Bekämpfung

Den Buchsbaumzünsler bekämpfen

Da der Buchsbaumzünsler erst seit Kurzem in Europa anzutreffen ist, sind Erfahrungswerte, was die Bekämpfung angeht noch gering. Jedoch haben sich beim Bekämpfen des Buchsbaumzünslers bereits einige Mittel als besonders geeignet erwiesen. Diese stellen wir hier vor.

Die Bekämpfung des Buchsbaumzünslers - kompakt zusammengefasst

  • Das rechtzeitige Erkennen des Befalls ist extrem wichtig
  • Pheromonfallen eignen sich zur Früherkennung und zur Bestimmung des besten Bekämpfungszeitpunkts mit biologischen Insektiziden
  • Biologische Insektizide: Bacillus thuringiensis und Azadirachtin
  • Chemische Insektizide: Thiacloprid und Acetamiprid
  • Befallene Sorten: Buxus sempervirens & Buxus microhylla
  • Nach einem Befall kann ein Rückschnitt vor der völligen Zerstörung bewahren
  • Zerstörte Buchsbäume luftdicht verpackt im Restmüll entsorgen

Pheromonfallen zur Früherkennung und Bestimmung des Bekämpfungszeitpunkts

Beim Bekämpfen des Buchsbaumzünslers ist das rechtzeitige Bemerken des Befalls das A und O. Daher empfielt es sich im Frühjahr und Sommer seine Buchsbäume regelmäßig auf Befall zu kontrollieren. Um ein Aufkommen der Buchsbaumzünslerfalter im Umkreis festzustellen, wurden spezielle Pheromonfallen für den Buchsbaumzünsler entwickelt. Diese locken mit Duftstoffen die männlichen Falter an, welche dann in der Falle kleben bleiben. So kann man ein Falteraufkommen im näheren Umkreis ohne viel Aufwand feststellen. Auch lässt sich durch die Pheromonfalle der beste Zeitpunkt für die Bekämpfung mit biologischen Insektiziden ermitteln. Der optimale Zeitpunkt hierfür ist ca. 10 bis 14 Tage nachdem die Falter geflogen sind. Je nach Witterung können die Pheromonfallen ab Ende April / Anfang Mai eingesetzt werden.

Bekämpfung bei schwachem Befall

Absprühen eines Buchsbaums mit einem Hochdruckreiniger

Absprühen eines Buchsbaums mit einem Hochdruckreiniger
Bildquelle: „BuchsZuenslerBekaempfungHochdruck“ by StromBer CC BY-SA 3.0 Es wurden keine Änderungen vorgenommen.

Für Privatanwender wird bei schwachem Befall der Buchsbäume durch Buchsbaumzünsler empfohlen, die Schädlinge zu erst per Hand von den Buchsbäumen zu sammeln. Ist der Befall großflächiger, so wird empfohlen, die Buchsbäume mit einem Hochdruckreiniger, wie diesem hier, abzuspritzen und die so heruntergefallenen Schädlinge einzusammeln. Dies kann sich jedoch je nach Ausprägung des Befalls als sehr mühsam herausstellen. Zudem kann man leicht Schädlinge im Geäst übersehen. Eine bessere Bekämpfungsmethode ist es auf Insektizide zu setzen. Hierbei hat sich Bacillus thuringiensis als wirksam erwiesen.

Insektizide gegen den Buchsbaumzünsler

Insektizide habe sich als erfolgreich beim Bekämpfen des Buchsbaumzünslers erwiesen. Man solle allerdings darauf achten, dass Insektizide auf keinen Fall vorbeugend angewendet werden dürfen. Erst bei Befall ist es erlaubt zu Spritzen. Im Zweifelsfall sollte man eine fachmännische Beratung hinzuziehen.
Entscheidend für ein erfolgreiches Bekämpfen des Buchsbaumzünslers ist in jedem Fall eine gründliche Anwendung des Insektizids. Hierbei muss unbedingt bis in das Zentrum der Pflanze gespritzt werden, da sich vor allem auch im Inneren der Buchsbäume zahlreiche Schädlinge aufhalten. Auch kann es sein, dass manche Larven noch nicht aus ihren Kokons geschlüpft sind. Bei den Insektiziden unterscheidet man zwischen biologischen und chemischen Insektiziden.

 

Rückschnitt nach Befall durch den Buchsbaumzünsler

Rückschnitt bei fast zerstörten Buchsbaum

Ein vom Buchsbaumzünsler nahezu zerstörter Buchsbaum kann durch einen Rückschnitt noch gerettet werden.

Wurde der Buchsbaum durch den Befall stark in Mitleidenschaft gezogen und droht sogar abzusterben, kann ein Rückschnitt das Gewächs noch vor der endgültigen Zerstörung bewahren. Im darauf folgenden Frühjahr können die Äste neu austreiben.
Um die Regeneration des Buches zu unterstützen, kann die Anwendung von speziellem Buchsbaumdünger hilfreich sein. Bei einem Neuaustrieb darf der Buchsbaum auf keinen Fall erneut befallen werden. Die Wahrscheinlichkeit den Buchsbaum dann noch zu retten ist dann gleich Null.
In Extremfällen, ist das letzte Mittel der Bekämpfung, die vollständige Vernichtung der befallenen Buchsbäume, damit sich der Schädling nicht weiter ausbreiten kann.

Entsorgung befallener Buchsbäume

Bei der Entsorgung von durch den Buchsbaumzünsler befallenen und / oder bereits zerstörten Buchsbäumen sollte man darauf achten, das Schnittgut nicht einfach in der Biotonne zu entsorgen. Vielmehr sollte das Schnittgut in Plastiksäcken, luftdicht verpackt, in kleineren Mengen in den Restmüll geben. Da der Restmüll in Müllverbrennungsanlagen bei hohen Temperaturen verbrannt wird, kann eine weitere Verbreitung des Buchsbaumzünslers ausgeschlossen werden. Bei größeren Mengen an zu entsorgendem Schnittgut, sollte man sich mit den örtlichen Kompostierungsanlagen / Entsorgungsanlagen absprechen. Oftmals informieren auch die örtlichen Anlagen über entsprechende Entsorgungswege auf den jeweiligen Websites. Im Zweifel sollte man die Entsorgungsanlage immer direkt kontaktieren.

 

  • Le Borgne

    ich bin erstaunt, wie viele Leute sich hier an einer Diskussion beteiligen, die nur darauf abzielt noch mehr Gift und Tod in die Umwelt zu bringen und den Chemieunternehmen sinnlos Geld in die Kassen zu spülen.

    Bieten Sie den natürlichen Freßfeinden der Raupen einen Lebensraum und Sie werden sehen, dass durch Artenvielfalt in Flora und Fauna Zünsler, Nackschnecken, Blatt- und Schildläuse, Milben, Zecken usw. selten in ihrem Garten werden.

    Wer Monokulturen wie Stein-, Kies- und Betonwüsten mit Buchsbaumgeschwader seinen Garten nennt, ist bei einseitigem Schäglingsbefall selber Schuld und sollte sich gar nicht beschweren (denken Sie an den Borkenkäfer). Lassen Sie den Vögeln im Herbst die Nahrung auf den Hecken und Sträuchern. Bieten Sie Nistplätze, Todholzstapel, Teiche und viele verschiedene Blumen, Gehölze, Stauden etc., sodass sich viele viele verschiedene Vögel und Insekten bei Ihnen ansiedeln. Nicht nur viele heimische Vögel fressen Raupen, auch räuberische Insekten wie Libellen, Hornissen, Wespen aber auch Käfer helfen, dass der Garten wieder ins Gleichgewicht kommt.

    Alle heimischen Singvögel stehen auf der roten, mindestens aber auf der Vorwarnliste: sie finden absolut keine Insekten mehr in Deutschland und drohen auszusterben. Einzige Nahrungsquelle sind artenreiche Gärten im Speckgürtel der Städte. Und das einzige, was den meisten hier einfällt, ist es, eines der wenigen Insekten, das mal in Ihrem Garten etwas zu Fressen findet, mit Gift zu tilgen.

    Ein trauriges Bild.

    Herzliche Grüße

    • Anton D.

      Pauschalisierung hat noch niemandem geholfen. Mein Garten ist ein typischer Bauerngarten mit jeder Menge Vögeln, Insekten und Kleinsäugetieren. Ich nutze nie Gift und trotzdem ist mein einziger 20 Jahre alter Buxbaum befallen – den ich allerdings alternativ behandeln werde.

      Herzliche Grüße und nicht entmutigen lassen

    • Ernst Hoffer

      ich lebe hier in südfrankreich , pyrenäen , und wir haben dieses jahr erstmalig befall . wilde wälder, artenvielfalt … der zünsler hat hier keine natürlichen feinde , wilde buchswälder verschwinden …ich finde es zum kotzen ..danke globalisierung …

  • Klaus Mazurek

    Ich habe nur vier kleine Buchsbäume. Im Frühjahr waren zwei davon befallen. Durch mühseliges Absammeln konnte ich die retten.
    Mit dem Hochdruckreiniger hatte ich es auch probiert aber das hat bei mir nichts gebracht. Danach habe ich immer noch rd. 30 Raupen aus den zwei befallenen Bäumchen absammeln müssen.
    Die Rettung hielt nicht lange, denn die zweite Generation des Schädlings ist da.

    Aktuell sind alle vier Bäume betroffen. Das Absammeln ist mühselig und zeitaufwendig. Das halte ich nicht durch!

    Ich muss ggf. aufgeben!

    Im Internet habe ich ein Rezept für ein Hausmittel gefunden: Essig und Rapsöl je 3 Esslöffel auf 0,5 Liter Wasser gemischt.
    Das habe ich heute probiert.
    Brachte definitiv nichts. Eine Raupe, die ich mit der o.g. Mischung definitiv getroffen hatte, habe ich dann weiter beobachtet (sie war 3 cm lang). Nach ca. 15 Minuten der Schockstarre fraß sie schon wieder.
    Ich habe sie dann vorsichtig um sie nicht zu verletzen abgesammelt und zur Beobachtung einfach auf die Steinterasse gesetzt.
    Sie putzte sich und war augenscheinlich voll dabei.
    Eine nochmalige Behandlung mit dem o.g. Hausmittel hielt sie aus. So krabbelte sie ca. 1 Stunde über die Terrasse und legte rd. 5m zurück. Sie hatte keine Anzeichen von Schwächung.
    Das o.g. Hausmittel funktioniert so nicht – vielleicht langfristig, irgendwie.

    Ich habe dann mit dem alten Hausmittel gegen Blattläuse einen Versuch gegen diese einzelne Raupe unternommen. Wohlgemerkt auf der Terrasse und nicht im etwas komplizierteren Fall der Gespinste und Blättervielfalt von befallenen Buchsbäumen
    Die Blattlaus-Hausmittel-Variante funktionierte binnen Minuten: die Raupe verendete.
    Also es ist vielleicht eine Hoffnung!
    REZEPT: man nehme ein handelsübliches flüssiges Spülmittel. 1 Teil Spülmittel und 9 Teile Wasser – höher konzentriert geht auch – greift aber dann ggf. auch die Pflanze an.
    Dann das Ganze auf die Pflanze sprühen.
    Da die Raupen eingesponnen sind und unter den Blättern, die sie fressen ein Art Höhle bauen, muss die Bekämpfung wahrscheinlich mehrfach wiederholt werden und gründlich den ganzen Buchs innen und außen betreffen.
    Die Raupe muss halt massiv mit dem Mittel in Kontakt kommen.
    Aber in meinem „Laborversuch“ auf der Terrasse war das Mittel erfolgreich!
    Das kann ich mit Sicherheit sagen und hier bestätigen!
    Das o.g. Hausmittel aus dem Internet hat zumindest bei mir nichts bewirkt. Ich habe aber auch nur eine Stunde darauf verwendet, um die Wirkung zu beobachten.

    • Johann Geiss

      Habe mit dem Mittel Bacillus Thuringiensis meine Buchsbaumhecke (ca20m) vor ca 4 Wochen richtig satt eingesprüht und die nächsten Tage immer wieder nachgesehen und dabei festgestellt das fast alle eingegangen sind. Sie waren auf den Blättern als schwarze tote Raupe zu finden. Ich habe die Hecke systematisch abgesucht und alle an den Zweigspitzen gefundenen Gespinste entfernt.Bei den Kontrollen habe ich bisher keine Raupen mehr gefunden bis ich Gestern auf einmal 3 Falter bei der Kontrolle elimeniert habe. Habe nun Heute erneut gespritzt und hoffe, wenn ich so konsequent weiter mache den Buchs zu retten.
      Das entscheidende ist meiner Meinung nach die konsequente Beobachtung und bei ersten Anzeichen sofort zu handeln. Das Mittel ist auf alle Fälle super.
      Ich hatte bei meinem Schwager mit Hochdruckreiniger und Neemöl vor einem Jahr seinen Buchs behandelt mit wenig Erfolg auch mit den Fallen waren kein Erfolg zu verzeichnen. Erst mit dem Bacillus Thuringiensis konnten wir den Rest des Buchses retten. Ich hatte gehofft das ich davon verschont würde aber leider war das ein Traum. Werde weiter berichten.

  • Ulrich Schulz

    Mit Heißdampf gegen Buchsbaumzünsler?

    Idee ist, den Zünsler mit sehr heißen Dampf zu bekämpfen. Das kurzzeitige Besprühen mit 150 Grad heißen Dampf dürfte alle Raupen und Eiern den Garaus machen. Die Pflanzen könnten die Prozedur überstehen, da die Hitze nur kurzzeitig und oberflächlich in die Äste und Blätter einwirkt. Sie könnten wieder nachwachsen.

    Beispielsweise hat Kärcher Heißwasser-Hochdruckreiniger und Dampfstrahler im Programm. Allerdings sollte aus der Düse ein sehr heisser Sprühnebel ausgesprüht werden; kein Hochdruck-Wasserstrahl.

    Hat jemand einen Tipp, welche Dampfstrahler sich für einen Test am besten eignen? – Wer beteiligt sich an dem Test?

    • mikesch

      ein heißwasser hochdruckreiniger oder gar heißer dampf ist absolut nicht nötig um die zünsler los zu werden. heißer dampf wird wohl auch übers ziel hinaus schießen und den buchs schädigen..

      perfekt zur vertreibung des zünslers ist ein normaler kaltwasser hochdruckreiniger.

      ich habe fünf größere und zum teil stark befallene buchse abgedampft ohne vorher die zünsler einzusammeln.

      zwei tage später waren an zwei von fünf bäumen wieder je ein kleines nest zu entdecken. die nester fallen sofort in’s auge da der buchs ja von den gespinnsten und exkrementen befreit wurde.

      die wenigen zünsler habe ich dann per hand entfernt.

      mutmaßlich verenden die meißten zünsler direkt durch die einwirkung des wasserstrahles oder verkleben in der gespinnst/exkrementmasse am boden.

      sobald ich wieder mal gespinnste finde werde ich einfach wieder zum hochdruckreiniger greifen. ohne gespinnste ist der zünsler wohl auch anfällig für frassfeinde oder umwelteinflüsse.

      schön und besonders effektiv wäre eine konzertierte reinigungsaktion möglichst vieler gartenfreunde. vielleicht läßt sich sowas über die sozialen oder klassischen medien anstoßen.

      der buchsbaumzünsler hat für mich jedenfalls seinen schrecken verloren..

  • Roland Emmert

    Ich habe diese Woche (Ostern 2017) bei einem von vier Buchsbäumen einen starken Befall mit Raupen unterschiedlicher Grösse entdeckt. Die anderen drei sind nur stellenweise befallen. Einen weiteren unserer mehr als zwanzigjährigen Buchsbäume habe ich letztes Jahr entfernt, er war nicht mehr zu retten.

    Gestern, Donnerstag 13. April, habe ich zwei der vier Buchs mit einem in der Schweiz erwerbbaren Produkt aus einem Drucksprühgerät gespritzt. Das Mittel heisst KENDO und wird von MAAG vertrieben (gehört zu Syngenta). Der Wirkstoff ist 9.43% Lambda-Cyhalothrin (gemäss Deklaration ein sehr gefährlicher Giftmix!).
    Die Raupen sterben innerhalb eines Tages ab – das ist das positive. Der Vorgang muss allerdings nach ein paar Wochen wiederholt werden, spätestens dann, wenn neuer Befall festgestellt wurde – das ist das negative. Die kleinen schwarzen Eier werden anscheinend nicht zerstört, dadurch kommt wohl der nächste Befall zustande. Das Mittel ist also kein Langzeitschutz.

  • Elisabeth Ludwig

    Letztes Jahr war ein kleiner Teil meiner Buchshecke ohne Raupen, der Rest schlimm befallen. Ich habe wie das Jahr zuvor gespritzt und die Pflanzen haben sich erholt. Interessant war, dass auf den nicht befallenen Teil ein Gewürzstrauch drauf gefallen war. Entweder konnten dadurch die Falter nicht landen oder sie mochten den Geruch der Pimpinelle nicht.
    Ich werde dieses Jahr daher meine niedrige, ca. 6 m lange Einfassungshecke rechtzeitig im Frühjahr und bis September mit einem Netz gegen Kirschfliegen u.ä. abdecken und hoffe, so davon zu kommen. Werde berichten!

  • Monika Hobek-Zimmermann

    Nachdem mir das Pflanzenstärkungmittel Pro’loh empfohlen wurde, habe ich es zusätzlich zum Buchsbaum mit Buchsbaumzünslerbefall, erfolgreich bei einem Pfirsichbaum, der jedes Jahr unter der Kräuselkrankheit leidet, bei Oliander mit Lausbefall und einem Feigenbaum, dessen Blätter immer zerfressen wurden, getestet. Bin sehr zufrieden. Mit der Kräuselkrankheit hatte ich heuer keine Sorgen und auch die Oliander sind schön ausgetrieben und ein wahres Blütenmeer. Der Feigenbaum ist ebenfalls wieder mit Blättern, ohne dass ich befallene Blätter entfernen musste. Der Buchsbaum ist trotz kahlfrass, wieder wunderbar nachgewachsen und sieht wie neu aus.

  • cosmopolitan

    Seit 2 Jahren kämpfe ich gegen die Plage, zuerst nach Beratung in Gartencentern mit Careo und Calypso, aber „Gift“ mag ich nicht in meinem Garten, und Neem hat noch nie was geholfen…, -Falter habe ich zuletzt letzten Herbst gesehen (die sind sogar „schön“,wie ein span. Flamenco-Fächer!:), Raupen erstmals dieses Jahr vor einigen Wochen…, aber jetzt sind sie wieder da, mit natürlich schon wieder tausenden von Gespinsten; weil Absammeln bei Riesenbüschen (seit 26 Jh. kultiviert!, mit vielen „Kindern“, wovon die kleineren das begiften nicht ausgehalten haben…) einfach unmöglich ist, habe ich sie zuletzt mit Xentari behandelt, angewandt per Gloria-Druckspritze,-dazwischen nochmal mit Flüssigdünger versorgt-, nach ca. 5-7 Tagen, 5 l Pro’Loh unverdünnt „verteilt“: 1l für die 2 großen, ca. 1/2 l für die kleineren, -bei also 2 Riesenbüschen (ca.1m Durchmesser, ca.180 cm hoch) und 5 kleineren, -2 in Terrassencontainern, ist nun alles Pro’Loh verbraucht, ohne dass ich das Gefühl hatte, ich hätte die Pflanzen auch nur annähernd „begossen“!!!!!!!
    -Dazu kommt, dass es in unserer Wohnanlage aus 3 Doppelhäusern noch 3 Nachbarn mit Buchsbäumen gibt, z.T. von mir geschenkt, die ich bisher mitversorgte, so gut möglich, sonst nützt das ja alles nicht!, -aber dafür war kein Pro’Loh mehr übrig, -und um „das ganze Dorf und seine vielen Buchsbäume“ kann ich mich ohnehin nicht kümmern:)
    -und für meine Rosen blieb auch nichts übrig…:(
    Ich möchte wissen, was „Begiessen“ genau heißt, -alle Blättchen benetzen geht bestimmt nicht, -da bräuchte man ja 5l für eine große Pflanze :), -ich also 10x 5l/Jahr.: der Aufwand ist mir dann doch zu groß!, ???????????
    -weil mein Sohn (36) von meinen Buchsbaum- Rettungsaktivitäten schon nur noch genervt ist, sagt er inzwischen: „Ich mag keine Buchsbäume“, obwohl er sie seit Kindheit genauso schön findet wie ich:)…,-irgendwann muss man wohl doch manche Dinge einfach der Natur überlassen!…, aber vielleicht hilft Proh’Loh ja doch! (der hoffnungslose Optimist!).

  • Robert Hartmann

    Hab diese drecksbiester nun auch. Komplette Hecke ist befallen. Hoffe das ich sie noch retten kann ?

  • Christine

    Wir sind von Anfang an dabei, denn wir wohnen im Dreiländereck, da wo der Buchsbaumzünsler zum ersten Mal aufgetreten ist. Jahrelang bekämpfe ich ihn, gleichzeitig haben wir auch mit dem Pilzbefall zu tun. Von meinen anfänglich etwa 30 Kugeln in allen Größen ist etwa noch die Hälfte übrig und auch die Hecken des Bauerngarten wurden entfernt. Übriggeblieben ist noch die 20 Meter lange Hecke entlang der Einfahrt. Eigentlich hatte ich Hoffnung, dass wir den Zünsler geschafft haben, denn ich habe auch Vögel beobachtet, die hin und wieder in die Hecke geflogen sind und gespritzt habe ich bis gestern, dieses Jahr noch gar nicht und letztes Jahr auch nur etwa zweimal. Aber gestern hat mich fast der Schlag getroffen, totaler Befall, quasi über Nacht, so wie im ersten Jahr. Sofort habe ich wie gewohnt Careo gespritzt, aber ich habe gestern Abend beschlossen, dass Schluss ist, ich gebe auf, der Zünsler hat gewonnen. ich liebe meinen Garten, meine Blumen, mein Gemüse, die Vögel, Schmetterlinge und Bienen. Ich werde mich ihretwegen vom Buchs trennen. Es kann nicht sein, dass ich stundenlang mit der Giftspritze durch den Garten gehe. Ich werde den Garten umgestalten und wir werden unser Projekt Bienen beginnen. Tschüss Buchs, du warst zwar teuer und früher auch mal schön, aber der Zünsler hat unser gemeinsames Leben und deine Zukunft zerstört.

  • Maresi McNab

    Wir haben diesen Juli unzählige Wespen entdeckt, die in unserer 80 Jahre alten Hecke – immerhin 7 Meter lang, 2 Meter hoch und 1 Meter breit – gezielt nach den Zünslern suchen und diese noch im Buchs zerlegen und wegschleppen. Auch Kohlmeisen holen sich ab und an Zünsler aus der Hecke. Trotzdem müssen wir ca. alle 3 Wochen mit dem Kärcher ran.

  • Armin Weiss

    Wit babes ca. 60 Buchs Pflanzen. Die kleinsten ca. 50 cm hoch dann 3 mit ca. 90 cm un eminent Buchsbaum mit Durchmesser 150cm. Der erste Zünzlerbefall war im April 2014. Ich hatte mit dem Mittel Spruzit Schädlingsfrei mit natürlichen Wirkstoffen von der Fa. Neudorff alle mit einer 5 Liter Druchspritze komlett benetzt. Mit der Spritzlanze von innen und von aussen alles gut benetzt war bis Anfang September alles i.O. . Dann stellten wir wieder den Vollbefall an allen Buchspflanzen fest. Nach erneutem Spritzen war wieder Ruhe. Seither spritzen wir 2x jählich. Bis 2016. Da hatten wir am 15. 4.16 zum esten Mal in 2016 gespritzt und heute 17.5.16 mussten wir schon wieder spritzen weil alles voller Raupen war …mehr denn je. Wir werden wohl jetzt in der Saison alle 2 Monate spritzen müssen. So langsam gehts an Zeit-und Geld zu fressen. Hat von Euch jemand Langzeiterfahrung mit einem fiesen Mittel? Wäre für eine Info dankbar. Ich gehe davon aus, dass Händler und Gärtnereibetriebe auch viel Erfahrungen haben müssten. Wäre schade, wenn der Buchsbaum in unseren Breiten aussterben würde.

    • ALEXANDRA AUSTMEYER

      Hallo Armin,
      Ich bin ein Neudorff Anhänger, wenn die Hausmittel nicht helfen, aber manchmal ist auch das nicht genug……….
      Ich hatte letztes Jahr den Buchsbaumzünsler in 16 Buchsbäumen unterschiedlicher Größe. Ich habe letztes Jahr 2x mit Celaflor Careo gespritzt. Hatte aber vorher auch diese weissen Gespinste herausgenommen. Habe wirklich tropfnass Blattober- sowie -unterseite gespritzt. Die ganze Pflanze war nass., auch innen. Dieses Jahr muss ich heute zum ersten Mal spritzen. Ich habe vor einigen Tagen einige Raupen gefunden (von aussen hat man kaum gesehen, dass der Vielfrass am Werke ist ), habe auch diese weissen Gespinste herausgenommen, konnte aber, weil das Wetter nicht mitspielte und ich 3 Tage abwesend war nicht spritzen. Heute werde ich, wenn die Sonne weg ist, wieder alle Pflanzen von allen Seiten und innen tropfnass spritzen.
      Letztes Jahr habe ich immer wieder nachgesehen und es vor dem übermässigen Auftreten der Raupen geschafft nachzuspritzen.(1x). Man muss ja auch nicht alle spritzen wenn nur 1 befallen ist. Ich glaube, dass dies das Wichtigste ist, immer ein Auge darauf zu haben und nicht zu lange zu warten.
      Gibt es bei Euch in der Nachbarschaft Buchsbäume die befallen sind? Mein Nachbar hat es mir erst gestanden, nachdem ich ihn direkt darauf angesprochen hatte und seitdem ziehen wir mehr oder weniger an einem Strang!!!
      Good luck
      Alexandra