer keine Sorgen und auch die Oliander sind schön ausgetrieben und ein wahres Blütenmeer. Der Feigenbaum ist ebenfalls wieder mit Blättern, ohne dass ich befallene Blätter entfernen musste. Der Buchsbaum ist trotz kahlfrass, wieder wunderbar nachgewachsen und sieht wie neu aus.

  8. cosmopolitan
    22. August 2016 at 16:18

    Seit 2 Jahren kämpfe ich gegen die Plage, zuerst nach Beratung in Gartencentern mit Careo und Calypso, aber „Gift“ mag ich nicht in meinem Garten, und Neem hat noch nie was geholfen…, -Falter habe ich zuletzt letzten Herbst gesehen (die sind sogar „schön“,wie ein span. Flamenco-Fächer!:), Raupen erstmals dieses Jahr vor einigen Wochen…, aber jetzt sind sie wieder da, mit natürlich schon wieder tausenden von Gespinsten; weil Absammeln bei Riesenbüschen (seit 26 Jh. kultiviert!, mit vielen „Kindern“, wovon die kleineren das begiften nicht ausgehalten haben…) einfach unmöglich ist, habe ich sie zuletzt mit Xentari behandelt, angewandt per Gloria-Druckspritze,-dazwischen nochmal mit Flüssigdünger versorgt-, nach ca. 5-7 Tagen, 5 l Pro’Loh unverdünnt „verteilt“: 1l für die 2 großen, ca. 1/2 l für die kleineren, -bei also 2 Riesenbüschen (ca.1m Durchmesser, ca.180 cm hoch) und 5 kleineren, -2 in Terrassencontainern, ist nun alles Pro’Loh verbraucht, ohne dass ich das Gefühl hatte, ich hätte die Pflanzen auch nur annähernd „begossen“!!!!!!!
    -Dazu kommt, dass es in unserer Wohnanlage aus 3 Doppelhäusern noch 3 Nachbarn mit Buchsbäumen gibt, z.T. von mir geschenkt, die ich bisher mitversorgte, so gut möglich, sonst nützt das ja alles nicht!, -aber dafür war kein Pro’Loh mehr übrig, -und um „das ganze Dorf und seine vielen Buchsbäume“ kann ich mich ohnehin nicht kümmern:)
    -und für meine Rosen blieb auch nichts übrig…:(
    Ich möchte wissen, was „Begiessen“ genau heißt, -alle Blättchen benetzen geht bestimmt nicht, -da bräuchte man ja 5l für eine große Pflanze :), -ich also 10x 5l/Jahr.: der Aufwand ist mir dann doch zu groß!, ???????????
    -weil mein Sohn (36) von meinen Buchsbaum- Rettungsaktivitäten schon nur noch genervt ist, sagt er inzwischen: „Ich mag keine Buchsbäume“, obwohl er sie seit Kindheit genauso schön findet wie ich:)…,-irgendwann muss man wohl doch manche Dinge einfach der Natur überlassen!…, aber vielleicht hilft Proh’Loh ja doch! (der hoffnungslose Optimist!).

  9. Robert Hartmann
    9. August 2016 at 19:57

    Hab diese drecksbiester nun auch. Komplette Hecke ist befallen. Hoffe das ich sie noch retten kann ?

  10. Christine
    31. Juli 2016 at 20:59

    Wir sind von Anfang an dabei, denn wir wohnen im Dreiländereck, da wo der Buchsbaumzünsler zum ersten Mal aufgetreten ist. Jahrelang bekämpfe ich ihn, gleichzeitig haben wir auch mit dem Pilzbefall zu tun. Von meinen anfänglich etwa 30 Kugeln in allen Größen ist etwa noch die Hälfte übrig und auch die Hecken des Bauerngarten wurden entfernt. Übriggeblieben ist noch die 20 Meter lange Hecke entlang der Einfahrt. Eigentlich hatte ich Hoffnung, dass wir den Zünsler geschafft haben, denn ich habe auch Vögel beobachtet, die hin und wieder in die Hecke geflogen sind und gespritzt habe ich bis gestern, dieses Jahr noch gar nicht und letztes Jahr auch nur etwa zweimal. Aber gestern hat mich fast der Schlag getroffen, totaler Befall, quasi über Nacht, so wie im ersten Jahr. Sofort habe ich wie gewohnt Careo gespritzt, aber ich habe gestern Abend beschlossen, dass Schluss ist, ich gebe auf, der Zünsler hat gewonnen. ich liebe meinen Garten, meine Blumen, mein Gemüse, die Vögel, Schmetterlinge und Bienen. Ich werde mich ihretwegen vom Buchs trennen. Es kann nicht sein, dass ich stundenlang mit der Giftspritze durch den Garten gehe. Ich werde den Garten umgestalten und wir werden unser Projekt Bienen beginnen. Tschüss Buchs, du warst zwar teuer und früher auch mal schön, aber der Zünsler hat unser gemeinsames Leben und deine Zukunft zerstört.

  11. Maresi McNab
    29. Juli 2016 at 18:44

    Wir haben diesen Juli unzählige Wespen entdeckt, die in unserer 80 Jahre alten Hecke – immerhin 7 Meter lang, 2 Meter hoch und 1 Meter breit – gezielt nach den Zünslern suchen und diese noch im Buchs zerlegen und wegschleppen. Auch Kohlmeisen holen sich ab und an Zünsler aus der Hecke. Trotzdem müssen wir ca. alle 3 Wochen mit dem Kärcher ran.

  12. Armin Weiss
    18. Mai 2016 at 20:07

    Wit babes ca. 60 Buchs Pflanzen. Die kleinsten ca. 50 cm hoch dann 3 mit ca. 90 cm un eminent Buchsbaum mit Durchmesser 150cm. Der erste Zünzlerbefall war im April 2014. Ich hatte mit dem Mittel Spruzit Schädlingsfrei mit natürlichen Wirkstoffen von der Fa. Neudorff alle mit einer 5 Liter Druchspritze komlett benetzt. Mit der Spritzlanze von innen und von aussen alles gut benetzt war bis Anfang September alles i.O. . Dann stellten wir wieder den Vollbefall an allen Buchspflanzen fest. Nach erneutem Spritzen war wieder Ruhe. Seither spritzen wir 2x jählich. Bis 2016. Da hatten wir am 15. 4.16 zum esten Mal in 2016 gespritzt und heute 17.5.16 mussten wir schon wieder spritzen weil alles voller Raupen war …mehr denn je. Wir werden wohl jetzt in der Saison alle 2 Monate spritzen müssen. So langsam gehts an Zeit-und Geld zu fressen. Hat von Euch jemand Langzeiterfahrung mit einem fiesen Mittel? Wäre für eine Info dankbar. Ich gehe davon aus, dass Händler und Gärtnereibetriebe auch viel Erfahrungen haben müssten. Wäre schade, wenn der Buchsbaum in unseren Breiten aussterben würde.

    1. ALEXANDRA AUSTMEYER
      26. Mai 2016 at 17:18

      Hallo Armin,
      Ich bin ein Neudorff Anhänger, wenn die Hausmittel nicht helfen, aber manchmal ist auch das nicht genug……….
      Ich hatte letztes Jahr den Buchsbaumzünsler in 16 Buchsbäumen unterschiedlicher Größe. Ich habe letztes Jahr 2x mit Celaflor Careo gespritzt. Hatte aber vorher auch diese weissen Gespinste herausgenommen. Habe wirklich tropfnass Blattober- sowie -unterseite gespritzt. Die ganze Pflanze war nass., auch innen. Dieses Jahr muss ich heute zum ersten Mal spritzen. Ich habe vor einigen Tagen einige Raupen gefunden (von aussen hat man kaum gesehen, dass der Vielfrass am Werke ist ), habe auch diese weissen Gespinste herausgenommen, konnte aber, weil das Wetter nicht mitspielte und ich 3 Tage abwesend war nicht spritzen. Heute werde ich, wenn die Sonne weg ist, wieder alle Pflanzen von allen Seiten und innen tropfnass spritzen.
      Letztes Jahr habe ich immer wieder nachgesehen und es vor dem übermässigen Auftreten der Raupen geschafft nachzuspritzen.(1x). Man muss ja auch nicht alle spritzen wenn nur 1 befallen ist. Ich glaube, dass dies das Wichtigste ist, immer ein Auge darauf zu haben und nicht zu lange zu warten.
      Gibt es bei Euch in der Nachbarschaft Buchsbäume die befallen sind? Mein Nachbar hat es mir erst gestanden, nachdem ich ihn direkt darauf angesprochen hatte und seitdem ziehen wir mehr oder weniger an einem Strang!!!
      Good luck
      Alexandra