Buchsbaumzünsler

Raupe des Buchsbaumzünslers (Cydalima perspectalis)

Raupe des Buchsbaumzünslers (Cydalima perspectalis) © Zerbor / Fotolia.com

Der Buchsbaumzünsler (lat. Cydalima perspectalis) ist ein Schädling, der Buchsbäume befällt und diese vollständig zerstören kann. Es handelt es sich um einen Falter, der seine Eier hauptsächlich an den äußeren Blättern des Buchsbaums ablegt. Aus diesen Eiern schlüpfen schließlich die Raupen, welche zu erst die Blätter des Buchsbaums und anschließend sogar die Rinde an den Ästen fressen. Dabei sterben alle Pflanzenteile des Buchsbaums oberhalb der Fraßstelle ab. Befallene Pflanzen sehen meist beige-gelblich aus, haben kaum noch Blätter und sind häufig von den Raupen eingespinnt. Die Schädlinge sind in der Regel bis zu 5cm lange, grüne, schwarz gepunktete Raupen.
Vermutlich wurde der Buchsbaumzünsler aus Ostasien über ein Containerschiff nach Deutschland eingeschleppt. Mittlerweile hat sich der Schädling bis nach Österreich und in die Schweiz verbreitet.

 

Ein Buchsbaumzünslerfalter

Ein Buchsbaumzünslerfalter © Eileen Kumpf / Fotolia.com

Der Buchsbaumzünsler-Falter ist hauptsächlich weiß mit einem schwarzen Muster. Seine Vorderflügel sind in den meisten Fällen weiß mit braunen Außenrändern. Die Flügelspannweite der Falter beträgt ca. 40 – 45mm. Es wurden auch schon schwarze Exemplare mit weißen Punkten beobachtet. Der Falter sitzt hauptsächlich unter den Blättern des Buchsbaums und lebt lediglich für ca. 9 Tage. In dieser Zeit legen die Falter-Weibchen ihre Eier. Man kann davon ausgehen, dass von Frühjahr bis Spätsommer, ca. alle 2 bis 3 Monate eine neue Buchsbaumzünslergeneration entsteht. So können pro Jahr bis zu vier Buchsbaumzünslergenerationen entstehen. Auch bevorzugen die Buchsbaumzünsler-Weibchen zum Eierlegen Buchsbäume, welche noch nicht befallen wurden, was wiederum die Ausbreitung begünstigt.

Der Buchsbaumzünsler - alle Infos auf einen Blick
  • Schwarz-weiß gemusterter Falter legt Eier an Blättern des Buchsbaums ab
  • Grüne Raupe mit schwarzen Punkten frisst Blätter und Rinde des Buchsbaums
  • Buchsbaumzünsler überwintert eingesponnen in Kokons im Geäst des Buchsbaums
  • Liegen die Temperaturen konstant über 7°C wird der Schädling aktiv
  • Befallene Sorten: Buxus sempervirens & Buxus microhylla
  • Gegenmittel: Bacillus thuringiensis, Azadirachtin, Thiacloprid und Acetamiprid
  • Algenkalk scheint ein vielversprechendes Mittel zur Vermeidung und Eindämmung eines Befalls zu sein.

Mittel gegen den Buchsbaumzünsler

Bacillus thuringiensis

Bacillus thuringiensis Neudorff
Xentari Raupenfrei Bacillus thuringiensis Amazon
Buchsbaumzünslerfalle

Pheromonfalle gegen den Buchsbaumzünsler
Pheromonfalle Buchsbaumzünsler Amazon

Lebensweise des Buchsbaumzünslers

Die Buchsbaumzünsler-Falter sitzen vornehmlich an der Unterseite der Blätter des Buchsbaums. Zwecks Eiablage fliegen die Falter gezielt zu Buchsbäumen und legen ihre blassgelben und linsenförmigen Eier vor allem an der Unterseite der äußeren Blätter des Gewächses ab. Liegen die Temperaturen konstant über 7°C schlüpfen nach ca. 3 Tagen die Raupen des Buchsbaumzünslers aus den Eiern. Diese durchlaufen bei Temperaturen von ca. 15°C ca. zehn Wochen lang bis zu sieben Larvenstadien. Bei Temperaturen über 20°C beschleunigt sich die Entwicklung der Raupen, sodass die sieben Larvenstadien in nur ca. drei Wochen abgeschlossen werden.

Lebensweise des Buchsbaumzünslers

Nach dem Durchlaufen der Larvenstadien verpuppen sich die Raupen in Kokons und werden nach ca. einer Woche wiederum zu Faltern. Die Lebenszeit der nachtaktiven Falter beträgt bis zu neun Tage, in denen sie durch die Eiablage maßgeblich für die Verbreitung des Buchsbaumzünslers verantwotlich sind. Ein Falter kann bis zu 150 Eier ablegen. Optimale Bedingungen zur Entwicklung findet der Buchsbaumzünsler bei Temperaturen zwischen 18 und 30 °C vor.

Dann verbreitet sich der Buchsbaumzünsler besonders schnell und kann während einer Saison bis zu vier Generationen hervorbringen. Dies ermöglicht eine rasante Verbreitung und erschwert die Bekämpfung des Schädlings ungemein. Da in einer Saison mehrere Generationen von Schädlingen entstehen, überwintert die letzte Generation zwischen den Blättern und Ästen des Buchsbaums. Zum Schutz vor Kälte überwintern die Raupen dabei in ihrem Kokon, welcher aus verklebten und verformten Blättern besteht. Dabei nutzen die Raupen die Spinnweben, um die Kokons zu verkleben und sich vor Angreifern zu schützen. Auch dieser Umstand erschwert die Bekämpfung des Schädlings.

Die genaue Kenntnis des Lebenszyklus vom Buchsbaumzünsler ist von großer Bedeutung für eine erfolgreiche Bekämpfung. Biologische Insektizide wie Bacillus thuringiensis haben sich bereits als geeignet für die Bekämpfung des Schädlings erwiesen.
Idealerweise werden die Buchsbaumzünslerraupen mit dem Insektizid bekämpft während sie sich noch in ihren Anfangsstadien befinden. Um diesen Zeitpunkt zu ermitteln, können Buchsbaumzünslerfallen behilflich sein. Mit deren Hilfe kann man den Zeitpunkt des Falterflugs bzw. der Eiablage ermitteln.

Schadbild bei Befall durch den Buchsbaumzünsler

Bei starkem Befall durch den Buchsbaumzünsler können Buchsbäume durchaus absterben. Die durch den Schädling betroffene Buchsbaumsorten sind die in Deutschland beheimateten Arten „Gewöhnlicher Buchsbaum“ (Buxus sempervirens) und der eher selten vorkommende „Kleinblättrige Buchsbaum“ (Buxus microhylla).

Buchsbaumzünsler Befall Schadbild

Ein bereits fortgeschrittener Befall des Buchsbaums durch den Buchsbaumzünsler

Doch zunächst ist es schwierig den Befall durch den Buchsbaumzünsler im ersten Stadium zu erkennen. Meistens beginnt der Befall an den unteren Ästen des Buchsbaums. Die Schäden sind gering und normalerweise erst bei genauer Betrachtung festzustellen. Bei fortschreitendem Befall wird auch das Innere der Pflanze befallen, wodurch auch hier Schäden entstehen. Aufgrund der dicht bewachsenen Äste und der dichten Verzweigung ist es allerdings auch hier schwierig einen Befall frühzeitig zu erkennen. Normalerweise können sich die Buchsbaumzünsler in diesem Stadium unentdeckt dem Fressen hingeben. Nach und nach werden so die Außenbereiche der Pflanze vom Schädling erreicht. Nun ist auch der Befall deutlich zu erkennen. Zahlreiche Blätter wurden abgefressen und der Buchsbaumzünsler beginnt damit, die Rinde der Äste oder sogar schon jüngere Zweige des Buchsbaums zu fressen. Auch beginnt der Buchsbaumzünsler nach dem Durchlaufen der bis zu sieben Larvenstadien, zu verpuppen. Dieses sogenannten Gespinnste sehen von der Farbe her einem Spinnennetz ähnlich, sind jedoch viel dichter miteinander verwebt. Im Winter können die Schädlinge innerhalb dieser Gespinne auch überwintern. Wurde ein Buchsbaum einmal befallen, so stirbt dieser nicht zwangsläufig ab, sondern kann sich durchaus wieder erholen. Wichtig ist jedoch, einen erneuten Befall um jeden Preis zu vermeiden. Denn bei wiederholtem Befall der Pflanze durch den Schädling wird ein Überleben der Pflanze immer unwahrscheinlicher. Aus China sind Fälle bekannt, in denen der Buchsbaumzünsler nicht nur Buchsbäume befällt, sondern auch Stechpalmen und Pfaffenhütchen befallen kann. In Europa wurde dies jedoch noch nicht beobachtet, allerdings sollte man hier besonders wachsam sein.

Ausbreitung des Buchsbaumzünslers

Ein im Kokon eingesponnener Buchsbaumzünsler

Ein im Kokon eingesponnener Buchsbaumzünsler © etfoto / Fotolia.com

Da sich der Buchsbaumzünsler mittlerweile in Europa etabliert hat, handelt es sich bei dem Schädling um ein Neozoon. Der ursprünglich aus Ostasien stammende Buchsbaumzünsler wurde erstmals im Frühjahr 2006 in Deutschland bemerkt. In den folgenden Jahren wurde der Schädling auch in der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien und Österreich gesichtet. In den letzten zwei Jahren wurden auch aus Belgien, Türkei, Slowakei, Ungarn und Rumänien Befälle gemeldet.
Es wird vermutet, dass die Larve über ein Containerschiff aus Asien nach Deutschland eingeschleppt wurde. Diese Theorie gilt auch deshalb als sehr wahrscheinlich, weil die ersten Befallsherde durch den Buchsbaumzünsler stets in der Umgebung von Rhein-Binnenhäfen verzeichnet wurden. Mittlerweile wurden aber auch befallene Gebiete rund um Gartencenter weit Abseits des Reihns beobachtet. Dies lässt den Schluss zu, dass der Schädling samt Pflanzen in diese Gegenden transportiert wurde. Da sich die Schädlinge vor allem auch durch den Pflanzenhandel rasant ausbreiten, ist es äußerst ratsam, Buchsbäume vor dem Kauf gründlich auf den Schädlingsbefall zu untersuchen. Hilfreich können hier auch extra für den Buchsbaumzünsler entwickelte Buchsbaumzünslerfallen sein, welche die männlichen Falter anlocken. Ist der Schädling bereits im näheren Umreis oder dem Garten vorhanden, können die Pheromonfallen auch darüber Aufschluss geben, wann mit der nächsten Buchsbaumzünsler-Generation zu rechnen ist. Alle Informationen rund um Bekämpfung des Buchsbaumzünslers und Pheromonfallen finden Sie auf unserer Bekämpfungsseite.

>> Hier gehts zur Bekämpfung des Buchsbaumzünslers <<

Ihre Erfahrungen interessieren uns!

Aufgrund der massenhaften Verbreitung des Buchsbaumzünslers sind zerstörte Buchsbaumpopulationen längst kein Einzelfall mehr. Daher interessiert es uns um so mehr, welche Erfahrungen Sie mit dem Buchsbaumzünsler gemacht haben. Welche Mittel und Wege haben sie verwendet, um den Buchsbaumzünsler zu bekämpfen? Waren unsere Tipps hilfreich bei der Bekämpfung des Zünslers?
Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie uns ihre Erfahrungen mit dem Buchsbaumzünsler in die Kommentare schreiben. Vielleicht gibt es ja noch andere Mittel und Wege unsere geliebten Buchsbäume vor den Schädlingen zu retten? Vor allem auch im Interesse der anderen Websitebesucher und zwecks Erfahrungsaustausch sind Erfahrungsberichte hier sehr willkommen!

 

Wichtiger Hinweis!
Unsere Informationen über den Buchsbaumzünsler sind ohne Gewähr und die Bekämpfung des Buchsbaumzünslers erfolgt auf eigene Gefahr. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden jeglicher Art.

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127 thoughts on “Buchsbaumzünsler

  1. Ulrike Fischer
    2. Mai 2018 at 11:13

    Hallo, kann mir jemand sagen, ab wann eine Bekaempfung sinnlos ist ? und die Pflanze nicht mehr zu retten ?
    ca. 3 m hoher Buchs … VOELLIG eingesponnen … grau-braun, quasi blattlos .. ueberall Eier und Raupen (war ein GROSSES FRESSEN fuer die ekeligen Viecher … aber ich will es gerne versuchen, ihn zu retten und habe auch nix gegen GIFT …) CHANCEN ?????
    Gruss aus Dortmund-Ost

  2. Maria Schiffl
    1. Mai 2018 at 19:45

    Raum Mühldorf am Inn. Heute
    massiven Befall festgestellt. Überall an der Hecke und an allen Kugeln( 3m Durchmesser) Aber: Spatzen und Meisen fressen wie verrückt. Mal sehen…

  3. Mara
    30. April 2018 at 16:20

    Hallo, ich habe gute Erfahrung mit häufigem Rückschnitt des Bux erzielt. Das abgeschnittene Material in einen verschlossenen Sack und in der Sonne kaputt schwitzen lassen.
    Außerdem überstülpe ich den Bux bei heißem Wetter mit einer Tüte. Die Raupen gehen dann auch ein. Je nach Wetterhitze 3- 4 Stunden.Wenn ihr zu lange wartet, müsst ihr wieder zurückschneiden anschließend wässern. Alles Regelmäßig wiederholen. Das mache ich schon seit 3 Jahren.

  4. Kathrin Schreiber
    30. April 2018 at 12:34

    Hallo Leidensgenossen, über Nacht sind ca. 20 m Hecke massivst befallen. Kann praktisch zusehen, wie sich tausende Raupen genüsslich dran laben und die bis gerade noch eben saftig grüne Hecke in Nullkommanix zerstört wird. Nach den letztlich doch leider ernüchternden Erfahrungen und Infos kommt der Spaten zum Einsatz. Traurig, aber konsequent. Keine Chance. 🙁

  5. Jeanny Stampo
    24. April 2018 at 12:17

    Meine einst schöne gesunde und kräftige Buchsbaumpyramide habe ich gestern erst einmal von allen sichtbaren ekligen grünen Raupen befreit,leider musste ich feststellen,dass der Baum komplett übersät ist mit tausenden ekligen klebrigen Eiern…..Das ist zu viel für Versuche,den Buchs zu retten…Ich habe die vorherigen Jahre Glück gehabt und das Bäumchen mit Vitaminen in Form von einem Olivenöl Wasser Gemisch versorgt,welches ich immer wieder auf und in das Bäumchen gesprüht habe….

    Nun ist der Kampf verloren und ich habe ihn in einen Plastiksack gesteckt und entsorgt….

  6. Algo Parsio
    23. September 2017 at 08:39

    Wir haben mit ener einfachen handelsüblichen Abdeckfolie Erfolg gehabt. Baum eingepackt und für ordentlich Luftfeuchtigkeit im Inneren gesorgt. Anscheinend mögen die Raupen ein eher trockenes Klima. Eine hohe Luftfeuchtigkeit scheint ihren Appetit extrem zu zügeln und sie sammeln sich im unteren Teil größtenteils lebend. Diese Maßnahme scheint auch dem Buchs gut zu tun, Schadstellen sind schon nach kurzer Zeit wieder grün. Abdeckfolien gibt es in diversen Abmessungen und unser ,,Großer“ braucht schon mal die 4×5 m Version für eine Behandlung. Sieht nicht unbedingt schön aus ist aber sehr effektiv und man kann sich gegenüber neugierigen Nachbarn noch immer mit:,,Ein Kunstprojekt ala Christo“ rausreden !! :o)

  7. Pit H
    2. September 2017 at 12:34

    Es gibt wirkungsvolle Fallen für die Buchsbaumzünsler. Aufgestellt und nach wenigen Stunden war die Falle fast voll. Und, es sind nur Buchsbaumzünsler drin, keine anderen Insekten. Effektiver und schonender als Gift! https://uploads.disquscdn.com/images/88cb856df739c3dfc7b0d0eb649f8063ac02792e68861f5e26d43e8f4302b138.jpg

  8. Werner Knauss
    1. September 2017 at 22:13

    Die Buchsbaumzünslerfalle ist für mich ein voller Erfolg. Mai- Aug. 5 Falter. 23.08.- 31.08. 24 Falter. Jetzt muß man aktiv werden!

  9. Georges Bechet
    1. September 2017 at 00:44

    Ich musste leider auch den B.zünsler an unseren Hecken und Kugeln feststellen. Das Absuchen nach Raupen brachte keine Ergebnisse und war echt mühsam. Aber der Schaden war da. Seit ein paar Tagen lasse ich abends im WC das Licht brennen, ebenso in einem Kellerteil (bei geöffneten Fenstern! ) Ich sammle dann die angeflogenen Falter ab (Marmeladenglas) und stelle dies eine Nacht in den Tiefkühler. Ergebnis dert 2 letzten Nächte: 15 Falter, die jetzt dann der Entsorgung entgegensehen

  10. Ulrich
    27. August 2017 at 20:13

    Aktuell kann ich an meinen 1,80m hohen Buchbäumen keine Raupen mehr finden. Die Bäumchen erholen sich auch wieder. Um den nächsten Befall zu erschweren, besprühe ich die Blätter und Äste mit Spülmittel, dass ich mit Wasser verdünnte. Hoffnung ist, dass die Blätter für Zünsler damit ungeniessbar werden. Auch besprühe ich die Gespinnste mit Haar-Taft, um die feinen Fäden zu verkleben. Vielleicht bringt es was.

    1. Karin Friedl
      27. August 2017 at 20:49

      Habe auch Ameisenspray benutzt hilft auch, geht allerdings nur bei kleinen Buchs

  11. Andreas12345
    16. August 2017 at 20:53

    Wir haben auch nach unserem Urlaubsende vor zwei Wochen den Befall mit dem Zünsler bemerkt. Teilweise sieht der Zustand der Hecken schlimm aus, teil auch nur wenig befallen. Ich habe daraufhin mit Celaflor Careo alle Buchsbaumhecken behandelt. Danach habe ich keine (lebenden) Raupen mehr gesehen.
    Danach habe ich eine Zünsler-Falle (Natria) aufgehangen um den nächsten Einflug feststellen zu können. Knapp 10 Tage hing die Falle nun ohne „Fang“ nun sind seit 2 Tagen einige Zünsler (~10-20) in der Falle.
    1) Kann ich sicher sein, dass die gefangenen Zünsler „von außen“ kommen und nicht doch die Falter aus meinem eigenen Garten sind (was bedeuten würde, dass die Careo-Behandlung nicht zuverlässig gewirkt hat und sich aus den Raupen doch eben diese Falter gebildet haben)?
    2) Kann ich auf die Careo-Wirkung vertrauen und aktuell nicht erneut spritzen?
    Ich habe bislang keine Angaben gefunden, wie lange die Wirkung in der Pflanze vorhält.
    (Ich habe mir vorgenommen, dieses und nächste Jahr noch mit Insektiziden „den Kampf“ zu versuchen. Falls das nicht klappt, kommt der Buchs dann weg – es sind jedoch einige Hecken, daher versuch ich es noch….)
    Danke für die Antworten!

  12. Cornelia Bartell
    16. August 2017 at 07:57

    Unsere, zum Teil sehr großen und alten Buchsbäume waren im Frühjahr massiv befallen und ich hatte sie schon aufgegeben. Jetzt erholen sie sich langsam wieder, obwohl wir nichts unternommen haben. Nur ab und an finde ich noch ganz vereinzelt Raupen in den Bäumen.
    Wenn ich in den Garten komme fliegen oft Vögel aus dem Inneren der Buchsbäume auf, ich denke dass die den Zünsler fressen. Ich bin jedenfalls froh, keine Chemie zur Bekämpfung benutzt zu haben und bin gespannt aufs nächste Jahr…

  13. Karin Friedl
    12. August 2017 at 22:01

    Hallo, habe heute bemerkt das auf meinem Buchs ,Nacktschnecken die Zünslerraupen fressen. Habe auch sehr viele Schneckenhäuschen am Buchs,vielleicht sind das natürliche Feinde,denn ich habe nicht viele Raupen dran.

    1. CAROLI
      13. August 2017 at 10:00

      SCHECKEN HABEN WIR EBENFALLS UNMENGEN IN UNSEREN BÜCHSERN, CA 50, Z.T ALTE BÜSCHE. SIND DABEI DIESE ZU BEKÄMPFEN WUNDERN UNS ABER AUCH WESHALB WIR KEIN ZÜNSLERPROBLEM HABEN. KANN ES SEIN, DASS NACKTSCHNECKEN UND KLEINE SCHNECKEN MIT HAUS DIE RAUPEN FRESSEN?

      1. Karin Friedl
        27. August 2017 at 20:47

        Ich glaube das es hilft mit den Schnecken,finde fast keine Raupen

  14. großmann
    10. August 2017 at 14:05

    Bei uns in Rosenheim ist er auch angekommen. Wir versuchen es mit mit Bacillus thuringiensis. Aber anders als es hier steht treten bei uns alle Generstionen gleichzeitig auf. Wir haben heute einen Weiß/ silberlichen Schmetterlin gesehen. Aber trotzdem 6 Raupen gefangen und 2 larven entdeckt. Insgesamt ist der Befall aber noch einigermaßen mäßig.

  15. Karl
    9. August 2017 at 01:35

    Unsere 15 Jahre alte Buchshecke in Passau, fünf Meter lang, hat es jetzt das erste Mal erwischt. Eine grüne Raupe, die ein Vogel wohl wieder ausgespuckt hat, lag auf dem Terrassentisch. Wir beginnen mit der Hochdruckdusche, dann das Niemöl testen.

    1. Pit H
      2. September 2017 at 12:47

      es gibt Buchsbaumzünsler Fallen (im Internet googeln); hat sich bei uns als sehr effizient erwiesen; unserer 50 m Buchsbaum-Hecken sind gerettet

  16. Kathi Jansen-Meisters
    6. August 2017 at 18:35

    Wir leben in einem Nachbarort von Aachen. Bis gestern habe ich noch nie etwas vom Buchsbaumzünsler gehört oder gesehen. Wir haben seit Jahrzehnten Buchs im Garten an verschiedenen Stellen und unterschiedlichen Größen. Jetzt sind alle befallen, vor allem der einfache Buchs, der veredelte mit den runden Blättern geht noch

  17. Kerstin Heinrich
    4. August 2017 at 22:56

    Also ich (Kerstin) aus Berlin, habe 15 schöne mittelgroße Buchsbäume gekauft vor ca 6 Wochen im Baumarkt, war stolz wie Bolle, toller Preis…bis vor ein paar Tagen, wo ich bemerkte, die sehen nicht mehr so toll aus! Abgefressen, Raupen ohne Ende…! 🐛🐛🐛🐛🐛🐛🐛🐛🐛🐛🐛🐛🐛@ Was tun??? Nach Stunden des mühseligen Absammelns von den Raupen war kein Ende in Sicht. 😈15 mittelgroße Bäumchen zu besprühen, no way, zu viel Geld, zum Bauart fahren, etc. . Also habe ich nachgedacht, die Buchsbäume waren noch in den Töpfen; und manchmal ist es auch gut, sich nicht so schnell zu entscheiden, wann und wohin man sie pflanzt, wenn man mehrere Optionen hat??? 😊;… Raupen haben keine Kiemen; also müßten sie unter Wasser sterben, um dem Fressen erst einmal Einhalt zu gebieten. 😆Woher so große Gefäße zum Tauchen nehmen? Mein suchender Blick fiel auf die Papiertonne…genial, super!!! 😊Schnell das Restpapier in einen Müllsack, mit Gartenschlauch Wasser bis zur Oberkante gefüllt, 4 Pflanzen versenkt für 3 Stunden, rausgeholt, fertig; dachte ich… Am nächsten Tag kontrolliert, Scheiße…immer noch lebende Exemplare!!! Eh, die haben doch keine Kiemen, wie geht das denn, die waren komplett unter Wasser mit Deckel zu???!!! 🐛🐛Also die ganze Prozedur noch einmal; beng; dann aber alles tot!!! Geht also auch mit Wasser+Geduld! Ich werde meine Buxis weiter streng beobachten, mit empfohlenem Dünger stärken, dann schaun wir mal… 😉

  18. Ca Ma
    3. August 2017 at 22:51

    Hallo zusammen,

    Habe heute einen Befall festgestellt. Der Buchsbaum ist total abgefressen, habe 10 große Raupen gezählt. Die letzten Tage ist mir nichts aufgefallen. :-O
    Habe dank der tollen Homepage erst überhaupt was von diesem Schädling erfahren.

    Wir wohnen in Saarbrücken.

  19. Annemarie Rhiemeier
    29. Juli 2017 at 21:10

    Nun, 2015 half noch ein Absuchen der wenigen Raupen. 2016 erster Einsatz von Celaflor –
    Careo.
    2017 zwei Populationen besprüht, nahezu wirkungslos. Insgesamt ca 400 Raupen, davon 5% Puppen abgesammelt. Durch durch die langen Regenperioden konnte bei erkanntem Befall nicht sofort gesprüht werden, dritte Population weniger; jetzt frage ich: muss man in der Bodenseeregion mit einer vierten Generation rechnen?
    Ab und zu fliegt ein Spatz aus der Hecke, vereinzelt saugen Wespen die Raupen aus; damit sind die Pflanzen aber nicht zu retten.
    Noch mehr Zurückschneiden der Einfassungen geht nicht. Wenn kommendes Frühjahr wieder ein extremer Befall einsetzt, werde ich wie meine Freundinnen schon getan, allen Buchs entsorgen. Der ganze Pflege-und Zeitaufwand ist einfach zu anstrengend. LEIDER !

  20. Martha Oberhammer
    23. Juli 2017 at 17:36

    Der Buchsbaumzünsler ist in diesem Jahr 2017 in Neustift bei Brixen (Südtirol) das erste mal aufgetreten. Die erste Generation im April, die 2.Generation im Juli. Ich habe noch keinen so aggressiven Schädling im Garten bzw. in den Apfelanlagen erlebt. Im April habe ich im Laufe von drei Wochen an einem einzigen Strauch mindestens 400 Raupen händisch abgelesen. Daraufhin hat er sich einigermaßen erholt. Im Juli ist der Schädling noch viel massiver aufgetreten. Bis jetzt habe ich ca.700 Raupen abgelesen und zweimal das Insektizid Epik gespritzt. Das hat meiner Meinung nach wenig oder gar nicht gewirkt. Der Kampf gegen diesen Schädling ist noch nicht aus, ich möchte meinen Buchsbaum (er stammt von einem alten Schlossgarten) aber unbedingt retten!

  21. Diana
    18. Juli 2017 at 12:50

    Spinnen als Lebensretter!
    Wir haben einen tollen Buchs im Garten, der schon ziemlich alt und groß ist. Vor ca. 2 Jahren haben wir erstmals Raupenbefall entdeckt. Wir hatten uns schon damit abgefunden, dass er nicht überleben wird, doch mit der Zeit entdeckten wir immer mehr Spinnen im Buchs und immer weniger Raupen! Tatsächlich scheinen diese Spinnen unseren Buchs gerettet zu haben. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Dieses Jahr ist er wieder übervoll mit Spinnen, aber dafür grüner denn je 😀

  22. Peter Meier
    8. Juli 2017 at 12:35

    Wir haben gute Erfahrungen mit den Schadbakterien von Neudorff Raupenfrei gemacht. Effektiv und ohne gesundheitliche Bedenken anzuwenden. Insektizide, die stets Nervengifte enthalten, kommen uns nicht in den Garten. Ich lasse mir nichts vormachen, was die angebliche Harmlosigkeit dieser Gifte angeht.

  23. Ulrich
    23. Juni 2017 at 17:13

    Welches öffentliche Forschungsinstitut in Deutschland sucht eigentlich nach geeigneten Maßnahmen gegen die Plage der Buchsbaumzünsler? – Denn welche heimischen Pflanzen werden sich die Zünsler als nächstes vornehmen, wenn unsere Buchsbäume weitgehend abgefressen und abgestorben sind? – Werden die Falter weiterfliegen, bis sie anderen Ortes wieder Buchsbäume gefunden haben?

    1. Ulrich
      19. Juli 2017 at 22:18

      Heute habe ich einen weiteren Befall mit vielen Zünsler-Raupen
      entdeckt. Da ich über kein Heißdampfgerät verfüge, habe ich Heißwasser aus dem Wasserkocher über die Buchbäume geschüttet.

  24. Willi Fichtl
    23. Juni 2017 at 14:23

    Verehrte Buchsbaumzünslerkenner, da stimmt etwas nicht mit Ihrer Legende: Da fehlt doch noch eine Stufe, oder befruchtet sich der Falter selber? Bei uns am Niederrhein kommt noch das Weibchen hinzu. Sind die niederrheinischen Zünsler anders gestrickt? 🙂

  25. Antje
    23. Juni 2017 at 10:36

    Ich habe gestern einen Schmetterling gesehen abends.. und ihn leider gerettet, er sah schön aus. Heute suche ich nach dem schönen Falter und stelle fest.. es ist ein Buchsbaumzünsler :'( .. und nun?

  26. Yvonne Assmann
    5. Juni 2017 at 08:54

    Hallo,
    ich kämpfe um meinen 18 Jahre alten Buchsbaum und ich glaube es hat sich gelohnt!
    Mein Buchs war plötzlich dick mit den Raupen befallen und ich versuchte ihn als erstes mit einer Schmierseifen-Spiritus-Wasser-Mischung ordentlich zu tränken/ übergießen. Dies half jedoch nur vorübergehend. Eine andere Lösung musste her. Ich hatte aus unserem letzten Kroatienurlaub noch eine Sprühdose ,,Raid“ Insektenspray, da wir in unserem vergangenen Urlaub Probleme mit fliegenden und krabbelnden Ameisen in unserer Wohnung hatten.
    Diese Spray habe ich über und in den Buchsbaum gesprüht, als die Raupen schon kleinfingerdick waren. Es wirkte Wunder!!! Mir taten trotz allem die herabfallenden und sterbenden Raupen leid, dennoch war mir das mein Buchsbaum wert. Nun ist mein Buchs derzeit zünslerfrei und treibt überall wieder aus. Um diesen Zustand zu halten bekommt mein Buchs jeden Tag eine ordentliche Dusche mit dem Gartenschlauch, da der Zünsler sich gerne in trockenem Gehölz aufhält.
    Ich werde auf jeden Fall weiterhin den Buchs ordentlich nass machen und mir von Raid das Spray gegen krabbelnden und fliegende Insekten zulegen!

  27. Alfred Heitkamp
    3. Juni 2017 at 16:12

    warum ist es in Deutschland nicht möglich ein geeignetes Mittel auf den Markt zu bringen, der wirksam ist. Der ganze Bio-Müll taugt nichts.
    Früher gab es Metasystox zum Spritzen, das wirkte 6 Wochen, da wäre nach nur einmal Spritzen die gesamte Population vernichtet.

    1. Ulrich
      23. Juni 2017 at 17:01

      Leider fallen auch andere und nützliche Insekten dem Gift zum Opfer.

    2. Peter Meier
      8. Juli 2017 at 12:33

      Herr Heitkamp, es ist nicht klug einen Krieg gegen die Natur zu starten. Zudem ist ihre Aussage auch unsinnig, denn wir haben mit den Schadbakterien sehr gute Erfahrungen gemacht, effektiv und völlig unbedenklich. Im Übrigen, lieber Herr Heitkamp, darf ich daran erinnern, dass Insektizide Nervengifte beinhalten. Es bleint Ihnen überlassen, ob Sie sich (und Ihre Mitmenschen) dieser Gefahr aussetzen.

  28. Uli S.
    29. Mai 2017 at 19:32

    Könnte Heissluft oder Wasserdampf den Raupen und Eiern den Garaus machen? – Profi-Dampfreiniger erzeugen bis zu 165° heißen Dampf. – Leider weiß ich nicht, wo man ein geeignetes Heißdampf-Reinigergerät im Raum Frankfurt mieten kann.

  29. Frosh
    25. Mai 2017 at 21:36

    Ardap! Gibt es auch für die Speute zum verdünnen. Habe nur einige grosse mit Liebe gehegte Kugeln, die werde ich nicht einfach so kampflos aufgeben. Die Raupen sind Chancenlos.

  30. Manuela
    23. Mai 2017 at 20:10

    Hallo zusammen,
    habe kürzlich einiger weisser, spinnnetzartigen Nester in unserem Pfaffenhütchen-Bäumchen entdeckt. Darin waren etliche ca 1-1,5cm lange cremefarbene Raupen mit schwarzen Punkten. Da das Bäumchen nicht so dicht ist, habe ich dei Stellen großzügig abgeschnitten, da schon viele Blätter abgefresse waren.
    Jetzt werde ich unsere Thujen auf Raupen prüfen. Stehen diese auch auf der bevorzugten Speisekarte des Zünslers?
    Danke für eure Antworten

  31. Hans peter
    23. Mai 2017 at 20:07

    Hallo zusammen, ich habe mich auch schon die ganze Zeit gewundert, warum unsere drei Kugeln quasi am sterben sind. Habe hier gelesen, dass die Raupe schuld sein kann. Nachgeschaut und gesehen, dass alle drei befallen sind. Zeit und Lust hatte ich nicht, mich mit Hochdruckreiniger usw. an die Sache zu begeben. Wir haben letztes Jahr schon einen Schädling an unserem Blauregen mit Ardap bekämpft. Eigentlich nutzten wir es bisher nur für den innenbereich, um unerwünschte fliegen und Mücken fern zu halten. Doch zufällig habe ich auf der Flasche gelesen, dass man auch Pflanzen direkt besprühen kann. Und siehe da: Buchsbäume heute morgen eingesprüht und als ich von der Arbeit kam, lagen alle Raupen (alt und jung) abgestorben um die Bäume heim verteilt (siehe Fotos). Hätte nicht gedacht, dass das Zeug so universell einsetzbar ist. Sind damit bisher alles los geworden. Und so wie ich im Netz gelesen habe, ist der Wirkstoff auch natürlich. Liest sich glaube ich, als würde ich bezahlt werden, diesen Text zu schreiben…? Aber das Zeug wirkt wirklich Wunder. Habe keine Insekten im Haus, eine ameisenplage auf der Arbeit damit bekämpft und für Mensch und Säugetier vollkommen ungefährlich. Ich kaufe es immer bei amazon für rund 9€. Bekommt man aber auch für 15€ bei Fressnapf und co. Ich nehme immer die 750ml pulle. Hält immer 2-4 Monate bei uns. Je nach Jahreszeit. Hoffe, ihr könnt eure Bäume so auch retten.

    Gruß

    1. Monika Philipp
      30. Juli 2017 at 12:02

      Hallo Hans peter, wenn das Zeug so geholfen hat kannst du mir dann auch bitte sagen wie es heißt. Wäre super toll denn meine Buchsbäume sterben habe schon alles versucht! Gruß Monika

  32. Alice Schumacher
    20. Mai 2017 at 16:52

    Hilfe – wir mussten alle Buchsbäume entsorgen. Nun haben wir ein anderes Problem und brauchen dringend Rat. Mein Mann hat gedacht – er füttert mit den Raupen unsere Goldfische im Gartenteich. Nun sind bereits 3 gestorben und sehen aus als hätten sie Pilzbefall. Die übrigen Fische fressen nicht mehr – was jetzt ?

    1. Sabine Kraus
      22. Mai 2017 at 13:08

      Die Raupen sind giftig! Deshalb fressen Vögel diese Raupen nicht.

      1. frank lothar lange
        13. August 2017 at 23:37

        siehe oben, in anderen Beiträgen, besonders Spatzen( Sperlinge) fressen die Zündler

    2. Claus BhaktaDas DeBurg
      15. Juni 2017 at 20:28

      Bitte nehmt #AgniHotraAsche zur Reinigung. Es wird Euch helfen.

  33. Marita Geilert
    10. Mai 2017 at 08:50

    Auch bei uns, im Rhein Erft Kreis, hat er zugeschlagen. Wir haben verloren, haben die Büsche aber noch stehen lassen. Jetzt beobachte ich schon länger, das sich immer wieder Tauben auf dem Busch niederlassen und den Kopf reinstecken, könnte es eventuell sein, dass die Tauben diese Raupe fressen, denn so ein schöner Rastplatz sind die Büsche ja nun nicht.

    1. Cornelia Bartell
      30. Juni 2017 at 09:14

      Wir sind auch im Rhein Erft Kreis, haben zwei riesige Buchsbäume und mehrere mittelgroße im Garten. Diesen Frühling hat der Zünsler übel zugeschlagen, einer der mittelgroßen Büsche sah schon komplett tot aus. Wir haben nichts unternommen, weil wir keine Idee hatten, was wir tun sollten, außer dass ich den Hühnern einige abgesammelte Raupen zum fressen gegeben habe…
      Vor ca. 3 Wochen, also Anfang Juni, waren die Raupen verschwunden, über Nacht! Selbst der Busch, der komplett abgestorben aussah, erholt sich gerade rasant. Was ist passiert????

      1. Marita Geilert
        30. Juni 2017 at 16:52

        Hallo,
        wir haben mittlerweile fast alles entsorgt nur eine Kugel blieb und dieser Busch in auch wieder schön grün, habe aber nachgelesen, dass das nicht lange anhält, da diese Raupe bis zu 3x im Jahr brütet.
        Haben nochmals mit Neemöl gespritzt aber grosse Hoffnung haben wir nicht. Laut Stadt Elsdorf muessen wir die Sträucher als Sondermüll einem Containerdienst bringen, da es unbedingt verbrannt werden muss!!!😡 Kostet uns natürlich was!!! 😡😡😡😡

  34. Heike Baumeister
    23. April 2017 at 14:43

    In unserem Garten sind seit vielen Jahren alle Beete mit Buchs eingefasst (ca. 30 cm hoch), teilweise an den Ecken mit Kugeln/Formschnitt.
    Seit mehreren Jahren bekämpfen wir den Zünsler durch Spritzen – mehr oder weniger erfolgreich. 🙁
    Jetzt kommt auch noch der Pilzbefall hinzu, es sind bereits mehrere Meter Buchshecke so gut wie kahl. 🙁
    Mir reicht’s – auch in der ganzen Nachbarschaft steht kaum mehr ein Buchs.
    Was nichts mehr ist, wird jetzt rausgerissen und verbrannt. Fertig!
    Auch wenn’s weh tut und sehr schade ist …

  35. rolf ebert
    23. April 2017 at 12:07

    Rolf Ebert
    Habe bereits 3 Buchsbaumfiguren durch den Zünsler verloren. Habe noch eine Reihe Buchsbäume die wieder betroffen sind ,die unterhalb neu gepflanzten Blaukissen gehen auf einmal auch ein werden gelblich von der mitte nach aussen habe im Blaukissen auch kleine Rauben gefunden.Jetzt mache ich den Bux ganz raus und verbrenne ihn.

  36. Elmar69
    10. April 2017 at 15:04

    Hab die Raupen jetzt im 3ten Jahr. Im ersten kam der Gegenschlag zu spät, da sahen die Büsche nicht mehr ganz so hübsch aus, lag teilweise schon Raupenscheiße vor den Büschen.

    Das Absprühen mit dem Kärcher bringt vermutlich nicht viel, hab ich gemacht, kamen auch ein Dutzend Raupen raus, sind aber nie alle. Wenn man mehr als ein paar Büsche in Pflanztöpfen hat, braucht man das gar nicht erst zu versuchen – eventuell kann man damit die Gespinste der Raupen wegräumen, mehr geht aber wohl nicht.

    Zur Bekämpfung gehe ich zweigleisig vor:
    1. Stärkung der Pflanzen mittels Neem-Düngung (Neem-Vital). Der Dünger soll die Blätter auch weniger Schmackhaft für die Raupen machen. Als alleinige Massnahme reicht das aber ehr nicht.

    2. Bekämpfung der Raupen mittels bac.thuringensis (Xentari Raupenfrei)

    Im vergangenen Jahr hab ich 2x gedüngt und 3x gespritzt.

    Den Dünger gieße ich mit Wasser an die Büsche, 4 große Becher auf 10l und einige Stunden stehen lassen.

  37. Nelly Simmen
    10. April 2017 at 10:11

    Heute morgen haben wir Buchsbaumzünsler beobachtet, die sich von einem Felsenbirnbaum und andere von einer Föhre abseilen. Kennt jemand ein solches Phänomen? Was bedeutet das?

    1. Elmar69
      10. April 2017 at 15:41

      Eventuell hat der sich nur „nebenan“ verpuppt.
      Gibt’s da Fraßspuren?

  38. Gerhard Öllinger
    2. Oktober 2016 at 15:41

    Beginne nun Bux zu ersetzen mit Ilex & Eiben – mir reichts. Der Pilz kommt dazu… er verliert Blätter auch noch. Was hilfreich ist, sind die Schmetterlingfallen. Da wurden viele Schmitterlinge (20-30 pro Falle) gefangen, aber nur Zünsler-Schmitterlinge.

  39. Jürgen Goligowski
    18. September 2016 at 13:18

    Berlin … Buchsbaumraupen ohne Ende. Spritze mit 0,5 Liter Sagrotan und 0,5 Liter Spülmittel gemischt mit 4 Liter Wasser. Es bleibt aber schwierig die mittlerweile 4 Entwicklungsgenerationen über das Jahr genau abzupassen. Spritze deshalb in den 9 Tagen, wenn der weiße Schmetterling mit dem Trauerrand fliegt die Unterseite der Blätter in den Abendstunden ab 20.00 Uhr und den Falter gleich mit (nachtaktiv). Das letzte mal am 10. September 2016. Ein, zwei, drei Stunden später muss der Buchs unbedingt mit Wasser abgespült werden, sonst vertrocknet er und wird gelb.

  40. Thomas
    18. September 2016 at 12:12

    Vor zwei Jahren ist unser großer Buchsbaum vom Zünsler komplett zusammengefressen worden. Essig/Öl Gemisch, das im Internet von einem Biologen empfohlen wurde, hat damals nicht geholfen. Voriges Jahr sind dann aus dem großen Wurzelstock wieder kleine Pflanzen nachgewachsen. Nachdem diese sehr niedrig waren, wurden sie vom Zünsler dann auch bis Heuer im Mai verschont. Aber da ging es dann wieder los. Die erste Generation im Frühjahr hatte hatte einen Teil befallen und angefressen. Den ich dann vollständig mit der Schere entfernt habe. Dann habe ich begonnen erneut im Netz zu recherchieren und ich bin auf dieser Seite bei den Diskussionen auf Pro Loh gestoßen. Nachdem mir natürliche Produkte sehr wichtig sind und Chemie im Garten, dessen Obst und Gemüse ich essen mag, für mich nichts verloren hat war ich sehr neugierig.
    Nach diversen Anfragen zu Bestellung und zur Verwendung (zB wieviel Flüssigkeit auf Buchsgröße etc) auf der Vertriebswebseite von Pro Loh hat sich die Erfinderin per E-Mail bei mir gemeldet und sich netter Weise bereit erklärt mir die Verwendung von Pro Loh persönlich zu zeigen. Bei ihrem Besuch im Juni zeigte sie mir wie man zuerst Reste des Zünslers entfernt, mit Wasser auswäscht und wie verdünnt und in welchen Zeitabständen man dann am Besten Pro Loh gießt. Zum Test goß ich eine Rose die wirklich mehr tot als lebendig aussah ebenfalls mit Pro Loh. Nach einer Woche wiederholte ich den Vorgang gespannt ob sich etwas getan hatte, aber es sah eigentlich alles so aus wie zuvor. Nach zwei Wochen fing der Buchs stärker zum austreiben an. Die Rose sah immer noch wie tot aus. Nach drei Wochen aber bekam die Rose neue Blätter, Blätter die ganz glatt und gesund waren. Etwas, was mich überraschte, da die Rosenblätter in dem Garten meist ein bißchen krank aussehen, wahrscheinlich nicht der passende Boden.
    Jetzt Mitte August kann ich nur sagen, der Buchs treibt weiter aus und bisher kein neuer Befall 🙂 obwohl es angeblich in der näheren Gegend schon wieder los gehen soll.
    Ich hoffe dass ich mit Pro Loh auch den Herbst überstehe und der Buchs gestärkt und durch seine für den Zünsler nun ungenießbaren Inhaltsstoffe uninteressant ist.

    Da hier auch über den Preis diskutiert wurde. Ich denke Pro Loh ist vom Preis angemessen. Schließlich sind darin ausgewählte Inhaltsstoffe die schwieriger zu bekommen sind als Brennnessel. Wenn man auf diversen Gärtnershops vergleicht dann kosten ähnliche Pflanzenstärkungsmittel auch ähnlich viel. Und wie es aussieht muss man nicht sehr oft gießen, es soll relativ lange wirken. Nach zwei Monaten kann ich dies natürlich noch nicht selbst beurteilen aber ich bin da optimistisch.
    Die Alternativen sind natürlich, jeden Tag absammeln oder den Buchs rauswerfen, oder selbst so lange probieren bis man etwas anders eventuell günstigeres findet. Dafür habe ich dann aber nicht die Zeit und auch der Buchs nicht – die Zünsler sind da zu viele und zu schnell am Fressen.

    UPDATE: letzte Woche (Anfang/Mitte September) flogen zwei Falter um den Buchsbaum herum, diese beiden konnte ich per Hand erwischen.. aber wo zwei sind – sind meist noch mehr – mal sehen wie es weitergeht…

  41. Anna
    16. September 2016 at 12:54

    Wir haben uns dieses Jahr nach dem Urlaub sehr erschrocken – drei Wochen
    nicht da und wo vorher nichts zu sehen war sind plötzlich alle unsere
    Jahrzehnte alten Buchsbäume angegriffen. Raupen waren nicht zu sehen
    aber die weißen Falter flogen aus jedem Buchsbaum und durch den ganzen Garten. Wir haben bisher
    einmal mit Xentari gespritzt, ob es hilft kann ich noch nicht sagen.

    Aber
    was ich als „neue Erkenntnis“ beitragen kann: Der Buchsbaumzünsler
    macht bei uns keinen Unterschied zwischen Buchsbaum und Ilex. Der
    Löffel-Ilex ist genauso angegriffen wie die Buchsbäume. Leider.

  42. rivasol
    24. August 2016 at 11:59

    Habe drei Jahre lang mit dies lieben Tierchen mit Bayer Calypso vom Hals gehalten. Alle 6 Wochen gespritzt, 20 ml/1 Liter. Wirksamkeit 99%. Nur ab und an mal eine Raupe oder ein Falter entdeckt.
    Jetzt gibt es dieses Mittel nicht mehr. Verkauf seit Febr. 2016 verboten.
    Aber gibt es gleichwertigen Ersatz?

    1. 24. August 2016 at 12:12

      Hallo,
      soweit wir wissen wurden nicht alle Insektizide von Bayer Calypso, die Thiacloprid enthalten, vom Markt genommen.

      Bei Amazon wird Bayer Calypso Schädlingsfrei noch immer angeboten, daher darf es wohl auch legal verkauft werden. Du findest Informationen zu Thiacloprid auf unserer Seite hier: https://www.buchsbaumzuensler.net/bekaempfung/#Thiacloprid

      Ansonsten empfehlen wir die Bekämpfung mit Bacillus thuringiensis. Informationen dazu findest du hier: https://www.buchsbaumzuensler.net/bekaempfung/#Bacillusthuringiensis

      Viel Erfolg bei der Bekämpfung wünscht Dir Buchsbaumzuensler.net !

      1. rivasol
        24. August 2016 at 15:11

        ja, über amazon werden noch diverse Bayer-Produkte mit Thiacloprid angeboten, wie z.B. Calypso perfekt AF. Das wäre aber bei meinen vielen Buchsen eine sehr ineffiziente Lösung. Leider.
        Der große Vorteil bei Calypso war halt, dass es einen mindestens sechswöchigen Schutz gewährleistete.
        Mit dem Bacillus Thuringiensis erwische ich aber nur die gerade vorhandene Population und muss ständig kontrollieren, wann die nächste anrückt um dann erneut zu spritzen. Bei warmem Wetter kann das dann alle drei Wochen sein.
        Aber Danke für die Hinweise.

  43. Thomas
    15. August 2016 at 12:07

    Vor zwei Jahren ist unser großer Buchsbaum vom Zünsler komplett zusammengefressen worden. Essig/Öl Gemisch, das im Internet von einem Biologen empfohlen wurde, hat damals nicht geholfen. Voriges Jahr sind dann aus dem großen Wurzelstock wieder kleine Pflanzen nachgewachsen. Nachdem diese sehr niedrig waren, wurden sie vom Zünsler dann auch bis Heuer im Mai verschont. Aber da ging es dann wieder los. Die erste Generation im Frühjahr hatte hatte einen Teil befallen und angefressen. Den ich dann vollständig mit der Schere entfernt habe. Dann habe ich begonnen erneut im Netz zu recherchieren und ich bin auf dieser Seite bei den Diskussionen auf Pro Loh gestoßen. Nachdem mir natürliche Produkte sehr wichtig sind und Chemie im Garten nichts verloren hat war ich sehr neugierig.
    Nach diversen Anfragen zu Bestellung und zur Verwendung (zB wieviel Flüssigkeit auf Buchsgröße etc) auf der Vertriebswebseite von Pro Loh hat sich die Erfinderin per E-Mail bei mir gemeldet und sich netter Weise bereit erklärt mir die Verwendung von Pro Loh persönlich zu zeigen. Bei ihrem Besuch im Juni zeigte sie mir wie man zuerst Reste des Zünslers entfernt, mit Wasser auswäscht und wie verdünnt und in welchen Zeitabständen man dann am Besten Pro Loh gießt. Zum Test goß ich eine Rose die wirklich mehr tot als lebendig aussah ebenfalls mit Pro Loh. Nach einer Woche wiederholte ich den Vorgang gespannt ob sich etwas getan hatte, aber es sah eigentlich alles so aus wie zuvor. Nach zwei Wochen fing der Buchs stärker zum austreiben an. Die Rose sah immer noch wie tot aus. Nach drei Wochen aber bekam die Rose neue Blätter, Blätter die ganz glatt und gesund waren. Etwas, was mich überraschte, da die Rosenblätter in dem Garten meist ein bißchen krank aussehen.
    Jetzt Mitte August kann ich nur sagen, der Buchs treibt weiter aus und bisher kein neuer Befall 🙂 obwohl es angeblich in der näheren Gegend schon wieder los gehen soll.
    Ich hoffe dass ich mit Pro Loh auch den Herbst überstehe und der Buchs gestärkt und durch seine für den Zünsler nun ungenießbaren Inhaltsstoffe uninteressant ist.

    Da hier auch über den Preis diskutiert wurde. Ich denke Pro Loh ist vom Preis angemessen. Schließlich sind die Inhaltsstoffe schwieriger zu bekommen, als Brennnessel, die an jedem Wegrand wachsen. Auch muss man berücksichtigen, dass dies eine neue Erfindung ist und erst ein Unternehmen aufgebaut werden muss (Vertrieb, Werbung, etc). Wenn man auf diversen Gärtnershops nachliest dann kosten ähnliche Pflanzenstärkungsmittel auch ähnlich viel. Und wie es aussieht muss man nicht sehr oft gießen, es soll relativ lange wirken. Nach zwei Monaten kann ich dies natürlich noch nicht selbst beurteilen aber ich bin da optimistisch.
    Die Alternativen sind natürlich, jeden Tag absammeln oder den Buchs rauswerfen, oder selbst so lange probieren bis man etwas anders billigeres findet. Dafür habe ich dann aber nicht die Zeit und auch der Buchs nicht – die Zünsler sind da zu viele und zu schnell am Fressen.

  44. Christian Faitz
    4. August 2016 at 22:23

    In D-61449 Steinbach ist seit diesem Jahr, insbesonders seit Ende Juli / Anfang August 2016, der Buchsbaumzünsler verstärkt aufgetreten. Ich habe von vielen Problemen in der Nachbarschaft gehört und dies auch mit eigenen Augen gesehen (leider auch in meinem Garten). In den letzten Jahren war dies nie ein Problem…

  45. Isabella
    2. August 2016 at 17:56

    Nach jahrelangem Kampf habe ich vor ein paar Tagen meinen
    letzten (den größten) Buchsbaum geopfert und alle Teile in Plastiksäcke
    verpackt. Die Raupen, die versucht haben zu entkommen, habe ich zuerst mit Essigreiniger und dann mit Haarspray vernichtet.

    Heute musste ich zu meinem Leidwesen feststellen, dass
    jetzt dafür die schöne große Mispel betroffen ist und die Raupen an Fäden herum baumeln. Der ganze Busch ist von heute auf morgen eingesponnen, genauso wie der Buchs, der ein paar Tage davor noch ganz respektabel aussah.
    Ich dachte mir schon, dass die Tiere sich jetzt ein neues Betätigungsfeld suchen, nachdem in der ganzen Nachbarschaft kein einziger Buchsbaum mehr steht.

    Wahrscheinlich werden in nächster Zeit doch andere Pflanzen
    betroffen sein, denn ich glaube nicht, dass der Zünsler wieder nach Asien
    zurückfliegt, wenn es hier in Europa keine Buchsbäume mehr gibt.

    Ich werde jetzt erst mal auf Liguster umsteigen, der wächst
    in meinem Garten wild und schnell und man kann ihn auch in verschiedene Formen schneiden. Solange wenigstens, bis auch hier der Zünsler am Werk sein wird.

  46. 2. August 2016 at 02:47

    Wir haben die Kommentarfunktion überarbeitet. Ab jetzt ist es möglich auch Bilder hochzuladen.

    Weiterhin viel Erfolg bei der Bekämpfung des Buchsbaumzünslers wünscht euch Buchsbaumzuensler.net!

  47. Christine
    31. Juli 2016 at 21:06

    Wir sind von Anfang an dabei, denn wir wohnen im Dreiländereck, da wo der Buchsbaumzünsler zum ersten Mal aufgetreten ist. Jahrelang bekämpfe ich ihn, gleichzeitig haben wir auch mit dem Pilzbefall zu tun. Von meinen anfänglich etwa 30 Kugeln in allen Größen ist etwa noch die Hälfte übrig und auch die Hecken des Bauerngarten wurden entfernt. Übriggeblieben ist noch die 20 Meter lange Hecke entlang der Einfahrt. Eigentlich hatte ich Hoffnung, dass wir den Zünsler geschafft haben, denn ich habe auch Vögel beobachtet, die hin und wieder in die Hecke geflogen sind und gespritzt habe ich bis gestern, dieses Jahr noch gar nicht und letztes Jahr auch nur etwa zweimal. Aber gestern hat mich fast der Schlag getroffen, totaler Befall, quasi über Nacht, so wie im ersten Jahr. Sofort habe ich wie gewohnt Careo gespritzt, aber ich habe gestern Abend beschlossen, dass Schluss ist, ich gebe auf, der Zünsler hat gewonnen. ich liebe meinen Garten, meine Blumen, mein Gemüse, die Vögel, Schmetterlinge und Bienen. Ich werde mich ihretwegen vom Buchs trennen. Es kann nicht sein, dass ich stundenlang mit der Giftspritze durch den Garten gehe. Ich werde den Garten umgestalten und wir werden unser Projekt Bienen beginnen. Tschüss Buchs, du warst zwar teuer und früher auch mal schön, aber der Zünsler hat unser gemeinsames Leben und deine Zukunft zerstört.

    1. Anja Hagemeister
      14. April 2017 at 11:24

      Traurig aber wahr, wir wohnen im Markgräflerland und unsere kleinen Buchsbäume sind auch schon wieder befallen, quasi über Nacht. 1 Woche zuvor noch geschnitten und nichts festgestellt und dann schon die riesigen Raupen am Fressen entdeckt. Wir habe wieder gespritzt und haben jetzt beschlossen, dass wir kein neues Mittel mehr kaufen und den Buchsbaum bei erneutem Befall entsorgen werden. Mein Mann hat heute eine riesige Ligusterhecke entdeckt, die ebenfalls hier im Dorf schon komplett Befallen war und aussieht, als würde sie nicht mehr überleben. Also raus mit den Hecken und noch mehr Bienen- und Schmetterlingsfreundliche Blumen pflanzen. Die Wildbienenkästen sind Jahr für Jahr immer mehr belegt und der Garten wird immer mehr für diese Art der Insekten attraktiver gestaltet. Es geht demnächst wohl bei uns auch ohne den BuchsBaum. Zur Freude der anderen Arten.

      1. Gertrud Gerecke
        17. April 2017 at 18:26

        Das ist auch meine Meinung. Schweren Herzens trenne ich mich auch von den mühsam angelegten Buchshecken die meinen Kräutergarten einfassen. Aber deswegen kommen trotzdem keinerlei Giftkeulen zum Einsatz, die Haus- und Wildtiere sollen ohne zusätzlichen Giftschäden leben dürfen und ich genieße weiterhin Küchenkräuter ohne Chemiezusatz.

  48. Christian Bock
    30. Juli 2016 at 20:07

    Ich habe heute diese Raupe zum ersten Mal gesehen.
    Da ich Buchsbäume ohnehin nicht so attraktiv finde und der Aufwand der Bekämpfung nicht ohne ist, werde ich meine Frau davon überzeugen, auf ein anderes Gewächs umzusteigen.
    (Raum Heidelberg)

  49. Klara
    30. Juli 2016 at 10:11

    Ich habe ebenfalls oft gesehen, wie Meisen die Raupen in jeder Größe fressen und verfüttern. Gott-sei-Dank, da besteht doch die Chance, dass Nahrungsangebot und -nachfrage sich neu einspielen.
    Hoffentlich entwickelt aber nicht auch der Bz neue Vorlieben und erledigt bald heimische Bösche u Bäume: die letzten Tage haben sich plötzlich einige Bz-Raupen von Buche und Ahorn abgeseilt… direkt vor meiner Nase, Grusel. Ich glaube nicht, dass die von Vögeln dorthin geschleppt worden sind. Denn die spielen ihr Futter recht schnell kaputt und genistet wird dort auch grade nicht….

  50. Lea
    28. Juli 2016 at 18:20

    Guten Tag, wir haben im Garten vier große Beete mit Buchsbaum umpflanzt statt Zaun. Jeder Strauch war vom Buchwsbaumzünsler befallen!

    Da es unser Obst und Gemüsegarten ist, wollten wir kein Gift verwenden und sind auf Pro’Loh gestoßen!
    Im Internet hatten wir nur positives über Pro’Loh gelesen!

    Unsere ganzen Hecken sind nun wieder gesund und keine Raupe ist mehr zu finden!!

    Wir sind sehr glücklich dass die Hecke gerettet ist!! Danke an Pro’Loh

  51. Matthias
    7. Juli 2016 at 17:52

    Seit letztem Jahr im Raum Bonn auch an unserem (alten) Buchs die Raupen gefunden. Kärcher genutzt, und mit Thurengiensis nachgesprüht. Der Buchs hat sich erholt, aber im frühen Frühjahr wieder Befall entdeckt.
    Zünslers jeden Tag abgesammelt. Nicht gespritzt (eigentlich schon aufgegeben).
    ABER:
    Über längere Zeit (Wochen) festgestellt, dass
    – die Schäden nicht merklich mehr wurden
    – ständig im 5 Meter entfernten Baum nistende Spatzen und Meisen zum Buchs fliegen, dort was machen und wieder zurückfliegen zum Nest.

    Zumindest ein Mal gesichert gesehen, dass einer der Vögel einen Zünsler im Schnabel hatte.
    wenn es stimmt, dass die Vögel nur den Geschmack nicht mögen (also die Zünsler nicht „giftig“ sind), dann wird die nächste Meisen- und Spatzengeneration auch ihr „Lieblingsessen aus der Kindheit“ weiter suchen. Das wäre klasse.

    Zwischenzeitlich mit Nikotinjauche (Zigarettenkippen von 2 Wochen in 10 Liter Wasser, 2 Wochen ziehen lassen, 1 Viertel Jauche zu 3/4 Wasser) den Buchs übergossen und gegossen und habe jetzt eine Population Zünsler Ruhe. Zufall oder effektiv wird sich zeigen, mache erst mal damit weiter.
    Weiss vielleicht jemand von Euch, wie die Falter den Buchs finden ? Sehen ? Riechen ?
    Also mein Buchs riecht jetzt nach Aschenbecher 😉

    1. Matthias
      14. Juli 2016 at 17:29

      Ergänzung:
      Die letzten Wochen jeden Tag kontrolliert, kein neuer Befall.
      Heute folgendes beobachtet:
      2 Amseln turnen im Buchs rum.
      Daraufhin wieder kontrolliert.
      Befall.
      Einige Gespinste rausgeschnitten.

      1 Stunde später aus dem Fenster geschaut:
      2 Amseln, 4 Spatzen und 1 Meise turnen im Buchs rum und suchen Zünsler.

      Die ganzen letzten Wochen war kein einziger Vogel im Buchs, jetzt 7 gleichzeitig.

      Ich glaube nicht, die suchen alle Zünsler, weil sie Bulimie haben, also um sie wieder rauszuwürgen 🙂

      Jetzt gibts keine Chemie mehr, sondern ich sammel ab, was ich sehe, und den Rest lass ich die Vögel machen.

    2. Akol
      19. Juli 2016 at 11:35

      Bei mir und der Verwandtschaft ist es kein Problem mehr, die Vögel haben alles gefressen (Bereich Heidelberg) Kein Neuibefall..Fraßschäden sind überwachsen. Ich werde nicht mehr spritzen !!!!

    3. Brit Strempel
      23. Juli 2016 at 20:33

      Hallo,
      mir hat ein Gärtner geraten,schon im zeitigen Frühjahr, die Buxäume mit einen Stock zu durchkämmen. Also den Zündsler stören. Dieses kann er überhaupt nicht ab denn er braucht „Ruhe“. Dieses gild auch für andere Schädlinge. Ich habe aber leider immer wieder Pilzbefall (Triebspitzensterben). Alle Spritzungen mit verschiedenen Wirkstoffen helfen auch nicht zu 100%. Wer hat da vielleicht einen guten Tipp??

      1. Claudia
        25. Juli 2016 at 13:29

        Hallo Brit, wir verwenden Pro`Loh Pflanzenstärkung. Wir haben auch viele Buchsbäume, und seit wir es anwenden haben wir keine Probleme mehr. Auch ist vom Zünsler nix mehr zu sehen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen
        Liebe Grüsse Claudia

    4. Queeny
      28. Juli 2016 at 15:37

      Habe sehr viel Buchs im Garten (Hecke + große Kugeln) – habe auch schon alles versucht und schon letztes Jahr erst abgesammelt, dann mit Kärcher gespritzt, dann zurückgeschnitten (und alles in Plastiksäcken entsorgt – auf keinen Fall darf das in den Komposter oder in den Grünschnitt! ) und anschließend mit einem Gemisch aus Rapsöl + Essig übergossen. Hat letztes Jahr geholfen (obwohl mich alle ausgelacht haben) – im Mai dieses Jahres war der Zünsler wieder da – und alles begann von vorne! Aber diesmal habe ich kein Glück – denn gestern + heute habe ich bestimmt über 100 Stück abgesammelt – alles ist kahlgefressen + hängt voller Eier!

      Auch wir haben viele Vögel (Meisen, Amseln etc. ) im garten – aber die fressen KEINE ZÜNSLER ) konnte dies mehrfach beobachten!)

      Werde wohl jetzt Thurengiensis oder ProLoh spritzen, da ich mit meinem Latein am Ende bin!

  52. Sargon
    15. Juni 2016 at 22:10

    Ich habe die Pflanzen vor 2 Wochen testweise mit nur schwach verdünnter Brennesseljauche gegossen. Nach dem Urlaub war heute kein einziger Zünsler mehr anzutreffen. War das Zufall oder kann das jemand eindeutig bestätigen/widerlegen ?
    Fände ich sehr spannend, weil es nichts kostet im Vergleich zum teuren ProLoh.

    1. Till Wollheim
      16. Juni 2016 at 00:14

      In den Demeter-Kreisen ist natürlich Brennnesselsud ein hoch angesehenes Mittel!

    2. Hopfenpower
      16. Juni 2016 at 00:19

      Sie sind nach nur 8 Tagen ausgeflogen. Deswegen siehst Du sie nicht mehr.

    3. Maria
      17. Juni 2016 at 09:23

      Lieber Sargon, welches Bio Mittel ist schon günstig? Wir haben 5 Liter gekauft und damit einige Buchsbäume gepflegt. Wir haben 2 mal gegossen, und wir kennen auch Erfahrungsberichte wo letztes Jahr gegossen wurde und heuer nicht und auf den im letzten Jahr gegossenen keine Zünsler zu finden sind. Deshalb haben wir uns für dieses Produkt entschieden. Wir haben es auch nicht so dick. Aber ich denke wenn es der Natur so gut tut, kann man schon mal etwas investieren. Man gibt viel mehr Geld für Blödsinn aus. wir mögen dieses Produkt, und werden es bestimmt auch in Zukunft anwenden weil auch gesagt wurde das man eben nicht ständig gießen muss.

    4. Gerhard Hartl
      19. Juni 2016 at 14:16

      Im letzten Jahr bin ich der Plage durch absammeln noch einigermaßen Herr geworden – dachte ich. In diesem Jahr habe ich es auf gegeben, es waren einfach zu viele und es geht rasend schnell. Vor ein paar Tagen war ich dann sehr überrascht, weil die Zünsler alle weg waren, einfach vertrocknet. Man findet eingetrocknete Raupen, nur zu erkennen an den schwarzen Köpfen die übrig bleiben. Ich habe kein Spritzmittel angewendet. Ich vermute das Wetter war zu kalt und zu nass für die Raupen. Oder, das passiert manchmal auch, dass Pflanzen Gift gegen ihre Fressfeinde entwickeln. Ich konnte beobachten, dass wenige Raupen förmlich aus den Buchsbaumstreuchen geflohen sind, die Hauswand hoch bis zur Fensterscheibe. Oft hilft sich die Natur auch selber. Die Buchsbäume erholen sich schon sichtbar.

  53. Till Wollheim
    12. Juni 2016 at 15:02

    Die Bekämpfung des BZ mit der Giftkeule ist schwachsinnig! Man tötet damit die Vogelbrut ab, denn unter den Vögeln spricht sich der Befall sehr schnell herum und sogar der Buntsprecht hält sich eifrig an den Raupen unschädlich und auch wenn die Hecke nun jämmerlich tot aussieht, so kann man sich darauf verlassen, daß die Vögel zunehmend der Raupenplage Herr werden!

    1. anjely
      14. Juni 2016 at 11:20

      Hallo Till Wollheim,
      Sie irren sich; die Vögel fressen den Buchsbaumzünsler eben nicht, denn er ist giftig. Es gibt hier keine natürlichen Feinde!

      1. Till Wollheim
        16. Juni 2016 at 00:15

        Ich sehe es doch wie die abpflücken! Und tote Vögel sehe im Ggs. dazu nicht :-)!

        1. Angela
          10. Juli 2016 at 21:29

          Ich stimme voll zu! Bei mir haben sich auch die Kohlmeisen darauf spezialisiert. Ich konnte im Frühjahr direkt beobachten wie sie die Raupen abgepflückt haben. Das passiert jetzt schon im 2. Jahr. Mein uralter Buchsbaum, der wirklich ein 3m hoher Baum ist und furchtbar gelitten hatte, ist praktisch befallsfrei! An den ganz kleinen Kugeln die ich außerdem im Garten habe musste ich von Hand absammeln. Da wollten die Meisen nicht ran (wegen der Katze vielleicht).

  54. Maria
    10. Juni 2016 at 08:32

    ich habe hier einen Kommentar gelesen wo DIPEL empfohlen wird weil es gift frei ist. Bitte lest die Inhaltsangabe von DIPEL! Es steht sogar: wenn es absichtlich in Gewässer kommt das es mit bis zu 50.000€ bestraft werden kann. Ich habe jetzt vor über 1 Monat dieses Pro`Loh auf Empfehlung gekauft, und dieses Produkt ist Gift frei. Wir haben seit Anwendung keine Zünsler mehr an unseren Buchsbäumen.
    Auf Facebook kann man auch tolle Bilder sehen, so haben wir uns überzeugt. Leider kann ich hier nichts einstellen.

    1. Hopfenpower
      10. Juni 2016 at 10:40

      Hier lese ich pausenlos „muss Bio sein“ und „meine kleine Tochter“ und „die arme Umwelt“ und „oje die Gewässer“…. etc.

      Dann muss ich Euch doch gleich fragen: habt Ihr Eure Ölheizungen schon ausgetauscht und Eure Diesel verkauft?

      Wohnt Ihr schon in Passivhäusern und fahrt CO2-neutral elektrisch mit selbsterzeugten Strom vom eigenen Dach?

      Feinstaub und Lärm töten uns, nicht die Spritzmittel gegen den Zünsler!

  55. B. Repke
    6. Juni 2016 at 16:48

    BLINDSCHLEICHE! Meine Mutter har 3 kniehohe Buchskugeln, die an der Oberfläche befallen waren und in der diese Raupen saßen. Sie hatte noch kein Mittel zur Bekämpfung ausprobiert. Gestern untersuchte mein Schwager die Pflanzen und fand keine einzige Raupe mehr – aber eine Blindschleiche. Blindschleichen fressen laut Lexikon unbehaarte Raupen. Da meine Mutter die Pflanzen fast täglch mit Restwasser aus der Küche begießt ist es der Blindschleiche vielleicht feucht genug um gerne dorthin zu kommen. Da sie auch keine verpuppten Raupen gefunden haben, halte ich es für möglich daß die Blindschleiche die Raupen gefressen hat.

    1. Fuchs
      13. Juli 2016 at 12:48

      Habe ich ebenfalls beobachtet: drei Blindschleichen waren in einem großen
      Buchsbaum. Was mir auch auffiel: viele Hauschenschnecken hängen an meinen
      Buchsbäumen. Dass diese so harte Blätter fressen, kann ich mir kaum vorstellen.

  56. Romana
    1. Juni 2016 at 10:29

    Hallo an alle
    Ich hab ein super Mittel entdeckt, das auch wirklich hilft, Pro’Loh heißt es, kann man zwar nur in Österreich kaufen , aber ich bin wirklich voll begeistert. Und es hilft nicht nur den Buchsbaum , sondern auch den anderen Pflanzen! Ich habe zwei Ficuse die im Winter alle Blätter verloren haben, und seit dem ich mit dem Mittel gieße….. Super schöne kräftige Blätter den ganzen Winter durch! Und vorallem war mir Wichtig das es rein Bio ist, da ich eine 3 jährige Tochter habe, und ich keine Chemie verwenden wollte !

  57. Maria
    31. Mai 2016 at 19:20

    Hallo, ich habe schon mal hier geschrieben, wir verwenden jetzt seit knapp 3 Wochen Pro’Loh. Ich kann nur sagen, wir können es nicht glauben aber keine einzige Raupe, auch kein Falter in Sicht. Unsere Buchsbäume haben sich schnell erholt. Ich möchte am liebsten bilder hier einstellen. Probiert es,. Wir sind echt froh das wir kein Gift mehr nehmen müssen, wir haben Kinder und Haustiere.
    Wir empfehlen es total.

    1. Bianka Rill
      1. Juni 2016 at 08:16

      Guten morgen,

      Danke für den Tipp. Denn wegen der Kinder, will ich auch, auf die Chemiekeule verzichten.
      Wo kann man dieses Pro ‚loh kaufen?
      Ich finde es nicht im Internet.

      Lg Rill

      1. Maria
        1. Juni 2016 at 19:46

        Hallo, ich habe es auf Facebook gesehen, und wir haben es bei der Firma wjk in Traiskirchen gekauft. LG maria

  58. Angela
    30. Mai 2016 at 19:31

    Ich habe den Zünsler bei meinen Buchsbäumen in der Toscana, es sind alle Sträucher befallen. Auch in der weiteren Umgebung sind viele Buchshecken vernichtet.
    Wir haben mit „Calypso“ bekämpft, ob es hilfreich war wird sich zeigen. Im Moment treiben sie vereinzelt wieder aus, sind aber überwiegend kahl gefressen.
    Da die ganze Umgebung befallen ist, fürchte ich erneuten Befall in der neuen Saison.

  59. Hopfenpower
    30. Mai 2016 at 10:26

    Habe zum Anfang des Befalles meine Buchse stark reduziert, weil sie zu dicht und nicht luftig gewachsen sind. Nun sind es wieder separate Säulen, 50% kleiner. Dabei stellte sich heraus, daß alles was im inneren der Buchse „zufällig“ hängt, sei es noch so unscheinbar wie ein zusammengerolltes Blatt vom vorherigen Herbst das sich verfangen hatte eine Raupe enthalten hat bzw. kann. Auch 2-3 angesammelte Buchsblättchen sind kein Zufall, dort hat sich jemand eingesponnen. Auch gut ist das Schnittgut großzügig in Säcke zu verpacken, weil durch die Löcher im Plastiksack alle Zünsler ans Licht kommen und gekillt werden können.

  60. Walter
    24. Mai 2016 at 08:14

    Ich habe die Buchsbaumzünsler mit einem scharfen Wasserstrahl aus dem Schlauch aus der Hecke herausgespühlt und diese eingesammelt. Nach ein paar Tagen habe ich die Prozedur wiederholt und dann war Ruhe. Es ist allerdings eine kleine sehr niedrige Hecke.

  61. Rosa
    23. Mai 2016 at 13:41

    Wir haben einige Buchse im Garten und deshalb habe ich einige Erfahrung. Letztes Jahr war es lange nicht so schlimm, dieses Jahr ist es wirklich fies: ich habe seit dem 11. April bisher rund 2.700 Zünsler abgelesen, manchmal bis zu 400 am Tag.
    Wir haben auch letztes Jahr schon mit Calypso gespritzt – null Wirkung. Careo ist minimal besser, hilft aber im Prinzip auch rein gar nichts.
    Das Einzige, was wirklich hilft, ist Ablesen. Unsere Buchse stehen im vollen Saft. Auf die Dauer aber nicht durchzuhalten.
    Dieses Jahr wollte ich mir das nochmal antun, werde dann aber wohl aufgeben. Xentari wollten wir nochmal probieren, aber im Moment bringt das eh nichts, da die Viecher sich derzeit verpuppen. Kriechende Zünsler sieht man kaum noch. In ein paar Tagen werden die ersten Falter kommen. Hatte schon mal über Netze nachgedacht, sodass die gar nicht erst zum Eierlegen kommen.

  62. Katja
    21. Mai 2016 at 22:36

    Hallo, habe jetzt im Großeinsatz abgesammelt, zurück geschnitten, abgesammelt, mit dem Hochdruckstrahler bearbeitet und wieder abgesammelt. Und immer noch Zünzler ohne Ende! Hilft die Chiliöl-Mischung ohne der Pflanze zu schaden? Wenn ja hätte ich gerne das Rezept! Vielen Dank!

  63. Bernd
    20. Mai 2016 at 13:02

    Habe vor einer Woche in meinem Garten einen Buchs untersucht voller Raupen! Horror! Frankfurt ist voll.
    Habe die Nachbarschaft informiert. Die Büchse aller waren voll.Gärtner hat letztes Jahr auch Abhilfe geschafft!!!!!

  64. Claudia
    19. Mai 2016 at 09:45

    Ich habe auf Empfehlung Pro’Loh gekauft, habe es wie beschrieben über die Blätter. Vorher bin ich mit dem kärcher über den Buchs gegangen und habe ihm gereinigt. Ich hatte innerhalb von ein paar Tagen junge Blätter. Ich bin bis jetzt begeistert. Werde mal nur dieses Mittel nehmen da ich kein Gift mehr verwenden möchte.

    1. Heinz Ruckwied
      26. Mai 2016 at 10:47

      Hallo Claudia, wo bekommt ma das pro`Loh

  65. MHufschmied
    19. Mai 2016 at 00:49

    Heute einen Befall mit den Zünslern an meiner 4,0 m langen und 0,5 m hohen Einzäunungshecke bemerkt. Ich würde gerne die Bekämpfung mit der Chiliöllösung versuchen. Hat jemand mal das Rezept oder die Zusammensetzung der Lösung????

  66. MHufschmied
    19. Mai 2016 at 00:45

    Ich habe heute entdeckt, dass unsere 2 Hecken von 4 m Länge und 0,5 m Höhe , 0,3 m breite voll von diesen Raupen besetzt sind. Auf einer Länge von 1,5 m ist kein Blatt mehr an den Zweigen und diese sind auch schon angefressen. Alles voller Spinnweben und Eier. Na toll!!!!!! Ich werde mal die Lösung mit dem Chiliöl ausprobieren. Wäre nett , wenn jemand das Rezept bzw. die Zusammensetzung postet.

  67. Hutzel
    16. Mai 2016 at 01:29

    Wir hatten im letzten Jahr einen starken Befall von zwei Buchsbaumkugel (Höhe ca. 80 cm) mit dem Zünsler. Wir haben von beiden Bäumen zusammen gut 150 Raupen abgesammelt, und dann die Bäume zwei mal mit einem Produkt eingesprüht (mit Druckspritze, auch innen sehr sorgfältig), das auf dem Toxin von Bacillus thuringiensis basiert (Pulver zum Anrühren).
    Danach war Ruhe und die Bäume haben den Winter gut überstanden, in diesem Frühjahr intensiv wieder ausgetrieben. Also nochmals gutgegangen. In diesem Jahr wird wöchentlich inspiziert. Bisher kein Befall, aber das Mittel steht für den Ernstfall parat.

    1. Atze
      9. Juni 2016 at 00:47

      Das gleiche Mittel 2015 zwei mal gespritzt! Bis jertzt Juni 2016 kein neuer Befall.Die Planzen sind hervorragend ausgetrieben.Mal sehen wie es weiter geht.

  68. Ruth
    15. Mai 2016 at 09:00

    In unmittelbarer Nähe unserer Buchspflanzen stehen auch zwei Kirschlorbeer. Bereits letztes Jahr sah einer krank aus. In diesem Jahr beide. Jetzt habe ich die ersten Gespinnste entdeckt…

    1. Beate
      20. Mai 2016 at 09:23

      Hallo Ruth, das hört sich ja sehr beunruhigend an. Ich habe nicht gewusst, das sie auch kirschlorbeersträucher angreifen. Wie ist der Verlauf?mhsbt ihr sie retten können? Gruß Beate

  69. Vera
    14. Mai 2016 at 13:29

    Ich habe heute aus einer meiner großen Kugeln ca. 50 Raupen abgesammelt. Alle anderen Nichtzünsler-Raupen, die da unterwegs waren habe ich umgesiedelt und dann habe ich leider Calypso einsetzen müssen.

    Das verwende ich wirklich nur im äußersten Notfall, aber die Kugel ist so groß, es wäre furchtbar für mich, wenn sie zerstört würde.

    Das Ganze habe ich auch letztes Jahr schon gemacht. Der Buchs hat sich danach super erholt.

    Ich wünschte wirklich, man könnte den Buchsbaumzünsler komplett ausrotten.

    1. Gerlinde
      18. Mai 2016 at 18:47

      wir haben auch sechs wunderbare Buchsbaum-Kugeln.
      Seid letztem Jahr hat sich der Zünsler eingenistet.
      Habe über 200 abgelesen und trotzem ging es weiter.
      Calypsol habe ich dann mit meinem Mann gesprüht und jetzt sehe ich, dass
      die Maden wieder „gearbeitet“ haben.
      Ich mag nicht mehr, denn die ganze Chemie kann doch nicht Sinn der Sache sein.

      Gibt es eine Alternative zu Buchs? Wer hat da Erfahrung?

      1. Bert
        30. Mai 2016 at 17:49

        Ich habe Dipel gekauft und das wirkt wunderbar , ist kein Gift . 1zu 1 mit Zucker gemischt und alle Zünsler sind futsch .

  70. Ajola
    11. Mai 2016 at 21:11

    Haben letztes Jahr zum ersten Mal die Erfahrung gemacht. Der Baum war schon zur Hälfte zerfressen, kamen aus dem Urlaub wieder und dachten, er wäre vertrocknet. Haben den Baum untersucht und nach Infos aus dem Internet gute 50 Raupen zu zweit aus dem Baum gepflückt. Sehr ekelhaft. Dann half nur noch die Chemiekeule und ein starker Rückschnitt. Der Baum hat sich sehr gut erholt. Jetzt ist bei uns in Vorgarten ein letztes Jahr gepflanzter Baum befallen. Also, wieder von vorne das Ganze

  71. Maria
    11. Mai 2016 at 09:08

    Hallo an alle: wir verwenden ein Produkt das neu am Markt ist. Es hat sogar das Natur im Garten Gütesiegel. Es ist völlig Chemiefrei, und auch benötigt man keine Schutzbekleidung. Ich hatte den Zünsler auch, seitdem ich es mit diesem Mittel behandele, kommt er zwar lässt aber sehr schnell von den Buchs ab. Mir wurde erklärt das der Zünsler den Geschmack nicht mag. Weiters habe ich es auch bei Mehltau und Blattläusen erfolgreich angewandt. Gekauft hab ich das Produkt bei der Firma WJK in Traiskirchen. Es heisst Pro`Loh. Ich kann es euch nur sehr empfehlen. Ich wende es wirklich überall an, und bin sehr begeistert.

  72. Martin Schäfer
    5. Mai 2016 at 18:15

    habe im letzten Jahr unsere Buchsbäume mit Neemazol T/S behandelt, leider erst im Spätsommer, als ein deutlicher Befall sichtbar war. Vorher mit Hochdruckreiniger abgespritzt und die Raupen auf Plastikfolie gesammelt. Eine ziemliche Sauerei. Jedenfalls haben sich die Bäume gut erholt. Ich will diese Saison die Bäume einmal pro Monat mit Nee abspritzen, das geht recht schnell. Bin gespannt

  73. Jörg
    2. Mai 2016 at 18:09

    Habe vor ca einer Woche 18Buchsbäume bei bei einem Bekannten Baumarkt in Frankfurt (Oder) gekauft. Die Pflanzen stehen zu räumlich von einander entfernt und nun stellt sich heraus, es sind alle Pflanzen befallen.

    Ich werde meine weiteren Erfahrungen Posten.

    1. Peter Hocker
      3. Mai 2016 at 10:42

      Ich würde niemals im Baumarkt-Buchs kaufen, der meistens bereits mit allen möglichen Krankheiten und Schädlingen infiziert ist, sondern ausschließlich einheimisch kultivierte Pflanzen. Eine Topp-Adresse, auch in Sachen Beratung zum Thema Bekämpfung des Buchsbaumzünslers, ist die Fa. Taraborrelli – Buchsbäume aus Remseck

  74. B-&G.SG
    18. April 2016 at 12:29

    IRRTUM: Es wurde festgestellt, dass die Vögel, welche Raupen des Buchsbaumzünslers verzehrt haben, diese später wieder erbrechen müssen! Man nimmt an, dass die mit dem giftigen Buchs gefütterten Raupen ebenfalls giftig werden. So hat der Zünsler bei uns bisher keine natürlichen Feinde.
    Bei kleineren Einheiten von Buchsbeständen lassen sich die Raupen auch mit einem Hochdruckreiniger wegpusten. Dabei ist zu beachten, dass um die zu behandelnde Pflanze Plastikblachen gelegt werden, um die Raupen und Gespinste darin aufzufangen, um sie schliesslich zu entsorgen!
    Die besten Erfolgserlebnisse machte ich bisher eindeutig mit dem Gegenmittel Bacillus thuringiensis. Dabei sollte man aber sehr sorgfältig umgehen und die gesamte Pflanze mit den Blattunterseiten benetzen.

  75. KB
    11. April 2016 at 17:51

    Bei uns hat folgendes geholfen: etwas Chilliöl und Spülmittel mit Wasser in eine 2 Liter Sprühflasche vermischen und auf die Blätter sprühen. Die Viecher mögen das gar nicht und sind erledigt.
    Das hat bei uns vor 2 Jahren und letztes Jahr super gewirkt.

    1. Schäffner
      14. April 2016 at 14:12

      Hallo KB, könntest du mir bitte das Verhältnis von Chiliöl, Spülmittel und Wasser schreiben, ich würde diese Mischung gerne mal probieren!
      Danke

    2. Mathis U.
      15. Mai 2016 at 18:15

      Hallo KB,
      ich habe seit vergangenem Sonntag auch eine Invasion vom Zünslern an meinen Buchsbäumchen.
      Zu dem Rezept mit Chillioel hätte ich noch eine Frage, WO bitte kann man das kaufen.
      Ich könnte mir gut vorstellen, daß die Raupen den brennenden Geschmack nicht mögen und eventuell greift es auch die Haut an.
      Über eine kurze Mitteilung würde ich mich freuen, denn ich möchte möglichst nicht mit der chemischen Keule spritzen. Bis jetzt habe ich die Raupen abgelesen.
      Mit freundlichem Gruß, Mamylie

      1. Beate
        20. Mai 2016 at 09:36

        Hallo, auch uns hat es jetzt erwischt. Ich finde die Idee mit einem Chilliöl-Spülmittel-wassergemisch zu spritzen sehr sympathisch. Hattet ihr Erfolg damit? Und meine Frage, welches mischverhältnis habt ihr genommen. Herzl dank für die Info. Beate

      2. Mathis U.
        24. Mai 2016 at 20:26

        Hallo hier meldet sich noch einmal „Mamylie“.
        Außer mir, möchten viele User das Rezept von dem Chilioel, so wie ich die Kommentare verfolgen konnte.
        Da Niemand das Rezept ins Internet stellte, habe ich eben selbst im Internet danach gesucht und mehrere Vorschläge gefunden. Auf jeden Fall werde ich mir das Chilioel ansetzen und ausprobieren.
        Inzwischen habe ich meine Buchsbäume etwa 13-15 Stück mit Bacillus thurengensis gespritzt und heute nach 3/4 Tagen habe ich nur noch 2! Zünsler gefunden. Das Produkt der Fa. Neudorff ist leicht zu dosieren und die Anwendung äußerst leicht.
        Ich werde nach einer Woche noch einmal spritzen; danach vielleicht die Büsche zurückschneiden und mit einem kräftigen Wasserstrahl den ganzen Zünslerdreck heraus spülen.
        Viel Erfolg wünscht, Mamylie

    3. Udo Sculfort
      22. Mai 2016 at 19:21

      Auch ich hätte gern das Mischungsverhältnis mit Cilliöl , Spülmittel und Wasser.
      Vielen Dank

    4. Udo
      29. Mai 2016 at 13:15

      Das Mischung aus Chilliöl,Spülmittel,Wasser muß wohl ein kleines Geheimnis bleiben ???
      Jeder will es,keiner schreibt was.Ich kann es nicht verstehen !!!!!
      Vielleicht kann sich doch jemand erbarmen.

      Vielen Dank

      1. Katja
        31. Mai 2016 at 07:56

        Hallo,
        auch mir hat das Rezept gefehlt, also habe ich es eben selbst „erfunden“ und ausprobiert. Da ich kein Chiliöl hatte habe ich Cayenne-Extract genommen. Dachte hauptsache scharf. Davon 2 Pipetten, ein Liter Wasser und ein Schuss Spüli. Ob es wirklich gewirkt hat kann ich nicht sagen, da ich auch zurückgeschnitten, mit Druckstrahler behandelt und viele viele abgelesen habe.

  76. Sabine Csampai
    6. April 2016 at 08:02

    ich habe letzten Sommer in meinem Garten im Süden der Toskana den Zünsler das 1.Mal auf kleineren Buchsbäumen entdeckt . Ich habe die eingesponnenen Larven , die in den Gabelungen der Zweige sitzen alle mit der Hand entfernt und die letzten Raupen auch gleich mit. Und alles mit hartem Wasserstrahl abgespritzt. Es ist nur einer eingegangen. Die großen Buchsbäume kann ich so nicht behandeln, ich habe Wermutzweige reingesteckt, in der Hoffnung, dass der Zünsler den Geruch nicht mag. Jetzt ist er wieder aufgetaucht. Ich mache das gleiche Programm, mir scheint, dass es weniger sind….hoffentlich

    1. Gerhard Öllinger
      2. Oktober 2016 at 15:42

      Im August 2015 war der Buxgarten vom Schloß Miramare in Triest komplett von den Zünslern erledigt.

  77. EGJ
    3. April 2016 at 12:44

    Wir haben in unserem Garten sehr viel Buchs, ganze Hecken, aber relativ niedrig, ca. 50 cm. Vor wenigen Jahren hatten wir im Fruehjahr darin ebenfalls den Zünsler feststellen muessen und hatten auch schon damit gerechnet unseren Buchs abzuschreiben. Aber…

    Als wir Gegenmassnahmen ergreifen wollten, stellten wir fest, dass die wenigen Sperlinge in unserem Garten sich ueber den Zuensler her machten, um damit ihren Nachwuchs zu fuettern. Klasse, dachten wir, so soll es sein und wir fuetterten die Spatzen mit dem ueblichen Winterfutter den Sommer durch. Die Koerner fuer die Eltern, die Raupen fuer den Nachwuchs.

    Unser Buchs gedeiht nach wie vor sehr gut und die Sperlinge ebenfalls. Inzwischen haben wir sie als Dauergaeste im Garten, zirka 60 bis 70 Stueck an der Zahl und sie leisten tolle Arbeit. Ausserdem noch Buchfinken, Meisen, Rotkehlchen etc. pp.

    Mit dieser Art Gegenmassnahme haben wir bis jetzt sehr gute Erfahrung gemacht. Ueberrascht war auch unser Gaertner, dem wir davon erzaehlten, als er fragte, wie wir das hinbekommen, dass der Buchs so gut gedeiht!

    1. Joe65
      21. Mai 2016 at 13:00

      Hallo,
      auch wir haben sehr viel Buchs (teilweise sehr alt und auch groß / ausladend).
      Auch wir haben sehr viele Spatzen, welche wir sehr gut über den Winter füttern.
      Trotzdem sind die Buchs bei uns befallen.

      Absammeln kann man bei so viel Buchs vergessen ….

      Habe jetzt mal chemisch gespritzt. Mal sehen, ob es hilft….

  78. Ral
    19. März 2016 at 03:11

    Bald ist wieder Zünsler Saison…habe im Raum Südhessen bereits einen Falter gefangen…